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Brand in pakistanischer Fabrik: Kik zahlt 1930 Dollar für ein Menschenleben

Hasnain KazimDer deutsche Textildiscounter Kik will zahlen. Die Familien der mehr als 250 Todesopfer, die bei einem Feuer in einer pakistanischen Textilfabrik ums Leben kamen, sollen insgesamt 500.000 Dollar erhalten. Zu wenig, finden die Überlebenden - und drohen, das Unternehmen zu verklagen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-862695.html
  1. #1

    ..........

    warum muss/sollte Kik zahlen? Die Fabrik gehört ihnen doch gar nicht.
    Sehr wohl sollten sie sich die Fabriken in denen sie produzieren lassen, anschauen. Aber das tut scheinbar keine Westeuropäische Firma.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der deutsche Textildiscounter Kik will zahlen. Die Familien der mehr als 250 Todesopfer, die bei einem Feuer in einer pakistanischen Textilfabrik ums Leben kamen, sollen insgesamt 500.000 Dollar erhalten. Zu wenig, finden die Überlebenden - und drohen, das Unternehmen zu verklagen.

    Brand in pakistanischer Fabrik: Textildiscounter Kik will zahlen - SPIEGEL ONLINE
    Unter sklavereiähnlichen Bedingungen in Drittweltländern produzierte Billigwaren nach Europa einzuführen, ist legal. Gegen einen Hersteller wie KIK zum Boykott aufzurufen, ist illegal. Komisches Rechtssystem.
  3. #3

    schade...

    schade, dass wohl ein Großteil der KIK-Kunden diesen Artikel niemals lesen wird...
  4. #4

    Kik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der deutsche Textildiscounter Kik will zahlen. Die Familien der mehr als 250 Todesopfer, die bei einem Feuer in einer pakistanischen Textilfabrik ums Leben kamen, sollen insgesamt 500.000 Dollar erhalten. Zu wenig, finden die Überlebenden - und drohen, das Unternehmen zu verklagen.

    Brand in pakistanischer Fabrik: Textildiscounter Kik will zahlen - SPIEGEL ONLINE
    Kik.."Besser als man denkt"...so billig so gut so geil".
    Eigentlich muss so ein Artikel auf die erste Steite von der Bild-Zeitung.
    Die Firmen müssen doch wie kleine Kinder erzogen werden, damit sie endlich verantwortungsvoll handeln.
  5. #5

    Shell Brent Spar 1998

    den Öltank (keine Plattform) wollte Shell still und heimlich in der Nordsee versenken. Ein Boykott in D hat Shell dann letztlich zu einer Entsorgung gezwungen. Darüber sollten die KIK Käufer mal nachdenken. Die Opferfamilien sollten eine Entschädigung bekommen um eine eigene Existenz gründen zu können. Dann hat Herr "KIK" statt vielleicht 300 Mio € Vermögen nur noch 200Mio €. Da kann er einem wirklich leid tun. Armer Kerl...
  6. #6

    Das sind fast 70 Monatslöhne oder der Verdienst von 7 Jahren Arbeit.
    Reicht das nicht?
  7. #7

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Unter sklavereiähnlichen Bedingungen in Drittweltländern produzierte Billigwaren nach Europa einzuführen, ist legal. Gegen einen Hersteller wie KIK zum Boykott aufzurufen, ist illegal. Komisches Rechtssystem.
    Zum Boykott aufzurufen mag illegal sein, aber seine eigenen Schlüsse daraus ziehen ist es nicht.

    Die in Deutschland immer noch verbreitete Geiz ist Geil Mentalität ist zu einem Großteil Schuld an solchen Entwicklungen. Wenn ich derartige Sklavenarbeit vermeiden möchten, muß ich eben in Kauf nehmen, das mein T-Shirt 20 statt 4 Euro kostet. Kann ich mir eben nicht jede Woche was neues kaufen.
  8. #8

    Zitat von mrpalme Beitrag anzeigen
    schade, dass wohl ein Großteil der KIK-Kunden diesen Artikel niemals lesen wird...
    Ein Großteil der KIK Kunden möchte auch gar nicht wissen, wie die Ware produziert wird. Hauptsache es ist billig.
  9. #9

    Arme Menschen, überall

    Kik gibt es nur, weil es eine Nachfrage nach billiger Kleidung gibt. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Kunden von Kik dort nicht einkaufen, weil sie Geiz geil finden, sondern weil sie sich nichts besseres oder teureres leisten können. Hier sollte angesetzt werden. Nur wenn wir es den deutschen Kunden ermöglichen, mehr Geld für Kleidung auszugeben, kann es den Fabrikarbeitern in Pakistan besser gehen. Solange es jedoch in Deutschland nur ein lächerlich geringes Hartz IV und keinen Mindestlohn gibt, werden auch in Pakistan die Menschen leiden müssen.


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