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Bohrungen in der Arktis: Anonymous attackiert Ölkonzerne

Getty ImagesUnbekannte haben offenbar rund tausend E-Mail-Adressen von Beschäftigten mehrerer großer Ölkonzerne veröffentlicht - und gleich noch in deren Namen eine Greenpeace-Petition unterzeichnet. Mit der Aktion protestierten die Anonymous-Anhänger gegen Ölbohrungen in der Arktis.

Bohrungen in der Arktis: Anonymous attackiert Ölkonzerne - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    md5

    ist eine einweg-hashfunktion und keine verschlüsselung :) das heißt theoretisch ist sie nicht entschlüsselbar (gibt natürlich trozdem wege um ans klartextpasswort zu kommen)
  2. #2

    Anonymous gegen die Oelkonzerne in der Arktis

    Die Logik welche hinter den Attacken gegen die Oelkonzerne steht, ist bei Leibe nicht von der Hand zu weisen. Fragt sich nur, wie weit die Mitarbeiter der Oelkonzerne nicht gezwungen werden,hoch oben im Norden zu arbeiten. Denn alle Angestellten durchlaufen Einsetze,um ihre Position im Getriebe des Konzerns zu behaupten. Ich wuerde meinen,dass es sehr wenige Angestellte gibt, welche aus freien Stuecken unter diesen unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Abgesehen von den hohen latenten Gefahren fuer ihr Leben ,welche diese Plattformen mit sich bringen.
    Anzukreiden sind aber hier die Konzerne, welche noch immer im
    Goldrausch leben, ohne auf die berechtigten Sorgen der Menschheit
    Rücksicht zu nehmen.
  3. #3

    Die Konzerne haben es nicht anders verdient

    Niemand hat sie gewählt und trotzdem maßen sie sich an, massiv in unsere Umwelt einzugreifen. Weil der mediale Mainstream korrupt ist könne sie uns belügen und manipulieren und uns ihren Wahnsinn als Vernunft schlechthin verkaufen. Solange es keine echte Demokratie gibt, haben sie keine faire Behandlung verdient.
  4. #4

    Glaubt hier irgendjemand ...

    ... dass die sich aufhalten lassen? Etwa 20% der Menschheit profitieren wenigstens scheinbar von deren Aktivitäten; 100% werden sich mit den Folgen auseinandersetzen müssen. 0,0014% der Menschen zeigt mit seiner Unterschrift an, dass er das nicht tolerieren will. Wieviele Menschen lösen ihren Hinterne von der Couch und protestieren aktiv, vor den Firmensitzen oder in der Arktis? Und wenn 10% der Menschheit protestieren würde, mit wessen Benzin kämen sie zu den Veranstaltungsorten?
    Schön dass es Menschen gibt die sich engagieren. Nur dass man den brennenden Regelnwald halt nicht mit einem Sandeimerchen gelöscht kriegt.
  5. #5

    Danke für die Links, wo doch SPON sonst so saprsam mit dem Verlinken

    auf Quellen umgeht.

    :-)
  6. #6

    Schwarz-Weiß hilft hier auch nicht weiter:

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    ...
    Anzukreiden sind aber hier die Konzerne, welche noch immer im
    Goldrausch leben, ohne auf die berechtigten Sorgen der Menschheit
    Rücksicht zu nehmen.
    Solange der Verbraucher keine Alternative zu einem 1.5 - 2 Tonnen Vehikel hat,
    muß er auch den relativ hohen Spritverbrauch hinnehmen.
    Und den befriedigen die Ölkonzerne eben.
    Und man muß danach suchen, schließlich sind die Ölquellen weder ausgeschildert ("Hier Öl") noch zeigt sie ein Navi an("Die Route ist berechnet"..."Sie haben ihr Ziel erreicht").
    Ihre Sorgen "der Menschheit" sind leider noch die Sorgen weniger, und seien sie noch so berechtigt.
    Diese wenigen haben auch nichts zu entscheiden.

    Das Dilemma liegt in den Strukturen, die in den letzten hundert Jahren aufgebaut wurden, technisch(Verkehr und Transport), wirtschaftlich(Warenaustausch, Touristik,...) und sozial (Ausgehen, Treffen, Wohnen,...).
    Da ist halt alles "auf Öl gebaut".

    Alternativen zu diesem jederzeit und an allen Orten leicht verfügbaren Energieträger aufzubauen ist nicht so einfach, wie es sich viele berechtigterweise wünschen.
    In Wüsten und Eisfeldern, zu Wasser, zu Lande und in der Luft, in jedem Klima und in jedem Wetter, zu Tage und in der Nacht(auch wenn sie 6 Monate dauert wie an den Polen).

    Letztendlich ist die Gefahr riesig, das das Modell "Menschheit" an der fehlenden Alternative zu diesem Energieträger scheitern wird, denn das Erfolgsmodell steht und fällt mit der allumfassenden Verfügbarkeit von Energie.
    Deren Form muß alle Bedingungen erfüllen.

    Hm, leider tut das weder die Sonnen- noch die Windenergie.

    Letztendlich "ankreiden" muß man es den Endverbrauchern, die doch mit der heutigen Situation ganz bequem und komfortabel leben und von denen man nicht unbedingt den notwendigen "Weitblick" fordern darf.
    Sie sind damit genauso überfordert wie die von angeblichen "Sachzwängen" und "Alternativlosigkeiten" abhängige Politik.

    Wie schwierig die Umsetzung sein wird, haben die Bedenken der Regierung gezeigt, wo durch Herrn Altmeier scheinbar mehr Realitätssinn eingezogen ist.
  7. #7

    Das hilft leider nichts,

    und hier werden 5 Gründe aufgezählt, warum z.B. die russischen Ölbohrungen in der Arktis schon nicht mehr aufzuhalten sind: Russlands künftige Spitzenposition bei Öl- und Gasförderung in Arktis: Stimme Russlands. Die Russen scheinen aber eher stolz darauf zu sein…








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