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Bologna-Reform: Bachelor-Studenten gehen seltener ins Ausland

Die Zahl der deutschen Studenten im Ausland steigt. Im internationalen Vergleich liegt die Bundesrepublik damit auf Platz vier. Allerdings schaffen bislang nur wenige Bachelor-Studenten*den*Sprung*über die*Grenze*- und Hochschüler aus armen Familien fahren besonders selten.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...738401,00.html
  1. #10

    .

    Zitat von C_K99 Beitrag anzeigen
    Die alte Leier – Diplom hui Bachelor/Master pfui? Wir werden sehen – denke mit dem ersten Teil haben Sie recht. Ob der zweite Teil stimmt… denke da werden sich die Alt-Diplomer noch umsehen.
    ich stecke in der Lehre
    Prüfungsaufgaben sind vom Anspruch immer noch die gleichen, der Notendurchschnitt ist jedoch RAPIDE abgesunken!
    und man merkt es fehlen die Grundlagen an allen Ecken und Kanten, weil eben nur alte Klausuren und Karteikarten gebüffelt werden
    gibs dann mal ne Frage zum nachdenken, liest man einen Stuss der seines gleichen sucht

    Zitat von C_K99 Beitrag anzeigen
    Lernen zu Stoßzeiten gibt es immer wieder – gab´s aber auch schon immer. Das funktioniert manchmal. Die meisten lassen es nicht darauf ankommen und lernen kontinuierlich – anders sind die riesigen Mengen eh nicht zu schaffen.
    da überschätzen sie das Zeitmanagement des Durchschnittstudenten

    Zitat von C_K99 Beitrag anzeigen
    „4 Gewinnt“ im Bachelor/Master wohl kaum. Glauben Sie mir wenn jede Note zählt ist eine 4 = Weltuntergang. Eine 5 eine zweite Chance… „4 Gewinnt“ ist Geschichte.

    Ich glaube Sie haben keine Ahnung von den neuen Studiengängen… wie so viele. Hauptsache drauf auf das Neue… Ätzend
    im Bachelor gilt 4 gewinnt und das wurde mir von allen befragten Studenten so bestätigt, im Master sieht es anders aus, da haben sie recht
    (gilt für die Ingenieurstudiengänge, wo es kaum Mangel an Master Plätzen gibt)

    ich bezweifle nicht das frische Masterabsolventen in ihrer Vertiefung mehr können als frische Diplomer, aber bei der Basis und dem ingenieurtechnischen Grundlagenwissen is der Diplomer besser
  2. #11

    quark

    Zitat von herrpilepenko Beitrag anzeigen

    im Bachelor gilt 4 gewinnt und das wurde mir von allen befragten Studenten so bestätigt, im Master sieht es anders aus, da haben sie recht
    (gilt für die Ingenieurstudiengänge, wo es kaum Mangel an Master Plätzen gibt)

    ich bezweifle nicht das frische Masterabsolventen in ihrer Vertiefung mehr können als frische Diplomer, aber bei der Basis und dem ingenieurtechnischen Grundlagenwissen is der Diplomer besser
    ???????

    Im --> Bachelor <--- 4-Gewinnt?

    Da wurdest du aber gut verarscht. 4-Gewinnt gehört zum Diplom.
    Dort zählen viele Noten eben nicht, man muss nur durch.

    Im Bachelor zählt jede Note von der ersten Klausur an. Wer zwei Semester ordentlich rumsemmelt, kann die gute Abschlussnote vergessen.

    Und da man meistens erst mit 1,x überhaupt einen Masterplatz bekommt, kann ich dir GARANTIEREN, dass kein einziger Student noch 4-Gewinnt praktiziert.
  3. #12

    Entweder man willes oder nicht

    Ich studiere momentan Architektur auf Bachelor im 6. Sem. und schildere nun einmal meine Meinung zu diesem Thema.

    Niemand kann behaupten der Druck sei zu groß, man hätte keine Zeit für ein Auslandssemester oder, dass das Hindernis die Verschiebung der Zeiträume der Semester im Ausland sind.

    In vielen, den meisten Bachelor Studiengängen ist ohnehin ein Praxis (/oder teilweise ein Auslandssemester an einer fremden Hochschule) vorgeschrieben.

    Niemand ist gezwungen seinen Bachelor in den vorgeschriebenen sechs oder sieben Semestern zu beenden. Man kann durchaus auch ein Semester frei nehmen um einen Auslandaufenthalt zu absolvieren, wenn es nicht in den zeitlichen Ablauf des eigenen Studiengangs passt.

    Wenn man unbedingt ein Auslandssemester machen will, dann hindert es einen nicht wenn man dadurch vielleicht ein oder zwei Semester länger studiert.
    Ich selber habe durch ein solches in Indien ein Semester "verloren", weil Anfang und Ende dessen nicht mit der deutschen Norm vereinbar war.
    So studiere ich jetzt sieben anstatt sechs semester und kann von tollen erfahrungen berichten, die um einiges mehr Wert sind als das eine Semester, das ich jetzt länger studieren werde.
    Den Freiraum zwischen dem Ende in Indien und dem fortsetzen des Studium in Deutschland habe ich mit einem freiwilligen Praktikum überbrückt.

    Und ein Praxissemster im Ausland schadet ebenso wenig , auch wenn man es freiwillig absolviert.

    Auch für den finanziellen Aufwand gibt es dutzende Fördermöglichkeiten, man muss sich einfach erkundigen.

    Es ist einfach eine Frage des Willen und des Engagements.
  4. #13

    Daten und Politik

    Und wieder einmal hat der Spiegel vorhandene Daten für seinen Feldzug gegen die Bologna-Reform mißbraucht. Es ist doch spannend, dass die letzte Untersuchung des DAAD zum Thema Studierendenmobilität zu dem Ergebnis kommt, dass diese in den Bachelor- und Masterstudiengängen nicht gesunken ist und auch die größte Studie zu BA-/MA-Studiengängen (INCHER) einen solchen Schluss nicht zulässt. Diese Daten werden auf "unerklärliche" Weise aber von der Presse fast vollständig ignoriert. Nur das angebliche Scheitern der Reform ist immer wieder gerne eine Meldung wert.

    Der Spiegel übersieht auch, dass heutzutage fast alle Studiengänge auf BA-/MA-Abschlüsse umgestellt worden sind und das ewige Idealisieren einer bildungstrunkenen Vergangenheit, die es aber nie gegeben hat, langsam lächerlich wirkt.
  5. #14

    Kann den Artikel nicht bestätigen

    Zitat von jan0sch Beitrag anzeigen
    Ich studiere momentan Architektur auf Bachelor im 6. Sem. und schildere nun einmal meine Meinung zu diesem Thema.

    Niemand kann behaupten der Druck sei zu groß, man hätte keine Zeit für ein Auslandssemester oder, dass das Hindernis die Verschiebung der Zeiträume der Semester im Ausland sind.
    So ist es, und subjektiv habe ich auch nicht das Gefühl, dass viel weniger ins Ausland gehen, ganz im Gegenteil. Viele Studienordnungen schreiben Auslandssemester sogar vor. Und finanziell kann man sich viele Stützen holen, vom DAAD über Auslands-Baföd oder Förderstipendien. Ich behaupte, dass kein Auslandssemester finanziell unmöglich ist.
  6. #15

    .

    Bei uns im Bachelor sind diverse Leute ins Ausland gegangen. Durch die Credit-Points und die Akkreditierung ist die Anrechnung von Prüfungen sogar deutlich einfacher, transparenter und systematischer als vorher. Natürlich sollte man vor dem Wechsel mit der Hochschule Rücksprache halten.
    Außerdem bieten sich das letzte Semester, in welchem man die Bachelorarbeit schreibt, für Auslandsbesuche an.
    Gerade in der Krise versuchen viele möglichst schnell fertig zu werden und konzentrieren sich eher auf Praktika, Nebenjobs und Abschlussarbeiten in renommierten inländischen Firmen als um Auslandsaufenthalte.

    Ich sehe die Bologna Reform sehr positiv. Die 4-Gewinnt Mentalität hat aufgehört, das Studium ist strukturierter, durch die Akkreditierung erzwingt man studierbare Stundenpläne, man kann sich nach dem Bachelor neu spezialisieren...

    Das einzelne Universitäten den Wechsel verbockt haben mag sein. Aber das liegt dann an der jeweiligen Uni, und diese Unis waren in der Regel schon vor Bologna schlecht organisiert.
  7. #16

    Zitat von Erebos Beitrag anzeigen
    Wie auch, ich studiere auf Bachelor Informatik, meine Freundin Mathematik noch Diplom.

    Ich werde fuchsteufelswild, wenn ich daran denke, welche Unterschied im Prüfungs und.....
    Sie glauben wirklich, ein Bachelor sei besser als ein Diplom? Auweia. Wenn schon, dann Bachelor plus Master, und auch da halten die meisten das gute alte Diplom für besser. Überlegen Sie mal, das Diplom (z.B als Promotionsvoraussetzung) wurde nicht durch den Bachelor ersetzt, sondern durch Bachelor plus Master.
  8. #17

    .

    Zitat von mmueller60 Beitrag anzeigen
    Sie glauben wirklich, ein Bachelor sei besser als ein Diplom? Auweia. Wenn schon, dann Bachelor plus Master, und auch da halten die meisten das gute alte Diplom für besser. Überlegen Sie mal, das Diplom (z.B als Promotionsvoraussetzung) wurde nicht durch den Bachelor ersetzt, sondern durch Bachelor plus Master.
    Das stimmt nicht, man kann auch mit einem (sehr guten) Bachelor promovieren.
  9. #18

    Die Angeln und die Sachsen....

    [QUOTE gerixxxxx

    Und genau das ist die Parallele: blinde Übernahme der (vor allem anglosächsischen) "Modelle" die denen Erfolg beschert haben - wobei unsere eigenen Erfolgsmodelle gleichzeitig für Nichts aufgegeben werden, oder sogar zu unserem Nachteil zerstört werden -.....
    Was sind das für Entscheidungsträger in unserem Land ! Ganz zu schweigen von den Kosten in unserer Industrie (Umstellung, Hickhack) und der Blutspur in den Lebensläufen der Studenten dieser Lost Generation ![/QUOTE]


    haben vor tausend Jahren den guten alten Kontinent verlassen und sich auf ein Inselchen davongemacht.
    Man will ihnen ja nicht partielle Tüchtigkeit absprechen, immerhin haben sie ein Weilchen die Welt dominiert. Respekt auch vor Newton. Was aber haben die Herren Bachelor und Masters hiezulande zu suchen?
    Der Baccalaureus ist der unterste akademische Rang. Mickriger gehts nicht. Und dafür soll der hoffnungsvolle Nachwuchs aus einkommensschwachen Schichten 3 Jahre lang pausenlos pauken, ohne die Zeit zu haben, mal in sich zu gehen - geschweige denn ins Ausland. Er soll sich nahtlos und rundgeschliffen einfügen in - Sie wissen schon, was ich sagen will.
    Masters? Die Meisterchen? Wir haben unseren Meister und der ist in der ganzen Welt respektiert. Wer in Japan die DEUTSCHE Meisterprüfung vorweisen kann, der stellt was dar!

    Baccalaureus - quo vadis....... Domine!


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