Botschaftsflüchtling Assange : Ausgerechnet Ecuador

REUTERSWikiLeaks-Gründer Assange ist in die ecuadorianische Botschaft in London geflohen und hat um Asyl gebeten - ein verblüffendes, riskantes Manöver. Ecuador ist alles andere als ein Hort der Menschenrechte. Wird Assanges Antrag abgelehnt, droht ihm die sofortige Verhaftung in Großbritannien.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...839906,00.html
  1. #1

    ich hoffe...

    er schafft's und die Ecuadorianer nehmen diese Chance ernst.
  2. #2

    Asylantrag?

    Ich habe eben aus Versehen Bootsflüchtling statt Botschaftsflüchtling gelesen. Was mich immerhin dazu veranlasst hat, über die höchst unterschiedlichen Gründe, Asyl zu beantragen, nachzudenken.
    Was für eine Chuzpe!
  3. #3

    Der Feind meines Feindes

    ... ist nicht immer ein Freund.
  4. #4

    Verfolgung ist evident

    Dass Assange verfolgt wird, würden Spiegel und Mainstream-Journalismus vermutlich dann bemerken, wenn einer der ihren der Anstiftung angeklagt würde. Könnte man nicht sagen, dass auch der Spiegel als es noch "In" war, sich mit Assange zu schmücken, diese mit angestiftet hat, andere anzustiften?

    Die Sachlage, dass die USA mit aller Gewalt diejenigen verfolgen, die immerhin schwere Menschenrechtsverletzungen aufdeckten (Manning) lässt eine politische Verfolgung auch im Fall Assange für evident erscheinen. Assange wird seine Gründe haben, so große Angst vor einer Auslieferung nach Schweden zu haben, sicherlich nicht wegen der geringen Strafe, die ihn im Fall einer wohl auch eher unwahrscheinlichen Verurteilung dort erwarten würde.

    Dass Ecuador auch nicht lupenrein ist bezüglich Menschrechte, ist sicher richtig, aber warum dies immer Ländern, wie Venezuela oder Ecuador vorhalten, aber bei anderen Ländern, wie den USA, es liebver unerwähnt lassen?

    Human Rights Watch mag regierungsunabhängig sein, aber durch Wikileaks wurde Human Rights Watch durchaus auch diskreditiert, z.B. als Unterstützerin des Militärputsches in Thailand 2006.
  5. #5

    Dieser Mensch ....

    .... beleidigt mit seinem feigen und erbärmlichen Verhalten alle Menschen auf dieser Welt die wirklich politisch verfolgt werden.
  6. #6

    Ja und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Präsident Correa hatte 2011 den Journalisten Emilio Palacio und mehrere Manager der Tageszeitung "El Universal" verklagt. Der Präsident fühlte sich durch einen Kommentar beleidigt, in dem Palacio ihn als "Diktator" bezeichnete. I
    Also das wäre in Deutschland aber auch nicht anders gelaufen. Hätte hier irgendjemand den korrupten Wulff als Diktator bezeichnet, wäre das sicherlich auch nicht straffrei geblieben...
  7. #7

    der menschheit wichtige fakten über militärische aktionen, deren menschenrechtsverletzungen und vor allem deren intentionen der menschheit offenzulegen ist also "verschwörung"? nicht assange soll auf der anklagebank sitzen, sondern diejenigen, deren intentionen, handlungen und lügen aufgeflogen sind und trotzdem weiterhin die fäden ziehen.
  8. #8

    Der letzten Strohhalm...

    bevor die Gefängnisstür sich für lange Zeit hinter ihm schließen wird.
  9. #9

    Zitat von the0retisch Beitrag anzeigen
    Also das wäre in Deutschland aber auch nicht anders gelaufen. Hätte hier irgendjemand den korrupten Wulff als Diktator bezeichnet, wäre das sicherlich auch nicht straffrei geblieben...
    Genau, wegen Beleidigung sind bei uns 3 Jahre und 20 Mios üblich. Bitte doch mal vorher überlegen was man schriebt.