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Bordelle in Bangladesch: "Die Frauen leben wie Geister"

Miguel CandelaSex mit ihnen kostet zwei Dollar, die Gesellschaft verachtet sie als Müll: Miguel Candela zeigt das Leben von Prostituierten in Bangladesch. Im seen.by-Interview spricht der preisgekrönte Fotograf über Szenen wie aus Horrorfilmen - und Freier, die für ihn posierten.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...847377,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sex mit ihnen kostet zwei Dollar, die Gesellschaft verachtet sie als Müll: Miguel Candela zeigt das Leben von Prostituierten in Bangladesch. Im <i>seen.by</i>-Interview spricht der preisgekrönte Fotograf über Szenen wie aus Horrorfilmen - und Freier, die für ihn posierten.

    Bordelle in Bangladesch: Miguel Candela fotografiert Prostituierte - SPIEGEL ONLINE
    Laut Frau Hani Yousuf in dem anderen Spon Artikel haben Frauen es in den Südostasiatischen Ländern doch sogut? Gerade den Frauen in Pakistan soll es doch besser gehen als denen in Deutschland laut dieses Artikels. Und Bangladesch gehört schließlich für einige Zeit zu Pakistan. Das ist mir jetzt aber unverständlich.
  2. #2

    Prostituierte in Bangladesch

    Meiner Meinung nach sind nicht die Prostituierten der "Müll",
    sondern die Freier und Zuhälter!
  3. #3

    Armutsphänomene

    Mich stört diese selektive Wahrnehmung. Wie häufig auch bei der Darstellung von Kinderarbeit. Bangladesh ist ein bitterarmes Land und das Leben auf Müllhaufen dürfte wahrscheinlich auch nicht viel angenehmer sein. Auch das Leben als Fischer kann dort sehr hart und kurzsein. Beseitigt die Armut und alles wird gut.
  4. #4

    Hier wäre doch für Minister Niebel

    mal eine gute Gelegenheit,sich zu kümmern.Es wird Zeit,daß angefangen wird,derartiges zu ändern!
    Und,ganz wichtig,mit der gleichen Geschwindigkeit,wie ESM Schirme durchgepeitscht werden!!
    Und sicherlich nicht nur in Bangladesh,sondern auch anderswo.
    Und die Ausrede zählt nicht:Wir wissen nicht,wo wir anfangen sollen,denn es gibt genug Hilfsorganisationen,die wissen,wo es Zeit wird.
    Hier wird es Zeit Geld auszugeben,um die Lebensumstände zu verbessern.
  5. #5

    Kann die Welt so einfach sein?

    Zitat von Tubus Beitrag anzeigen
    Beseitigt die Armut und alles wird gut.

    Sie glauben also wirklich, dass die Beseitigung von Armut menschenverachtendes Denken beseitigen kann? Oder Dinge wie Standesdünkel oder gar religiöse Verblendung?
  6. #6

    Interessant

    und traurig, diese Beschreibung. Bangladesh ist doch einer dieser islamischen Staaten, in denen es sowas gar nicht gibt?
    Werfen die nicht immer dem bösen Westen vor, sie wären Schuld am Verfall der Sitten und wird hier nicht immer vor dem Sextourismus gewarnt, der das Elend dort ausnutzt und damit die Verhältnisse erst schafft?

    Also, in diese Bordelle hat bestimmt noch kein Tourist seinen Fuß hereingesetzt und auch in den anderen Staaten Südostasiens werden die allermeisten Kunden Einheimische sein. Offiziell ist das alles verboten, was es nicht gibt, muss man auch nicht beachten...
  7. #7

    ...das ist doch ganz einfach:

    Zitat von dasistdiezukunft Beitrag anzeigen
    Sie glauben also wirklich, dass die Beseitigung von Armut menschenverachtendes Denken beseitigen kann? Oder Dinge wie Standesdünkel oder gar religiöse Verblendung?
    Armut und keine Bildung = eine reiche menschenverachtende Clique von Autokraten beutet das Volk aus. Siehe China, Thailand etc.pp.

    Bildung und Stillung der grundlegenden Bedürfnisse = das Volk verjagt die menschenverachtende autokratische Clique (siehe bürgerliche Revolution in Europa im 18. Jh.)

    Aber wir helfen den menschenverachtenden Autokraten dabei diese Völker in Dummheit und Armut zu halten... Profitieren wird doch (vermeintlich) davon bei unserer Schnäppchenjagd... :( Auch das würde sich nur mit noch mehr Bildung - diesmal bei uns - ändern...
  8. #8

    kolonialer Voyeurismus

    Hoffentlich hat der Fotograf den Frauen wenigstens das Honorar eines Freiers bezahlt - denn das ist purer Voyeurismus im kolonialen Herrenverständis. Der Fotograf benutzt die Frauen ebenfalls - nur mit der bigotten Haltung des Weltverbesserers. Wären diese Aufnahmen in Deutschland gemacht worden, hätte der Spiegel sie mit verpixelten Gesichtern abgebildet, aber in Indien gibts ja keinen Prozess von den Frauen zu befürchten. Dies schreibt ein professioneller Fotograf.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sex mit ihnen kostet zwei Dollar, die Gesellschaft verachtet sie als Müll: Miguel Candela zeigt das Leben von Prostituierten in Bangladesch. Im <i>seen.by</i>-Interview spricht der preisgekrönte Fotograf über Szenen wie aus Horrorfilmen - und Freier, die für ihn posierten.

    Bordelle in Bangladesch: Miguel Candela fotografiert Prostituierte - SPIEGEL ONLINE
    Die verkaufen ihren kompletten Körper für 2 Dollar? Das glaube ich aber nicht. Das trifft höchstens im deutschen Sprachgebrauch zu.

    Ich denke eher, die bieten sexuelle Dienstleistungen an. Der Körper wird dabei nicht verkauft, höchstens für eine Stunde vermietet. Im Grunde genommen aber nicht mal das, sonst müsste man das bei jedem Beruf sagen bei dem man körperlich arbeitet.

    Wenn es wirklich Leute gebe die ihren Körper für 2 Dollar verkaufen, wäre das sicher ein gefundenes Fressen für jeden Organhändler.

    Deutsche Sprache blöde Sprache. Macht manchmal einfach keinen Sinn.


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