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Britische Regierungsdokumente: Maggies gesammelte Gemeinheiten
Die Parallelen zur aktuellen Politik sind verblüffend: Wie Premier Cameron heute kämpfte schon Margaret Thatcher mit leeren Kassen. 30 Jahre alte Dokumente enthüllen jetzt, wie kompromisslos die Eiserne Lady dabei vorging.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...806422,00.html
- #40 31.12.2011 02:46 von
Ins Unglueck gestuerzt
hat die eiserne Maggie ein ganzes Land. Wer es nicht glaubt, darf
gerne mal eine Weile hier leben und sehen, wie nachhaltig und tief-greifend der Schaden ist, den sie angerichtet hat. Uebrigens nervt
die staendig wiederholte Phrase, Thatcher sei ja zumindest eine
sparsam wirtschaftende "Hausfrau" gewesen. Sie hat dasselbe getan,
was auch heute praktiziert wird: Den kleinen Leuten das wenige Geld
aus der Tasche gerissen, oeffentliche Dienste und Einrichtungen ge-
schleift, um anschliessend Millionen- und Milliardensummen voellig sinn-
los zu verpulvern(z.B. Falklandkrieg, Atomwaffen usw.) Thatcher ging
es nie um das Wohl der Mehrheit, jedoch stets um Beguenstigung der
oberen Klassen und ihren eigenen Machterhalt.
Ausserdem sei angemerkt, dass sie ziemlich seltsame Figuren gute
Freunde nannte. Pinochet (den sie anlaesslich seines Todes einen
Pionier der Demokratie nannte) ist da nur ein trauriges Beispiel. Von
der Busenfreundschaft mit Reagan schweigen wir lieber...
Maggie: Nichts weiter als eine in den Medien masslos ueberschaetzte
und verklaerte Ellenbogenkapitalistin reinsten Wassers. - #41 31.12.2011 06:32 von
Lags
Von Reagans Reformen und den daraus resultierenden Budgetüberschüssen profitierten noch Bush und Clinton. Lesen Sie mal was über Laffer Kurven und time lags!
- #42 31.12.2011 08:34 von
Pragmatizismus
Bretton Woods ?
Vietnam ?
Richard Nixon war gar kein Republikaner ?
Kleiner Tip:
Als Anhänger des Pragmatizismus lesen UND verstehen sie Charles S. Peirce. Die Methode der Beharrlichkeit hat er abgelehnt.
Nicht jeder lebt in seiner eigenen Traumwelt und muß sich sein Leben zurecht lügen. - #43 31.12.2011 09:45 von
Na ja, Pinochet war ja schließlich kein Kommunist. Also kann man ihn auch nicht mit so einem französischen Minister vergleichen. Ein Paar Tausend tote Gegner und in einem Militerputsch gestürzte demokratisch gewählte Regierung dürfen da auch nicht beachtet werden - demokratisch ist nur eine Regierung die uns genähm ist. Und Alliende war ja bekanntlich ein Linker der übelsten Sorte, sonst hätten die Demokratievorkämpfer aus der CIA in Verbindung mit dem glühenden Demokraten Pinochet ihn auch nicht zu stürzen brauchen.
- #44 31.12.2011 11:24 von
warum
sollten denn die Menschen, die auf den Falkland Inseln leben, ihre Heimat verlassen, bloss weil irgendwer in Argentienen behauptet, die Inseln sind Teil Argentiniens? Es ist schon ein Scherz, wenn die Argenitinier denken, nachdem sie einen idiotischen Krieg angezettelt haben, dass dann hinterher mit ihnen "verhandelt" werde, dh. dass ihnen die Inseln dann trotz allem geschenkt werden, egal ob die dort lebenden Menschen dies wuenschen oder nicht.
Die Menschen auf Gibraltar heissen Gibraltesen, nicht Englaender - und Spanier wollen sie auch nicht werden, ob es einem (oder den Spaniern) gefaellt oder nicht. Ach wie dumm und unbequem von ihnen! - #45 31.12.2011 12:23 von
Die Welt ist so einfach
für Menschen die nicht reflektieren.
1. Vielleicht war es ja Willy Brand der den Ostblock zum Einsturz brachte? Normalerweise gehen große Weltreiche bzw. Ideologien mit einem BigBang zugrunde. Als Deutsche haben wir ja einschlägige Erfahrung! Das ist in Osteuropa nicht passiert, vielleicht weil man keine Angst vor dem Westen hatte. Reagan hat hier aber bestimmt nicht geholfen.
2. Deutschland und der westlichen Welt ging es ja so schlecht vor dem Untergang der Sowjetunion. Ich glaube viele Menschen im Westen schauen auf die Zeit vor 1990 mit Wehmut zurück. Im Osteuropa ist das vermutlich etwas anders. Aber auch dort gibt es Nostalgiker. Auch hier hat Deutschland ja einschlägige Erfahrung!
Die Welt ist nicht Schwarz oder Weiß - sie hat unendlich viele Grautöne. Menschen die nur Schwarz und Weiß sehen sind mit jeder politischen Auffassung gefährlich - ob nun Kommunist oder Kapitalist.
Gott zum Gruß
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