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Bonn: Archäologen finden antiken Tempel bei Lehrgrabung

Uni Bonn/ Ulrich ManiaÜberraschende Entdeckung in Bonn: Archäologen sind bei einer Lehrgrabung auf die Reste eines fast 2000 Jahre alten römischen Tempels gestoßen. Die Art des Baus ist nach Meinung der Forscher eine regionale Rarität.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...831171,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Überraschende Entdeckung in Bonn: Archäologen sind bei einer Lehrgrabung auf die Reste eines fast 2000 Jahre alten römischen Tempels gestoßen. Die Art des Baus ist nach Meinung der Forscher eine regionale Rarität.

    Römischer Tempel in Bonn gefunden - SPIEGEL ONLINE
    Was ich mich bei solchen Funden immer wieder frage, da wurde ein Fundament gefunden, wie schließen die daraus jetzt die Funktion des Gebäudes als Tempel? Wie im Artikel steht war dieser Gebäudetyp weit verbreitet. Wieso sollte sowas nicht zum beispiel eine öffentliche Toilette gewesen sein. Tongefäße dienten als Auffangbehälter (es wurden ja Scherben gefunden) die einmal täglich entleer wurden. (In Rom gab es nachweislich öffentliche Toiletten die an die cloaca maxima angeschlossen waren. Da nicht jede Provinz Siedlung über sowas verfügte schließe ich solche Einrichtungen mit Auffangbehältern nicht aus)

    Das mit der Toilette war jetzt nur ein beispiel, ich hab keinerlei Anhaltspunkte um das zu belegen. Jedoch wäre es wünschenswert wenn in dem Artikel aufgeführt wäre woraus die Archäologen schließen daß es ein Tempel ist.

    (Ich will jetzt nicht die Arbeit der Archäologen schlecht reden, es geht mir dabei eher um die Berichterstattung)
  2. #2

    -

    Das Problem liegt wohl beim Leser und nicht am Artikel: Da steht, dass der TEMPELTYP weit verbreitet war und nicht, dass der Gebäudetyp weit verbreitet war. Und zu welchem Zweck sollte wohl jemand ein einfaches Bauernhaus mit umlaufenden offenen Säulengang ausstatten? Und die Kritik geht auch ins Leere, da der Artikel lediglich über die Entdeckung berichtet und nicht dazu da ist, einen Grundkurs Archäologie zu ersetzen.
  3. #3

    Von stratigraphischer Grabungstechnik hat mann oder frau in Bonn noch nichts gehört? Wie zeitgemäß ist den die Grabunsmethodik die da gelehrt wird?
  4. #4

    Zitat von mangeder Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt wohl beim Leser und nicht am Artikel: Da steht, dass der TEMPELTYP weit verbreitet war und nicht, dass der Gebäudetyp weit verbreitet war. Und zu welchem Zweck sollte wohl jemand ein einfaches Bauernhaus mit umlaufenden offenen Säulengang ausstatten? Und die Kritik geht auch ins Leere, da der Artikel lediglich über die Entdeckung berichtet und nicht dazu da ist, einen Grundkurs Archäologie zu ersetzen.
    Ich weiß dass da Tempeltyp steht, und das ist ja genau die Frage, woher die gewissheit dass es sich um einen Tempel handelt. ich schließe das ja nicht aus, mich würde nur interessieren wie man zu dem schluss gelangte.

    Gräbt man in ein paar tausend jahren unsere städte und dörfer aus wird sich in fast jeder größeren ansiedlung ein gebäude finden das den selben Grundriss hat. weil man in allen das symbol der "Goldenen Welle" bzw. des "Goldenen Dreizack" (je nach dem was man als oben/unten betrachtet) findet schließt man daraus dass es die tempel eines weit verbreiteten poseidon kultes sind. aus heutiger sicht hat aber McDonalds recht wenig mit poseidon am hut.
  5. #5

    Die wollen nur spielen

    Zitat von eumel Beitrag anzeigen
    Von stratigraphischer Grabungstechnik hat mann oder frau in Bonn noch nichts gehört? Wie zeitgemäß ist den die Grabunsmethodik die da gelehrt wird?
    Es handelt sich um eine Schulgrabung, damit die Studenten üben können. Wichtig wohl auch, dass sie dafür nicht teuer irgendwohin gefahren werden müssen, z.B. nach Euskirchen o.ä.. Das Grabungsareal ist ja auch sehr klein gehalten, obwohl das Gebiet in Poppelsdof grossteils frei ist und im Besitz der Uni steht. Soweit ich weiss, soll dort von der Uni umfangreich gebaut werden, dann sind die Bodenfunde eh vernichtet. Man sollte das ganze also nicht so ernst nehmen.
  6. #6

    Römische Fehler....

    Schade , dass die damaligen römischen Legionen, so wenige Ruinen und so viele Barbaren östlich vom Rhein hinterliessen.........
  7. #7

    gefährliches Halbwissen

    @wosenjohn wenn Dich das wirklich so interssiert, schreib Dich für ein paar VHS Kurse Archäologie ein oder melde Dich als ehrenamtlicher Grabungshelfer bei Landesdenkmalamt ein. Dann bekommst Duvielleicht eine Ahnung wie es funktiniert und erwartest vielleicht nicht mehr ein halbes Studium in einem Zeitungsartikel erklärt zu bekommen.
  8. #8

    Zitat von leser008 Beitrag anzeigen
    Es handelt sich um eine Schulgrabung, damit die Studenten üben können. Wichtig wohl auch, dass sie dafür nicht teuer irgendwohin gefahren werden müssen, z.B. nach Euskirchen o.ä..
    Daher liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die Funde Reste eines Praktikums der Bauingenieursstudenten der Uni zum Bau eines Lehrgebäudes sind:-)
  9. #9

    Zitat von wosenjohn Beitrag anzeigen
    Ich weiß dass da Tempeltyp steht, und das ist ja genau die Frage, woher die gewissheit dass es sich um einen Tempel handelt. ich schließe das ja nicht aus, mich würde nur interessieren wie man zu dem schluss gelangte.

    Gräbt man in ein paar tausend jahren unsere städte und dörfer aus wird sich in fast jeder größeren ansiedlung ein gebäude finden das den selben Grundriss hat. weil man in allen das symbol der "Goldenen Welle" bzw. des "Goldenen Dreizack" (je nach dem was man als oben/unten betrachtet) findet schließt man daraus dass es die tempel eines weit verbreiteten poseidon kultes sind. aus heutiger sicht hat aber McDonalds recht wenig mit poseidon am hut.
    Ich denke, weiterführende Informationen erhalten Sie neben Kontaktadressen hier:

    Uni-Archäologen graben in Bonn einen Tempel aus — Universität Bonn








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