Hendrik SteinkuhlObst, Gemüse, Brot und Fleisch ohne Ende - und das zum monatlichen Festpreis: Sogenannte Hofgemeinschaften gewinnen in Deutschland immer mehr Anhänger. Das aus den USA importierte Konzept überzeugt selbst Menschen, die sonst nichts von gesunder Ernährung wissen wollen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,827252,00.html
Ist es wohl ökologischer, wenn zig LKW zu zig Supermärkten fahren und dann zig mal zig leute auch zu diesen supermärkten fahren um dann dort einzukaufen?? Ich bezweifel es! Und mann könnte nun noch die Ökobilanz von Großmärkten dazurechnen wo auch wieder zig hinfahren etc. Ich würde mal annehmen das ein Erzeuger mit seinen Kunden ökologischer ist als das voran Beschriebene!!
Ansonsten finde ich das auch eine tolle Sache, zumal das Gemüse und Fleisch aus der Region kommt und nicht aus Marokko und Argentinien ;-) Weiter so, kann ich da nur sagen.
[spon-spezi] für Menschen mit so wenig phantasie wie sie ist das sicher auch nix. Sammellieferung - Sammelabholung organisieren, mit notwendigen Wegen verbinden. Alles in allem ist auch der normale Einkaufsaufwand gegenzurechnen
Erstens gibt es viele Fahrgemeinschaften zu denen sich Mitglieder zusammen schließen, dazu liegt der Hof direkt vor der Stadt auch einer Hauptverkersstraße und viele kommen auf dem weg von der Arbeit vorbei. Das Einzugsgebiet ist sehr lokal. Zur Ökobilanz muss man auch fragen: wohin würden sie sonst fahren (Freizeit & Einkauf)?
....da haben Sie aber eine Milchmädchenrechnung aufgemacht....
Die Leute fahren doch sowieso mit dem Auto zum Einkaufen, ob nun zum Hof oder zum Aldi. Was wegfällt, ist der LKW mit Gemüse vom Bauernhof zum Großmarkt, der LKW, der die Tiere zum Schlachthof bringt, der LKW, der das Fleisch zum Verpackungsbetrieb bringt, der LKW. der die Waren vom Großmarkt und vom Verpackungsbetrieb an die Zentralen der Supermärkte liefert und die vielen LKWs, die dann die Filialen bestücken....
Das Konzept ist toll, wir kaufen das Allermeiste bei lokalen Produzenten, aber alles von einem Hof zu beziehen, hat natürlich charmante Vorteile.
...daß uns noch eine gewaltige Lernkurve bevorsteht.
Es hat sich halt noch nicht jedermann mit dem Thema Lebensmittelversorgung auseinandergesetzt.
Sie denken wirklich, die Artikel kommen aus dem Supermarkt. Das ist zwar erschreckend, aber so ist das nun mal. Nun verschreckt sie mal nicht mit Bashing, es wird schon!
Erste Lektion: Lebensmittel werden nicht im Supermarkt angebaut, sondern zum Teil auf Bauernhöfen. Das bedingt ein Transport zwischen dem Hof und dem Supermarkt. Der Konsument fährt dort hin, wo er die Lebensmittel beziehen möchte.
Hausaufgabe: Zeichnen sie die genannten Örtlichkeiten schematisch auf einen Zettel und verbinden sie sie mit den Transportwegen, die durch die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten entstehen.
Höfeliste
Gleich was bei uns in der Gegend gefunden :-)