bei den vorteilen aus der eu kasse....
Als unverbesserlicher Euroskeptiker war David Cameron verschrien, die EU-Partner bangten seiner Regierungszeit entgegen. Doch nach den ersten Auftritten des Briten können sie aufatmen: Der konservative britische Premier entpuppt sich als Pragmatiker - mitunter sogar als Muster-Europäer.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...704175,00.html
bei den vorteilen aus der eu kasse....
Volkery hat ja bekanntlich nicht die ganz grosse Ahnung von der EU.
Man hätte vielleicht erwähnen können, dass mit dem Lissabon-Vertrag den Briten ihre Obstruktionspolitik einigermassen verpurrt worden ist. In vielen Bereichen gilt jetzt eben das Mehrheitsprinzip, so z.B. bei den Finanzregularien.
Ausserdem sind die Briten pleite. Da hat Cameron alle Hände voll zu tun und kann nicht mehr den Grosskotz in Brüssel machen. Die Koalition mit einer EU-freundlichen Partei tut ihr übriges.
Die Aussagen des Herrn Hague zu den Briten in Diensten der EU-Institutionen sind übrigens Murks. Seit 2004 werden eben vor allem Ost-Europäer rekrutiert, damit das Personal geographisch einigermassen im Gleichgewicht ist. Bevor man mehr Briten rekrutiert, müsste man erstmal mehr Deutsche einstellen. Bei denen ist die Relation zum Bevölkerungsanteil noch ungünstiger.
Briten sind schon recht gut in Brüssel vertreten, das Hauptproblem ist aber nicht die Europa-Skepsis daheim, sondern die Unfähigkeit, sich in einer Fremdsprache auszudrücken. Herr Hague ist also gar nicht zuständig, sondern der britische Bildungsminister.
Dort geht es ja genauso zu wie bei uns:
Erst dicke Versprechungen machen und danach den Schwanz einziehen.
Ich bin zwar ein Eurofreund, aber trotzdem darf ein Volk nicht verdummt werden. Konsequenterweise müssen Neuwahlen her, in GB wie in Deutschland. Demokratie ist doch auf unseren Fahnen geschrieben, oder?