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Boom des Bausparens: Die Nivea-Creme unter den Geldanlagen

dapdDer Verkauf von Bauspar-Verträgen brummt wie nie zuvor, 6000 werden pro Tag abgeschlossen. Dabei ist keine Sparform so schwer zu durchschauen wie diese. Auf den Spuren eines deutschen Geldanlage-Kuriosums.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-881360.html
  1. #1

    Nicht soo schwer, die Realverzinsung auszurechnen

    Wer sich aber nur auf den Berater verlaesst, zahlt eben drauf. Thats life.
  2. #2

    Bausparverträge

    In Bausparverträgen einzuzahlen halte ich für wenig sinnvoll. Sinken die Zinsen, steigen die Grundstück- und Immobilienpreise und das über Jahre angesparte Guthaben wird aufgefressen.
    Wird eine Ehe geschieden, wird die Immobilie oft, egal ob bezahlt oder nicht, meist mit Verlust abgestoßen.
    Wer beruflich flexibel ist, kann sich oft keine Investition in die eigenen vier Wände leisten.
    Bausparen ist meinen Augen eine veraltete Anlageform, denn Wohneigentum vermischt mit Altersvorsorge kann sich als Schuldenfalle erweisen.
    Ich schlage vor Genossenschaftswohnungen zu fördern.
  3. #3

    Recht netter Vergleich...

    ...mit der Nivea-Creme.
    Es ist erstaunlich, wie viele Menschen täglich auf sog. Berater ihrer Banken reinfallen.
    Aktuelles Modell der LBS im Nordosten: jungen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen viel zu hohe Riester-Bausparer verkaufen. Dabei liegen die Zinsen bis zur Zuteilungsreife bei maximal 2,5% abzgl. der Provision und in der Darlehensphase bei 5,85 - 6,95%.
    Da bekommt man heute schon bessere Zinskonditionen mit 10jähriger Bindung. Wer geschickt ist, verhandelt anschließend oder schuldet um. Wozu sich dann noch von der LBS verarschen lassen?
  4. #4

    Und es gibt noch mehr Kosten...

    und wenn es nur die (zuvor kostenlos zugesandte) Hauszeitung ist, die dem Sparer in Rechnung gestellt wird.
    Es gibt bessere Wege sich das Eigenkapital für Haus- bzw. Wohnungskaufs anzusparen.
  5. #5

    Ich mag nivea nicht
  6. #6

    Sechs, setzen !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verkauf von Bauspar-Verträgen brummt wie nie zuvor, 6000 werden pro Tag abgeschlossen. Dabei ist keine Sparform so schwer zu durchschauen wie diese.
    Wie man einen kritischen Artikel über das Bausparen schreiben kann (was an sich lobenswert ist), ohne das Abzockinstrument "Zuteilungsdauer" auch nur einmal zu erwähnen, wird wohl auf ewig das Geheimnis des Autors bleiben. Sagt ein (Anfang der 80er Jahre) schwer BHW-Geschädigter, der vier zusätzliche Jahre lang auf Zuteilung wartete und in dieser Zeit sein Eigenkapital teuer zwischenfinanzieren musste.
  7. #7

    Nie wieder!

    Ich habe einmal im Leben einen Bausparvertrag abgeschlossen und habe unterm Strich nur Geld verloren. Fazit: Nivea-Creme ist besser.
  8. #8

    Autor, Autor, wie wäre es mal mit etwa Allgemeinbildung im Bankenwesen ?

    "Dass unter den notorisch misstrauischen deutschen Anlegern derzeit ausgerechnet ein Produkt floriert, bei dem Anbieter bis heute weder für Spar- noch für Darlehenszinsen effektive Zinssätze ausweisen müssen, entbehrt in einem Land von meist notorisch misstrauischen Anlegern nicht einer gewissen Komik."

    Der Ordnung sei darauf hingewiesen, dass der Ausweis einer effektiven Jahreszinsangabe ausschliesslich Darlehensverträgen vorbehalten ist. Seit wann müssen denn Sparverträge oder Sparkonten ihre Zinsangaben mit Effektivzinsen versehen ? Wenn man schon über etwas schreibt, wäre das Vorhandensein einfachsten Grundwissens in einer Branche schon durchaus hilfreich, gelle ??? Keine Bank in der Bundesrepublik hat je eine Effektivverzinsung für Sparverträge ausgwiesen. Nicht nur die Bausparkassen nicht. Im übrigen versehen die ihre Darlehensvergaben durchaus mit dem demselbigen, so wie es Gesetz ist.
  9. #9

    Sehe ich in etwa ähnlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verkauf von Bauspar-Verträgen brummt wie nie zuvor, 6000 werden pro Tag abgeschlossen. Dabei ist keine Sparform so schwer zu durchschauen wie diese. Auf den Spuren eines deutschen Geldanlage-Kuriosums.

    Warum Bausparverträge oft intransparente Gebührenfallen sind - SPIEGEL ONLINE
    aber: von den enormen Zuschüssen, die der Staat gewährt, wird hier gar nichts geschrieben.


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