...man kann eben eine bestimmte Anzahl von Leuten nur für eine bestimmte Zeit melken, bis diese die Schnauze gestrichen voll haben...
Bigpoint Noch eine schlechte Nachricht in der Branche der Onlinespiele-Hersteller: Bigpoint entlässt 120 Mitarbeiter, 80 davon aus der Hamburger Niederlassung. Es ist eine ähnliche Größenordnung wie beim amerikanischen Konkurrenten Zynga.
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...-a-863182.html
...man kann eben eine bestimmte Anzahl von Leuten nur für eine bestimmte Zeit melken, bis diese die Schnauze gestrichen voll haben...
Ich habe 3 Monate kurz nach Release "Battle Star Galactica Online" gespielt. Dann kam ein Update nach dem anderen. Das Spiel wurde zu einem Pay2WinGame. (Wer am meisten ausgibt, hat den "Längsten") Die Jenigen die kostenlos spielen haben überhaupt keine Chance im Spiel. Es gab sogar welche die in innerhalb von 4 Monaten knapp 800.-€ in's Spiel gesteckt haben.
Dazu kommen noch die Moderatoren in deren Forum. Kritisiert man BigPoint oder "beleidigt" sie indem man den Laden "PigBoint" nennt, kriegt man glatt nen Forenban reingedrückt. Lächerlich der Haufen. Von mir aus können die auch gleich pleite gehen.
Wenn ich dann noch EA sehe, wie die in Zukunft auf den Pay2Win Zug aufspringen wollen.(Angefangen mit Need For Speed World, wo man für ein Wagen zwischen 10 und 50.-€!!! zahlen soll.. hoffe ich dat se damit irgenwann genau so an die Wand fahren.
Das sehe ich ja an meiner eigenen kleinen Webseite, http://www.freegameslist.net/ dass das Interesse an kostenlosen Spielen massiv ist. Wobei ich glaube, dass diese harte Monetisierung a la "Pay for Win" sich letztlich NICHT durchsetzen wird (also im Sinne von "Schwert 5 gibts für 5€, sonst gar nicht".). Dennoch wird es weiterhin normale Retail-Spiele geben, da nicht jedes Genre sich so einfach auf F2P ummünzen lässt.
:)
Ja die Erwartenshaltung das gleiche zu bekommen wie die Leute die bezahlen ist wirklich ... absurd. Genau so absurd sind allerdings zum Teil die Ausmaße die die Vorteile durch reines bezahlen bei vielen dieser Spiele angenommen hat - da ist BigPoint aber keine Ausnahme.
Es hat eine Zeitlang funktioniert, die Firmen wollten schnellstmöglich alles abschöpfen was geht und haben dabei maßlos übertrieben. Wäre man halbwegs auf dem Teppich geblieben könnte man heute auch ohne Entlassungen leben. Nun bezahlen die Mitarbeiter den Preis und irgendwann auch die Firmen wenn sie das nicht wieder auf ein 'verträgliches' Niveau bringen.
Daher spiele ich grundsätzlich nur Abo-Spiele. Alle zahlen die selbe Summe. F2P heisst eben einfach nur das man ein Spiel gratis spielen kann - den Teil das man auch alles erreichen kann und oben mitspielen 'muss' ... den haben die Spieler sich dazugedichtet. Machen sie übrigens auch in Abo-Spielen, aber da geht's dann um den Zeiteinsatz :)
Das Spiele von Bigpoint reine Pay2Win-Spiele sind kann man Ihnen nicht zum Vorwurf machen. Die Firma muss auch in Neuentwicklungen investieren, aber.......
sind die Preise bei weitem zu hoch angesetzt. Ich habe eine gewisse Zeit "DarkOrbit" gespielt und minimum 50,- musste man im Monat schon investieren und doch war es schwierig mit zu halten. Das wäre schon einmal ein Ansatz Kunden längerfristig zu binden. Allerdings ein absolutes NoGo ist der Kundensupport. Der Kunde hat immer Schuld, der Kunde bekommt kein Recht, fehlende Dinge nach einem Update (wovon es teils 2-3 die Woche gab) bekommt der Kunde nicht ersetzt, denn bestimmt ist der selber Schuld. Auch ein Klassiker....wir Antworten auf Supportanfragen erst gar nicht. Wer seine Kunden so behandelt muss sich nicht wundern, wenn diese gehen und nie wieder kommen. Ich für meinen Teil werde NIE wieder ein Spiel von Bigpoint spielen, auch wenn mich das Spiel interessiert!
Spiele von Bigpoint spiele ich schon lange nicht mehr. Diese Firmen sind bloß auf möglichst viel Gewinn aus, und die Community ist egal. Man wird auch gar nicht gefragt, was man sich für diese Spiele wünscht und meistens werden Verbesserungsvorschläge dann genau im Gegenteil um,gesetzt.
Da ziehe ich lieber die Spiele-Trilogie von Wargaming vor (World of Tanks, World of Warplanes und ab 2013 World of Warships).
Dies sind keine Pay2win-Spiele und machen auch ohne Geld richtig Spaß.
Das ist doch noch harmlos. Die haben bei BGO doch mal glatt auf allen Servern die Leute im Chat gesperrt, weil sie sich im World Chat normal über das Spiel unterhalten haben. Wurde als Spamm eingestuft, warum konnte kein Mod erklären und in welchem Chat man diese Unterhaltungen führen durfte blieb auch völlig unklar. Die Mods waren über Stunden nur noch mit dem Bannen beschäftigt. Das war so lächerlich, dass es schon wieder komisch war.
Despotische Forenpolitik, nachlassende Spielfreude weil Events im Spiel nur den Suchtfaktor erhöhen und die Taschen füllen sollen. Das vermiest den Spielspaß und letztlich auch die Einnahmen. Gewachsen sind die, als die Spiele noch süß und sympathisch waren, da hat man aus Solidarität bezahlt und nicht aufgrund von Druck, der durch die Spielführung aufgebaut wurde. Lernen sie daraus? Eher unwahrscheinlich..