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Boomland Brasilien: Die neue Weltmacht wackelt

Brasilien verabschiedet sich von einer Legende. Präsident Lula tritt ab, eine neue Ära beginnt. Die mutmaßliche Nachfolgerin*muss gewaltige Aufgaben stemmen, große Reformen anstoßen - und Brasiliens Aufstieg zur neuen Weltmacht festigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...726065,00.html
  1. #60

    Naja

    Zitat von carahyba Beitrag anzeigen
    In bestimmten Etablissements musste man schon immer etwas mehr Zahlen, auch in Venezuela, das sollte man vorher wissen.

    Der Nachteil von Benzin, auch wenn er nur 4 Eurocent den Liter kostet, ist halt dass man ihn nicht trinken kann.

    In Brasilien bekommt man das Wasser gleich mit, wenn man Benzin kauft. Leider ist es gemischt.
    Eigentlich ´ne Frechheit, mir solchen Unsinn anzuhängen. Aber ich halt´s mal den Venezolanern und ihrem verlorenen Realitätssinn zugute. Könnt Ihr Euch in Hugo´s Fundbüro abholen!

    Ein piepnormales Strassenrestaurant in Porto Ordaz ein "bestimmtes Etablissement" zu nennen, ist schon ein starker Hund. Waran dachten Sie denn? Edelpuff?

    Kein Wunder, dass der Chavéz mit euch macht was er will, und das nun schon seit Jahren.
  2. #61

    ...

    Brasilien mit seinen kontinentalen Ausdehnungen ist für den deutschen Kleinmeier doch überhaupt nicht zu begreifen. Ein einzelner Bundestaat ist gleich mal grösser als das wiedervereinte Deutschland.

    Rückschlüsse herzuleiten von den Zuständen an der bolivianischen Grenze oder auch denen im Nordosten auf ganz Brasilien anzuwenden, muss als Ignoranz bezeichnet werden.

    Man könnte genausogut von Kreuzberger Verhältnissen auf die Integrationkultur in ganz Deutschland schliessen, mit dem selben verzerrten Ergebnis.

    Es gibt eben viele Brasiliens in Brasilien. Zur Abwechslung und um zu verstehen, woher das Wirtschaftswachstum kommt, darf man sich ruhig mal den hochindustrialiserten Süden zu Gemüte führen. Da geht´s nämlich rund und der Industriestandard muss sich keineswegs hinter anderen Ländern verstecken, wie mir deutsche Erstbesucher immer mal wieder mit Erstaunen versichern.
  3. #62

    Das 5-Dollar Wasser in Puerto Ordaz

    Zitat von schneesieber Beitrag anzeigen
    Eigentlich ´ne Frechheit, mir solchen Unsinn anzuhängen. Aber ich halt´s mal den Venezolanern und ihrem verlorenen Realitätssinn zugute. Könnt Ihr Euch in Hugo´s Fundbüro abholen!

    Ein piepnormales Strassenrestaurant in Porto Ordaz ein "bestimmtes Etablissement" zu nennen, ist schon ein starker Hund. Waran dachten Sie denn? Edelpuff?

    Kein Wunder, dass der Chavéz mit euch macht was er will, und das nun schon seit Jahren.
    Wenn Sie in Puerto Ordaz 5 Dollar für eine Flasche Wasser in einem Strassenrestaurant bezahlt haben, hat derjenige der Sie bedient hat wohl ganz richtig taxiert, wen er vor sich hat, Chávez hat da weniger was mit zu tun. Vielleicht kommen Sie selber drauf womit das zu tun hat, bin da eher skeptisch.
  4. #63

    Brasilienkenner

    Zitat von schneesieber Beitrag anzeigen
    Brasilien mit seinen kontinentalen Ausdehnungen ist für den deutschen Kleinmeier doch überhaupt nicht zu begreifen. Ein einzelner Bundestaat ist gleich mal grösser als das wiedervereinte Deutschland.

    Rückschlüsse herzuleiten von den Zuständen an der bolivianischen Grenze oder auch denen im Nordosten auf ganz Brasilien anzuwenden, muss als Ignoranz bezeichnet werden.

    Man könnte genausogut von Kreuzberger Verhältnissen auf die Integrationkultur in ganz Deutschland schliessen, mit dem selben verzerrten Ergebnis.

    Es gibt eben viele Brasiliens in Brasilien. Zur Abwechslung und um zu verstehen, woher das Wirtschaftswachstum kommt, darf man sich ruhig mal den hochindustrialiserten Süden zu Gemüte führen. Da geht´s nämlich rund und der Industriestandard muss sich keineswegs hinter anderen Ländern verstecken, wie mir deutsche Erstbesucher immer mal wieder mit Erstaunen versichern.
    Bin beeindruckt ob Ihrer Brasilienkenntnisse und nehme Ihre Zurechtweisung mit Demut hin.
  5. #64

    Verhältnisse

    Zitat von schneesieber Beitrag anzeigen
    Brasilien mit seinen kontinentalen Ausdehnungen ist für den deutschen Kleinmeier doch überhaupt nicht zu begreifen. Ein einzelner Bundestaat ist gleich mal grösser als das wiedervereinte Deutschland.

    Rückschlüsse herzuleiten von den Zuständen an der bolivianischen Grenze oder auch denen im Nordosten auf ganz Brasilien anzuwenden, muss als Ignoranz bezeichnet werden.

    Man könnte genausogut von Kreuzberger Verhältnissen auf die Integrationkultur in ganz Deutschland schliessen, mit dem selben verzerrten Ergebnis.

    Es gibt eben viele Brasiliens in Brasilien. Zur Abwechslung und um zu verstehen, woher das Wirtschaftswachstum kommt, darf man sich ruhig mal den hochindustrialiserten Süden zu Gemüte führen. Da geht´s nämlich rund und der Industriestandard muss sich keineswegs hinter anderen Ländern verstecken, wie mir deutsche Erstbesucher immer mal wieder mit Erstaunen versichern.
    Sagen sie es dann den deutschen Kleinmeiern wenigstens, das sie beim Erstbesuch vom Süden Brasiliens keine Rückschlüsse auf ganz Brasilien ziehen können und das der Süden nur ein ganz kleiner Teil von Brasilien ist welcher die brasilianischen Verhältnisse keines Falls repräsentiert.
  6. #65

    Ok

    Zitat von Peterldw Beitrag anzeigen
    Sagen sie es dann den deutschen Kleinmeiern wenigstens, das sie beim Erstbesuch vom Süden Brasiliens keine Rückschlüsse auf ganz Brasilien ziehen können und das der Süden nur ein ganz kleiner Teil von Brasilien ist welcher die brasilianischen Verhältnisse keines Falls repräsentiert.
    Ganz kleiner Teil? Da linha São Paulo para o Sul? Jaja, höre schon die Mineiros schreien ...

    Ich nehm´s mir zu Herzen, jawoll.
  7. #66

    Armut verringern = Konsumblase erzeugen ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Andere Ökonomen sind kritischer. Sie bezweifeln, dass ein Staat Armut per Gesetz abschaffen kann, indem er den Bedürftigen Geld gibt. Denn so kurbelt die Regierung dauerhaft den Konsum an. Immerhin aber befeuert dieser künstliche Boom den Einzelhandel. Doch sobald die gigantischen Sozialprogramme zurückgefahren werden, platzt die Konsumblase.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...726065,00.html
    Das ist weder fachlich noch ethisch nachvollziehbar.
    ARM bedeutet: dass man seine Grundbedürfinisse nicht erfüllen kann! Und auch die seiner Kinder, wenn man familiäre Verantwortung trägt. Wenn nun zb. 100 Euro vom Staat gegeben werden um den Schulbesuch zu unterstützen, also die Kosten die damit verbunden sind zu mindern, und Kinderarbeit vorzubeugen, dann entsteht daraus doch keine "Konsumblase"! Da scheint wieder ein Weltbild durch das sich eine selbsternannte Elite von den weit da unten herumwimmelnden Armen macht, die, so bald sie Geld in die Hand bekommen, es sinnlos verprassen.
  8. #67

    Oje, wie armselig!

    Zitat von husthust Beitrag anzeigen
    was die Zukunft Brasiliens zu bieten hat. Regenwald abholzen, Vieh grasen lassen Zuckerrohr anplanzen, Patient(Erde) tot.

    Wobei man sagen muss das es nunmal in der Natur des Menschen liegt immer mehr zu wollen als dem Planeten gut tut.
    Klar. Nur Brasilien. Deutschland ist heilig. Deutschlands Zukunft: 50 Mio. Einwohner, fast alle Senioren und Arme (weil man kein Sozialsystem mehr stemmen kann), kinderlose, durchlöcherte Straßen, gesäumt von Moscheen, Scharia-Gesetze, prügelnde Nazis, alles, was man eigentlich immer essen konnte, ist genmanipuliert und schmeckt nach Nichts,...
    Ach, was lebt es sich schön mit Stereotypen.
  9. #68

    "Weltmacht"

    Also, dieses "Weltmacht"-Geschreibsel stammt von irgendwelchen Journalisten und hat wenig mit der Realität zu tun. Fakt ist: ES GIBT KEINE WELTMACHT. Auch die USA sind keine. Es gibt Länder, die sie anstreben - aber dazu zählt Brasilien sicherlich nicht. Man könnte auch Frau Merkel und Herrn Westerwelle sowas unterstellen, weil sie ja einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat fordern - als 4. Land in Europa! DAS nenne ich Machtgeilheit!
    Außerdem weiß ich nicht, was daran schlimm ist, wenn man seine Wirtschaft nicht komplett vom Export und somit von den Launen anderer Länder abhängig macht. Deutschland MUSS vom Export leben. Denn mit eine schrumpfenden Bevölkerung, schwindender Kaufkraft und einem ohnehin recht kleinen Binnenmarkt, verbunden mit Rohstoffarmut und nicht autarker Landwirtschaft, bleibt einem zum Überleben nichts Anderes übrig als zu exportieren.
    Da habe ich lieber nachhaltige 5% Wachstum als 8% Wachstum, das auf der im Artikel kritisierten "Blase" beruht und ständigen Weltmarktschwankungen unterliegt.
    Nicht umsonst sind Europa und die USA so extrem von der Finanzkrise getroffen worden.


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