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Brisantes Gutachten: Forscher fordern radikale Abkehr von Ost-Subventionen

dapdWirtschaftsforscher üben scharfe Kritik an der Förderung der neuen Bundesländer: Die Angleichung des Ostens an den Westen sei eine Illusion, die Milliardenhilfen nicht mehr zeitgemäß, heißt es. Das bislang unveröffentlichte Gutachten liegt dem Innenministerium laut "FAZ" seit einem Jahr vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...817707,00.html
  1. #10

    weil es politisch nicht gefällt

    Das Gutachten wird wohl eher zurückgehalten, weil es politisch brisant ist. Schließlich sind die Lebenshaltungskosten bereits sehr erfolgreich an den Westen angeglichen worden, im Bereich Wasser, Abwasser und Strom meist sogar deutlich höher. Und die immer gerne zitierten ach so billigen Mieten sind nicht soviel geringer, als in vergleichbaren Regionen anderswo in Deutschland.
    Allerdings herrscht im Osten immer noch bei Vielen die Ansicht, daß es ihnen in der DDR besser ging, als heute. Diese würde man endgültig darin bestätigen, daß die Wende einfach nur eine Veränderung der Situation auf ihre Kosten war.
    Ein anderer Punkt ist, daß man sich in der Politik anscheinend sehrwohl bewußt ist, daß das ökonomische Herangehen an die Wende, nämlich indem man zum einen die auf die Versorgung der Bevölkerung ausgelegte Wirtschaft der DDR einfach dem Markt preisgegeben und zum anderen ihre ziemlich bedeutungslosen Schulden einfach in harte Währung konvertiert hat, diese praktisch vorsätzlich plattgetrampelt hat. Würde man jetzt praktisch jede Unterstützung einstellen, würde das viele als "fallenlassen" interpretieren. "Wir haben euch ausgequetscht, jetzt seht zu wie ihr selber klar kommt." Denn selbst wenn man wie auch immer Wirtschaft ansiedeln würde - was dank der kommenden Schuldenbremsen eh fast unmöglich ist - fehlen dann wieder die Arbeitskräfte, die entweder in den Westen pendeln oder bereits ihre Heimat endgültig verlassen haben. Die die noch da sind, würden sich verarscht und ausgeplündert fühlen. Genaugenommen beschreibt bereits heute ein Absatz aus "Wir sind wir" von Paul van Dyk und Peter Heppner am besten den Effekt der Wende im Osten:

    "Jetzt ist mal wieder alles anders
    Und was vorher war, ist heute nichts mehr wert.
    Jetzt können wir haben was wir wollen,
    Aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
  2. #11

    Frau, Ostdeutsche und evangelisch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wirtschaftsforscher üben scharfe Kritik an der Förderung der neuen Bundesländer: Die Angleichung des Ostens an den Westen sei eine Illusion, die Milliardenhilfen nicht mehr zeitgemäß, heißt es. Das bislang unveröffentlichte Gutachten liegt dem Innenministerium laut "FAZ" seit einem Jahr vor.

    Brisantes Gutachten: Forscher fordern radikale Abkehr von Ost-Subventionen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ob nun Solarsubventionen, der unsinnige Transfer für den Aufbau Ost, oder weitere Griechenlandhilfen.
    Diese Kanzlerin, wird in die Geschichtsbücher eingehen, als diejenige, die jegliche politische Moral den eigenen Machtansprüchen, den eigenen Machterhalt unterworfen hat.
    Ein Frau sollte endlich es ein, eine die integriert, die versöhnt, deren persönlicher Regierungsstil sich angenehm von dem Machogehabe eines Gerhard Schröders abhebt, deren Umgang mit der geliehenen Macht auszugehen sich an den Bedürfnisse des Menschen ausrichtet.
    Deutschland jubelte, endlich ein Frau, endlich eine Frau auf dem Osten! Hurra!

    Was geliefert wurde, ist ein Machtmensch, deren Stil sich gut in die Zeit, der großen venezianischen Familien hinein passen würde, wo die Intrige und der „Giftmord“ dafür sorgen, lästige Konkurrenz los zu werden.

    Heute unterdrückt Frau Merkel und ihre gehorsame Truppen „nur“ die unangenehmen Wahrheiten z. B. in den oben beschriebenen Angelegenheiten.

    Ja, diese Frau wird in die Geschichtsbücher eingehen, aber nicht so wie sie sich das vorstellt!
  3. #12

    .....aber wir "brauchen"

    Zitat von karlgutknecht Beitrag anzeigen
    Ob nun Solarsubventionen, der unsinnige Transfer für den Aufbau Ost, oder weitere Griechenlandhilfen.
    Diese Kanzlerin, wird in die Geschichtsbücher eingehen, als diejenige, die jegliche politische Moral den eigenen Machtansprüchen, den eigenen Machterhalt unterworfen hat.
    Ein Frau sollte endlich es ein, eine die integriert, die versöhnt, deren ....
    unbedingt eine vorgeschriebene frauenquote ohne fokus auf qualifikation. wohin das führt, sieht man ja an der deutschland AG, die erfolgreich von einer "frau" offenen auges an die wand gefahren wird...
  4. #13

    Ehrlichkeit

    In der Debatte um Ost-Förderung vermisse ich seit Jahren ein wenig Ehrlichkeit. "In den vergangenen zwanzig Jahren wurden nach Schätzungen jährlich durchschnittlich 70 bis 80 Milliarden Euro aus den alten in die neuen Bundesländer transferiert. ", ist da zu lesen. Daß ein großer Teil davon wieder in den Taschen westdeutscher Konzerne landet, bei denen auch die Ostdeutschen einkaufen, davon steht da leider nichts. Man kann die Ost-Förderung also auch als großes Konjunkturprogramm der gesamtdeutschen Industrie ansehen, man muß es nur wollen.
  5. #14

    Zitat von karlgutknecht Beitrag anzeigen
    Ob nun Solarsubventionen, der unsinnige Transfer für den Aufbau Ost, oder weitere Griechenlandhilfen.
    Diese Kanzlerin, wird in die Geschichtsbücher eingehen, als diejenige, die jegliche politische Moral den eigenen Machtansprüchen, den eigenen Machterhalt unterworfen hat.
    Ein Frau sollte endlich es ein, eine die integriert, die versöhnt, deren persönlicher Regierungsstil sich angenehm von dem Machogehabe eines Gerhard Schröders abhebt, deren Umgang mit der geliehenen Macht auszugehen sich an den Bedürfnisse des Menschen ausrichtet.
    Deutschland jubelte, endlich ein Frau, endlich eine Frau auf dem Osten! Hurra!

    Was geliefert wurde, ist ein Machtmensch, deren Stil sich gut in die Zeit, der großen venezianischen Familien hinein passen würde, wo die Intrige und der „Giftmord“ dafür sorgen, lästige Konkurrenz los zu werden.

    Heute unterdrückt Frau Merkel und ihre gehorsame Truppen „nur“ die unangenehmen Wahrheiten z. B. in den oben beschriebenen Angelegenheiten.

    Ja, diese Frau wird in die Geschichtsbücher eingehen, aber nicht so wie sie sich das vorstellt!
    Wer geglaubt hat, daß die Attribute "Frau" und "aus dem Osten" automatisch einen besseren Menschen ausmacht, war von vorne herein mit dem Klammerbeutel gepudert. Vorurteile, ob negativ oder positiv, sind nun mal halt Gift für eine vernünftige Einschätzung.
  6. #15

    Solange

    Kapital und Vermögen gegenüber der Arbeit klar bevorzugt ist, wird sich an den Unterschieden auch nichts ändern.

    Das ganze kann man auch weltweit ausweiten, ob man Griechenland nimmt oder Afrika, so wie es Heute läuft werden die die abgehängt sind nie aufholen. Das Gegenteil ist der Fall, die Abgehängten werden immer weiter abgehängt, die Unterschiede werden größer und größer.

    Was im übrigen nicht heißt, dass ein Einzelner aus dem Osten, Afrika oder Griechenland mal hochkommen. Die Masse aber bleibt unten und es heißt ja auch nicht, dass alle im Westen Deutschlands reich sind wenn im Durchschnitt die Einkommen hoch sind. Auch in reichen Gebieten werden die Unterschiede immer größer.

    Im übrigen sind die Schulden (egal ob der Staaten, Unternehmen oder Privaten) ja die Vermögen der (insbesondere) "Reichen".
    Wer damit die Schulden letztlich wird zahlen müssen um wieder in Richtung mehr Gerechtigkeit, bzw. Abbau der Schulde zu kommen, das dürfte eigentlich klar sein, sagt aber (fast) keiner.
    Vermögensabgabe, Steuern für Einkommensgrößen usw. usw. sind mittlerweile tabu.
  7. #16

    Wie...

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    sitzen und die Zukunft unserer Kinder verbraten.
    Warum noch war die DDR pleite ?
    Richtig: weil sie nicht mit Geld umgehen konnten.
    Und morgen sind wir im Westen dran.
    Wie gut wir mit Geld umgehen können zeigt gerade der Rettungsschirm.
  8. #17

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    ... warum noch war die DDR pleite ?
    Richtig: weil sie nicht mit Geld umgehen konnten.
    Und morgen sind wir im Westen dran.
    Die ganze Wiedervereinigung war der größte, politische Fehler der deutschen Nachkriegsgeschichte !

    Oskar Lafontaine hatte als einziger in der SPD vor den Kosten gewarnt - heute steht er an der Spitze der ehemaligen DDR-Bürger und kämpft mit der Linkspartei für eine "DDR-2.0" .
    Das ist der größte Treppenwitz der deutschen Politik !
    Insofern hat die politische Führung in diesem Land einen gewissen Unterhaltungswert.
  9. #18

    Das gefällt der Kanzlerin...

    ...sicher nicht - dann werden solche Meinungen einfach unterdrückt. So ist es halt in unserer Demokratie.

    Stattdessen werden gern weiter Millionen in Wahlkreise versenkt, die kaum noch Wähler haben. Weiter so, Deutschland!
  10. #19

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von gaga007 Beitrag anzeigen
    Die ganze Wiedervereinigung war der größte, politische Fehler der deutschen Nachkriegsgeschichte !
    Na ja, EU und Euro sind da aber auch ganz heisse Kandidaten.

    Die Griechen jammern zur Zeit halt lauter, da müssen die Ossis hinten anstehen. Aber sobald die auch in Potsdam und Magdeburg anfangen deutsche Fahnen zu verbrennen, klappt es auch wieder mit den Tributzahlungen.








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