In den Sümpfen der Insel Sumatra sollen riesige Wälder gerodet werden. Kurz vor der Kopenhagener Klimakonferenz würde damit einer der größten Kohlenstoff-Speicher Südostasiens in Flammen aufgehen. Umweltschützer kampieren im Urwald, um den Raubbau zu stoppen - ein aussichtsloser Kampf.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...658179,00.html
Ja, das ist schon so eine Sache mit der Scheinheiligkeit. Europäer holzen fröhlich die Wälder ab die einmal fast ganz Europa bedeckten (sei es für römische Kriegsflotten oder Brennstoff im Mittel- und Industriezeitalter) und gelangten u.a. deshalb zu Macht und Wohlstand und wenn "Spätzünderländer" es heute mit ihren Wäldern gleichtun wollen, dann heben wir den Zeigefinger und sagen "Dududu, das ist böse, lasst das".
Nur so als Gedankengang: Wo würde das für die Umwelt hinführen wenn die Menschheit dann unvermeidlich noch schneller wächst.
Ja, genau, aus Fehlern Anderer lernen ist doch doof...
Jeder hat das Recht, seine eigenen Fehler zu machen, gleichgültig, welche katastrophalen Konsequenzen das haben sollte!
Nur soviel- unsere Wälder sind inzwischen wieder nachgewachsen
und die "Naturvölker" waren auch nicht besser-
siehe Z.B. Australien nach der Ankunft der ersten Menschen.
Und natürlich kann jeder Einzelne was tuen, im Baumarkt für die Gartenmöbel einfach nach einheimischem Holz fragen,
Kirschbaum statt Tropenholz!
Unsere Fehler haben die anderen reicht gemacht und die sollen jetzt zusehen und arm bleiben damit wir diesen Reichtum noch ne kleine Weile länger genießen können.
Leider wollen diese Menschen letztlich lieber gemeinsam mit uns fernsehend, autofahren, internetsurfend, kühlschrankbetreibend, .... untergehen als weiter in Holzhütten zu leben damit wird weiter allein fernsehend, autofahren, internetsurfend, kühlschrankbetreibend, .... weitermachen können.
Unsere Wälder sind ein jämmerlicher Bruchteil von dem was sie einst waren.
Den Transportaufwand zum Trotz könnte Bambus die Alternative der Zukunft sein.