Der Ex-Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank zeigt sich unversöhnlich: Jürgen Stark hat nach SPIEGEL-Informationen einen Brief an die Beschäftigten der Notenbank geschrieben, in dem er den Aufkauf von Staatsanleihen massiv kritisiert. Die EZB könne die Probleme der Euro-Zone nicht lösen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...809199,00.html
Was viele, zu viele, auch in diesem Forum, nicht zu begreifen scheinen, ist:
Dass Grundlage einer gesunden Volkswirtschaft eine gesunde Währung ist.
Dass in einer gesunden Volkswirtschaft jeder über sein Geld/Vermögen frei verfügen können muß und nicht dauernd für die Schulden anderer haften und bezahlen muß, weil sich sonst Arbeit, Leistung, Sparen und Vermögen nicht mehr lohnen.
Dass man, um das darzustellen, in den entscheidenden Gremien entsprechend vertreten sein muß.
Dass man Veträge so schließen muß und nur dann unterzeichnen darf, dass oder wenn das unverzichtbare Eigeninteresse gewahrt ist.
Dass man nicht zwei Systeme gleichzeitig fahren kann, nämlich einmal ungedeckte Schulden machen und damit die Gläubiger (Sparer, Rentner usw) plündern und andererseits gleichzeitig eine gesunde Währung haben. Paßt halt nicht zusammen !
Dass man nicht dauernd die Fachleute im Regen stehen lassen kann und dann durch Praktikanten oder Günstlinge ersetzt. Dann findet man nämlich keine Fachleute mehr. (Merkels Dilletanten)
Dass man nicht nur Lehrer und Verwaltungsbeamte ins Parlament wählen sollte, wenn man Sachpolitik haben will, man sollte vielleicht auch mal auf die Kompetenz dieser Mandatsträger achten, wenn diese schon unbedingt jeden Fachposten aus ihren Reihen besetzen müssen.
Dass Mann keine Kanzlerin haben sollte, deren Aussagen eine Haltbarkeit haben, welche in Tagen zu messen ist und die entschieden mehr Täuschungen und Unklarheiten serviert, als ein Herr Wulff.
Letztendlich, man sollte für sein Wahlrecht kämpfen, indem man dafür sorgt, dass Politiker aus dem Parlament verschwinden, welche ihr nicht Wort halten, denn nur dann weiß ich, was ich eigentlich wähle.
Und was tut man, wenn die Leute die freie Verfügung über ihr Vermögen genutzt haben, um es in totalen Nonsens zu investieren bzw. investieren zu lassen, auch weil Steuern zahlen weniger schön ist als sich "Guthaben" aufzuschreiben? Und dann ankündigen, nie wieder zu sparen, wenn man nicht den leistenden und arbeitenden Steuerzahler verheizt um ihr Vermögen zu retten?
Eine völlig tendenziöse Formulierung. Das hat mit Journalismus wenig gemein. Da brcuhts kein Weiterlesen mehr!
beklagt Herr Stark. Die dt. politischen Vertreter erzählen, es gäbe keine EUROBONDS; defacto führen die Anleiheaufkäufe der EZB durch ihre Häufung wirtschaftlich zu den Risiken von EUROBONDS.D ist beteiligt mit seinem Anteil an der EZB. Wenn sich Stark mit seinen Hinweisen bei den politischen Amtsträgern nicht durchsetzen konnte, ist es konsequent und notwendig zurückzutreten und in seinem Brief die Hinweise noch mal festhält.
Ich könnte Ihnen das erläutern, es wäre aber gegen die Wand geschwätzt. Sie dürfen es jedenfalls als Fakt hinnehmen, dass diese Politik die Situation jedenfalls nicht verhindern konnte.
Und über eines dürfte auch noch Einigkeit herschen. Einfluss verliert man nicht deshalb, weil man alles richtig gemacht hat. Soweit dürfte die gemeinsame Lebenserfahrung jedenfalls reichen, gelle?