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Boliviens Coca-Cola-Verbot: Kampf gegen die Kapitalisten-Brause

DPADas Aus für Coca-Cola liegt auf der Linie, die Bolivien schon länger verfolgt: Wenn ausländische Konzerne nicht kooperieren, werden sie verstaatlicht oder ihre Lizenzen entzogen. Der Andenstaat will jetzt selbst Koka-haltige Brause brauen - und so für die Legalisierung des Koka-Anbaus werben.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...846771,00.html
  1. #1

    Limonade vs Brause

    Cola ist mitnichten eine Brause. Das sind Getränke mit 100% künstlichem Aroma, z.B. Waldmeister o Himbeere. Bei 3-5% natürliche Zutaten nennt es der Gesetzgeber "Limonade". Und auch wenn Cola inzwischen komplett aus dem Reagenzglas kommt darf sie sich weiter Limonade nennen - klingt seltsam ist aber so gesetzlich geregelt ;-[
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Aus für Coca-Cola liegt auf der Linie, die Bolivien schon länger verfolgt: Wenn ausländische Konzerne nicht kooperieren, werden sie verstaatlicht oder ihre Lizenzen entzogen. Der Andenstaat will jetzt selbst Koka-haltige Brause brauen - und so für die Legalisierung des Koka-Anbaus werben.

    Coca-Cola: Bolivien schmeißt Brause-Produzenten aus dem Land - SPIEGEL ONLINE
    Wie steuert man ein ohnehin schon armes Land in den Bankrott?
    Man verordnet den Bürgern "Sozialismus" und staatliche Gängelei...
  3. #3

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Wie steuert man ein ohnehin schon armes Land in den Bankrott?
    Man verordnet den Bürgern "Sozialismus" und staatliche Gängelei...
    Und nun? Kapitalismus beibehalten? "Die Märkte regeln das schon", oder? Gibt es auch etwas anderes als Kapitalismus oder Sozialismus?
  4. #4

    Diesen

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Wie steuert man ein ohnehin schon armes Land in den Bankrott?
    Man verordnet den Bürgern "Sozialismus" und staatliche Gängelei...
    Ländern, ist aber auch nicht mit Coca-Cola zu helfen! Der US Imperialismus hat in Süd America auch nur Müll hinterlassen. Sie haben Diktaturen unterstützt, um Waffen zu Exportieren und Bodenschätze auszurauben! USA= NEIN DANKE!
  5. #5

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Und nun? Kapitalismus beibehalten? "Die Märkte regeln das schon", oder? Gibt es auch etwas anderes als Kapitalismus oder Sozialismus?
    Sie sollten sich bitte mal mit der Geschichte von US-Unternehmen in Südamerika befassen bevor Sie hier leere Sprechblasen absondern. United Fruit wäre ein guter Anfang für Sie ....
  6. #6

    Nordkorea und Kuba

    Wohlstand entsteht durch Wettbewerb und nicht durch staatlich verordnete Verbote.
  7. #7

    Emanzipation

    Finde ich gut, dass Bolivien versucht sich aus den Klauen der ausländischen Großkonzerne zu befreien.
    Koka ist ein Rohstoff der nicht nur zur Drogengewinnung taugt.
    Diese Pflanze ist gut! Es gibt keine "schlechten" Pflanzen!
    Das Negativimage wird hier gerne immer wieder pseudowissenschaftlich im Interesse einer Industrie verbreitet, die ihre chemischen Produkte auf den Markt bringen will.
    Das gleiche gilt für den Hanf auch der in den vierziger Jahren im Interesse der Petrochemie verteufelt wurde.
  8. #8

    Die Coca für die Cola...

    ...beziehen die Amis aus Perú, hab ich jedenfalls dort in der Zeitung gelesen. Sie sei aber vorbehandelt. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber ich kenne den Tee aus Coca und es gäbe eine Reihe von guten Dingen, die man aus bzw. Mit der Coca machen könnte. Die Pflanze als "Droge" zu ächten, wie die FAO das macht, ist ein Irrsinn, der die gesundheitlichen Wohltaten,die aus der Verwertung entstehen könnten - und die entsprechenden wirtschaftlichen Vorteile für die Erzeugerländer verhindert.
  9. #9

    Inca Cola

    Also im Nachbarland Peru ist zwar die Coca Cola nicht verboten, aber die heimische Inca Cola hat einen grösseren Marktanteil ...








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