Mutterglück im Kriegsgebiet: In der umkämpften afghanischen Provinz Helmand hat eine britische Soldatin einen Jungen zur Welt gebracht. Die Armee habe von der Schwangerschaft nichts gewusst, teilte das Verteidigungsministerium mit. Ihr Lager war kürzlich von den Taliban angegriffen worden.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,856880,00.html
"Die Armee habe nichts von der Schwangerschaft der Frau gewusst,"
"Laut der britischen Zeitung "Daily Mail" wusste die Soldatin nichts von ihrer Schwangerschaft."
und ich dachte immer Schwangerschaften gehen einher durch Vergrößerung des Bauchumfanges und des Busens
Mag mir jemand erklären, wie es möglich ist, ein Kind zur Welt zu bringen in einem Armee-Camp, ohne dass das Umfeld ("die Armee") vorher etwas von der Schwangerschaft bemerkt haben will?
Sagt man dann im achten Monat "Ich habe Gewichtsprobleme"?
Wird da niemand misstrauisch, wenn eine Frau in ein paar Monaten auf den doppelten Umfang anwächst??
In meiner näheren Verwandschaft ist das auch passiert, keiner konnte das erst glauben, schwanger und nicht mal die werdende Mutter glaubt an ein Kind. Sie ging dann auch mit schmerzen zu ihrer Ärztin, die meinte, sie bekommen ein Kind und schickte sie ins Krankenhaus zwei Stunden später hat sie ein Mädchen geboren. Die kleine ist jetzt 4 und kern gesund. Die ganze Geschichte ist für mich immer noch kaum zu fassen.
falsch gedacht :-D
Im ernst: Schwangerschaften können ohne die äußeren "Anzeichen" ablaufen; daß die Menstruation ausgeblieben ist, hat die Soldatin eventuell für ein Anzeichen von Streß gehalten.
Nicht jede Schwangerschaft verläuft, wie man das mal im Bio-Unterricht gelernt hat ;-)
Mein Lieblingssatz im Artikel:
Es sei "nicht militärische Praxis", schwangere Frauen in Einsätze zu schicken.
Bekommt das Kleine jetzt nen afghanischen Pass ?
Dann kann der Junge ja gleich seinen zukünftigen Arbeitsplatz kennlernen.
Wobei - als Drohnenkrieger kann er von überall operieren...