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Boom von Hofgemeinschaften: Kochen mit der Kohl-Flatrate
Hendrik SteinkuhlObst, Gemüse, Brot und Fleisch ohne Ende - und das zum monatlichen Festpreis: Sogenannte Hofgemeinschaften gewinnen in Deutschland immer mehr Anhänger. Das aus den USA importierte Konzept überzeugt selbst Menschen, die sonst nichts von gesunder Ernährung wissen wollen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,827252,00.html
- #60 02.05.2012 08:40 von
Siehst Du hier:
Meine Äpfel kann ich bis in den Mai essen ( Braeburn )
Den selbst gebackenen ( deepvries) Pflaumenkuchen bis März, dann ist er alle.
Meine Weintrauben werden zu Gelee.
Mein Weißkohl zu Kohlroularden und Sauerkraut.
Bohnen, Möhren und Rote Beete zu Salaten im Glas.
Petersilie, Schnittlauch, Bärlauch tiefgefroren und und Zwiebeln
im Keller gelagert. Allerdings gibt es bei mir im Winter weder frische Erdbeeren noch Kirschen. - #61 02.05.2012 08:41 von
Wobei das von Ihnen genannte Sauerkraut...
ja auch "Kohl" ist. Ich denke, dass die Leute schon schlau genug sind, um Mangelernährung bei den Kindern zu verhindern.
Übrigens kann man auch saisonal "einkochen", so z.B. "das Sauerkraut", Obstkompott, etc., pp..
Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass Koporationsmitglieder weiterhin mal eine Ananas oder Orange kaufen "dürfen". Die wachsen nunmal nicht in der deutschen Tiefebene. Es soll wohl keine reine Lehre sein, nur eine gute Basis. - #62 02.05.2012 08:46 von
Die "Logik" der Chemomenschen
In ca. einem Dutzend Kommentaren wurde bis jetzt die Unlogik des Beitrags von spon-spezi nachgewiesen: die Behauptung dass nur 1 LKW heute die Waren zu jedem Kunden persönlich bringt, ist ja wirklich mehr als lächerlich.
In solchem Zusammenhang dann die "Logik" zu loben zeugt von sehr viel Einbildung bei Null Ausbildung im logischen Denken. - #63 02.05.2012 09:07 von
Das wird im übrigen auch auf der Webseite des Hofs thematisiert, sprich das Bewusstsein wie auch Lösungsansätze sind vorhanden. Offenbar beteiligen sich manche Mitglieder als "Verteiler" oder agieren als Fahrgemeinschaften. Wie gut das in der Praxis funktioniert sei dahingestellt, grundsätzlich kann man eine Abhol-Wirtschaft sicherlich hinterfragen.
Die Kritik von vielen hier ist aber doch sehr wohlfeil. Zumindest wenn man sich das primäre Konsumverhalten der heutigen Bevölkerung vor Augen führt. Zu Fuss zum Bio-Marktstand ist da wohl nicht viel exotischer als eine Hofgemeinschaft. Der Normalfall ist eher das Einkaufszentrum in der urbanen Peripherie. Und dass deren komplexe "Frische"-Logistik sowie der verkehrsintensive Zugang punkto Energieverbrauch besser sein sollen braucht schon sehr viel Wunschdenken.. - #64 02.05.2012 09:23 von
Saisonales....
Hier in der Türkei hat jedes Dorf, jeder Stadtteil seinen Wochenmarkt, wo regionale Anbieter, meist Kleinbauern, ihre Waren anbieten, und zwar zu 99% nur saisonal. Versuchen Sie mal, bei Ihren Kindern Begeisterung für grüne Bohnen zu wecken, wenn´s die immer und überall gibt - oder für Artischocken oder neue Kartoffeln, Frühlingsspinat etc. Gestern die ersten - bezahlbaren - grünen Bohnen wurden genauso freudig begrüßt wie in D z.B. Spargel. Ausser "Grundgemüse" wie Tomaten, Auberginen Zucchini etc gibt es sämtliche Gemüse- und Obstsorten auf den Basaren NUR dann, wenn sie auch regional angebaut werden.
Da ich in einer zentralen Lage wohne, kann ich quasi an jedem Wochentag (auch sonntags) in max. 2-3 km Entfernung einen solchen Wochenmarkt erreichen.
Wenn ich in Deutschland bin, bin ich immer wieder überwältigt von dem internationalen Angebot und der Vielfalt der verpackten Lebensmittel wie z.B. Käse, aber es gibt nicht eine Gemüsetheke, die mich zu größeren Einkäufen einlädt (schon gar nicht bei den Preisen...)
Ich denke, sollten wir je wieder nach D zurückkehren, würde ich auf jeden Fall ein solches Paket "buchen". - #65 02.05.2012 09:26 von
Deswegen gibt es ja im Fernsehen andauernd die Tipps von Schubeck, Mälzer, Lafer und Konsorten:
Fleisch scharf von allen Seiten anbraten, damit die Flüssigkeit nicht ausläuft, dann schonend im Backofen bei 80-90 Grad fertiggaren lassen.
So wird das Fleisch schonend gegart, und das teure Wasser, welches Sie ja schließlich bezahlt haben, bleibt im Fleisch. - #66 02.05.2012 10:41 von
- #67 02.05.2012 10:46 von
Vernetzung: "Bauer sucht Partner" und "Verbraucher sucht Hof"
Hofgemeinschaften sind eine tolle Idee!
Zwei Links zum Vernetzen:
Bio Hofgemeinschaften
und
Solidarische Landwirtschaft - #68 02.05.2012 10:48 von
Uargh.......
....nichts gegen ein lecker Steak...aber 4,99€/kg ?.....mariniert ?
Also ein gutes Steak kostet über 20€/kg und wenn es mariniert ist lag es vorher schon länger in der Theke..*würg*
Aber naja....Kochen kann in Deutschland ja sowieso nur eine Minderheit.....ich empfehle mal in Rachs Restaurantschule reinzusehen...da wird von kleinem Geld Suppe bis zu teurem Wild Filet alles gemacht und die Natur ( auch des Tieres ) respektiert....ja Fleisch wächst nicht auf Bäumen...... - #69 02.05.2012 11:42 von
...
Vor Jahren habe ich mal günstig Schweinenacken zum Grillen vom Discounter gekauft, Fleisch mariniert und 4 Stücke auf den Grill.
Nachdem sich der Wasserdampf verzogen hatte, waren die Stücke Mundgerecht geschrumpft, dann dauerte es noch bis sie langsam Farbe bekamen, Zäh wie Schuhleder aber tapfer und gut durchgekaut mit Bier runtergespült. Mein Schlüsselerlebnis. Seitdem Einkauf im Hofladen und seltener Fleisch auf dem Teller.
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