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Brandrodung auf Sumatra: Ursünde im Urwald

In den Sümpfen der Insel Sumatra sollen riesige Wälder gerodet werden. Kurz vor der Kopenhagener Klimakonferenz würde damit einer der größten Kohlenstoff-Speicher Südostasiens in Flammen aufgehen. Umweltschützer kampieren im Urwald, um den Raubbau zu stoppen - ein aussichtsloser Kampf.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...658179,00.html
  1. #1

    Wir sind dabei

    Aber natürlich sind wir dafür auch für die Rohstoff-Plünderungen dieser Welt verantwortlich. Wir kapitalistischen Konsumenten. Und wenn wir nicht langsam von unserem hohen Ross runterkommen, dann werden uns auch bald Bomben auf den Kopf fallen.
    Die anderen sind vielleicht nicht mehr lange so doof, um sich alles (aber auch alles) gefallen zu lassen.
  2. #2

    Wieviel?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Sümpfen der Insel Sumatra sollen riesige Wälder gerodet werden. Kurz vor der Kopenhagener Klimakonferenz würde damit einer der größten Kohlenstoff-Speicher Südostasiens in Flammen aufgehen. Umweltschützer kampieren im Urwald, um den Raubbau zu stoppen - ein aussichtsloser Kampf.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...658179,00.html
    Wieviel wären denn die teilnehmenden Staaten bereit an Indonesien zu zahlen, um die Rodung zu stoppen?
    Da könnte doch ein schöner jährlicher Betrag verhandelbar sein und mehr rausspringen als bei der Rodung.
    Aber es wird niemand zahlen wollen. ;)
  3. #3

    Die Natur hat keine Lobby.

    Im Prinzip ist es doch kommerziell gesehen vollkommen uninteressant, ob es ein paar Millionen Hektar Regenwald mehr oder weniger gibt. Dann lieber weniger, da lässt sich wenigstens ein Geschät damit machen.

    Ansonsten bleibt einem, mit Ausnahme einer allfälligen Betroffenheit, kaum mehr als die Kenntnisnahme der Sachlage übrig.
  4. #4

    Beitrag

    Es war ja von vorneherein vorauszusehen, dass mit dem 'Bio'-Sprit das ganz grosse Abholzen erst richtig losgehen würde. Mich packt jedesmal die kalte Wut, wenn irgend ein Dummkopf von der Umweltfreundlichkeit pflanzlichen Treibstoffs quatscht. Es ist ja klar: da man nicht einfach die bestehenden Agrarflächen umfunktionieren kann, müssen neue Anbauflächen her. Und deshalb muss früher oder später der Primärwald dran glauben. Aber für manche ist ja jede Ansammlung von Gewächsen mit hölzernem Stamm und Grünzeug oben drauf ein 'Wald' und damit 'Natur', auch wenn es sich um eine Palmenplantage handelt.
  5. #5

    Gute Idee...

    Zitat von Arthi Beitrag anzeigen
    Wieviel wären denn die teilnehmenden Staaten bereit an Indonesien zu zahlen, um die Rodung zu stoppen?
    Da könnte doch ein schöner jährlicher Betrag verhandelbar sein und mehr rausspringen als bei der Rodung.
    Aber es wird niemand zahlen wollen. ;)
    Die ecuadorianische Regierung hat etwas ähnliches versucht: da sich im dortigen Regenwald große Erdölvorräte befinden, wollte Ecuador finanzielle Unterstützung von der Weltgemeinschaft, um den Regenwald zu erhalten und nicht an die Erdölgesellschaften ausliefern zu müssen. Sie dürfen raten, was dabei herausgekommen ist...
  6. #6

    Handeln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Sümpfen der Insel Sumatra sollen riesige Wälder gerodet werden. Kurz vor der Kopenhagener Klimakonferenz würde damit einer der größten Kohlenstoff-Speicher Südostasiens in Flammen aufgehen. Umweltschützer kampieren im Urwald, um den Raubbau zu stoppen - ein aussichtsloser Kampf.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...658179,00.html
    Die Politik, unsere Regierung muss und kann hier handeln, und zwar sofort. Das erwarten die Wähler sicherlich auch. Diese selbst können natürlich erheblich weniger beitragen ausser, auf der Margarinepackung zu schauen ob Palmöl drin ist, etc.. Es ist doch absurd die Verantwortung für diese Vorgänge dem einzelnen Konsumenten zuzuschieben. Der soll wohl mit einem Kompendium unterm Arm beim Discounter Produkte auf FAirness, Palmöbestandteile, Genzusätze, Herkunftsland und was weiss ich einzeln bewerten? Wer so etwas nicht Praktikables fordert will im Grunde nichts ändern sondern nur Nebel werfen. Insofern ist es fast sadistisch dem eher hilflosen Einzelnen diese Berichte vorzusetzen. Den Politikern sollte in den A... getreten werden und Sie sollten zumindest die Namen nennen die hierfür in Frage kommen..
  7. #7

    Der sprechende Hosenanzug regelt das schon

    Der sprechende Hosenanzug wird sagen, was sie immer sagt:
    "Wir wärden gesterkt aus der Grise hervorgehen"
    Egal, ob in Irak, Afghanistan, Pakistan, Gaza und demnächst im Iran die Menschen von Bomben zerfetzt werden.

    Egal, ob der Raubbau in der Dritten Welt durch die "Achse des Guten" und menschenverachtende Großkonzerne ungehindert weiter geht.
    Egal, ob das Klima kippt oder die Meere leer gefischt sind.
    Gebt alles Geld den widerlichen, immer giergen Banken und Großkonzernen.

    Und der Deutsche Michel wird dem sprechenden Hosenanzug folgen, es ist so schön bequem.
  8. #8

    bioöko

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (....) Umweltschützer kampieren im Urwald, um den Raubbau zu stoppen - ein aussichtsloser Kampf.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...658179,00.html
    ...achso: ...."aussichtsloser kampf"
    in anderen ländern mit anderen sitten werden "räuber" einfach mal über den haufen geschossen.
    und die bosse gleich mit ....
    PS:
    nein ich bin nicht militant

    ach du scheiße - palmöl:
    http://www.umweltschutz-news.de/123artikel2039.html

    was sagt man dazu:
    Mit jeder Tonne Palmöl fallen gleichzeitig drei bis vier Kubikmeter hoch belastetes Abwasser an und mehr als 40 Kubikmeter des Treibhausgases Methan.



    ....ich bin dafür es werden sofort waffen an die "umweltschützer" geliefert.
  9. #9

    Wie handeln?

    Es wäre ganz gut, wenn ein Redakteur des SPIEGEL (gerne auch jemand von Greenpeace oder WWF) aufzeigen würde, wie wir als Verbraucher in Deutschland, gegen diese Praktiken protestieren können. Sei es durch Boykott bestimmter Waren oder aber durch Druck auf Abgeordnete oder Firmen.


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