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Boomender Anzeigemarkt: Frankreich*beschließt Internet-Werbesteuer

Der Markt für Online-Werbung boomt, und die französische Regierung will daran mitverdienen: Wer bei Unternehmen wie Google*Internet-Anzeigen schaltet, soll*künftig zahlen. Bis zu 20*Millionen Euro könnte die Sondersteuer einbringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...730839,00.html
  1. #1

    Lachhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Markt für Online-Werbung boomt, und die französische Regierung will daran mitverdienen: Wer bei Unternehmen wie Google*Internet-Anzeigen schaltet, soll*künftig zahlen. Bis zu 20*Millionen Euro könnte die Sondersteuer einbringen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...730839,00.html
    Lachhaft.
    Man bringt zehntausende Menschen gegen sich auf wegen einer offenbar wenig lukrativen Steuer? Was sind schon 20 Millionen Euro an Steuern pro Jahr? Hat man nicht erst kürzlich mehrere Milliarden in Banken versenkt? Da sind die 20 Millionen schon weniger als der Schuldzins für die Milliarden ...

    Aber hey, Kreativität muss auch belohnt werden. Wann wohl auch noch eine Methangassteuer für Menschen kommt? Wer furzt schadet der Umwelt und um die Umwelt zu retten braucht der Staat Geld - also her mit der Furzsteuer!
  2. #2

    Alter Hut

    Sowas nennt sich Quellensteuer und ist eine gerechte Sache, die aber durch "Absprachen" nie eingeführt wurde.
    Wenn die Steuer dort fällig werden würde, wo das Geschäft stattfindet, wäre vielen geholfen. Sogar Ikea müßte dann Steuern zahlen.
  3. #3

    Kein Wunder für mich

    "Sarkozy plädierte zudem dafür, die Wettbewerbshüter einzuschalten, um die dominante Stellung des US-Konzerns auf dem Online-Werbemarkt zu überprüfen. Die EU-Kommission lehnte dies aber zunächst ab."
    Sieht so aus, als ob das Unternehmen "gute" Lobbyarbeit geleistet hat.
  4. #4

    Frankreich - Deutschland 1:0

    Da haben die französischen Steuererfinder ihre deutschen doch glatt links überholt :D. Kommt normal selten vor, weil wir das Mutterland der dümmsten Steuern sind.
  5. #5

    Standpunkt

    Zitat von ralf_si Beitrag anzeigen
    "Sarkozy plädierte zudem dafür, die Wettbewerbshüter einzuschalten, um die dominante Stellung des US-Konzerns auf dem Online-Werbemarkt zu überprüfen. Die EU-Kommission lehnte dies aber zunächst ab."
    Sieht so aus, als ob das Unternehmen "gute" Lobbyarbeit geleistet hat.
    Und wenn es nicht Google sondern Le Google wäre, dann würde Sarkozy Zeter und Mordio schreien, wenn die EU-Kommission eine solche Überprüfung andächte.
  6. #6

    Ende des globalen Netzes?

    Mir erscheint der Wunsch nach Besteuerung auch von Internet-Geschäften schon nachvollziehbar. Was aber sind die Konsequenzen? Eine Firma in Frankreich, die Internet-Werbung mit dem Zielmarkt Frankreich schaltet, kann doch einfach eine Tochter im Ausland gründen, die dann die Werbung beauftragt. Oder ganz allgemein: Wenn jemand in Land A eine Firma in einem Land B mit Werbung beauftrag, die dann (auch) in Land C sichtbar wird, wie will Land C das besteuern?!? Letztlich lassen sich solche Dinge nur realisieren, wenn die Inhalte des Netzes nationaler Kontrolle unterlägen. Dies aber wäre de Fakto das Ende des globalen Netzes.
  7. #7

    hö?

    es gibt werbung im internet? seit wann? und wie kann ich die sehen? *scnr*

    dank scroogle und adblock plus bleibt ungetrübtes surfvergnügen. und auch das flashgeflacker bei spon, welches fast schon grösser als die inhalte ist, wird gefiltert.
  8. #8

    .

    Für mich stellt sich die Frage, ob es nicht kontraproduktiv ist, einen noch weitgehend in der Entstehung und Entwicklung befindlichen Markt wie den der Onlinewerbung mit Sondersteuern zu belasten und die Entwicklung dieses neuen Marktes damit zu hemmen - da es ja ohnehin eine Mehrwertsteuer gibt. Insbesondere wenn ständig geklagt wird, dass die Onlinemedien ökonomisch so schwer auf die Beine kommen. Das sollten wir, glaube ich, im Interesse einer tragfähigen Entwicklung dieses Marktes vorerst besser nicht nachmachen.
  9. #9

    Super!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Markt für Online-Werbung boomt, und die französische Regierung will daran mitverdienen: Wer bei Unternehmen wie Google*Internet-Anzeigen schaltet, soll*künftig zahlen. Bis zu 20*Millionen Euro könnte die Sondersteuer einbringen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...730839,00.html
    Das ist endlich mal eine gute Idee! Möglichst noch eine gestaffelte Steuer einführen - stillstehendes Bild billiger als bewegtes, und am teuersten werden PopUps! Sollten Merkel & CO unverzüglich übernehmen, es trifft die, die es haben, und die anderen nur lästig fallen!








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