Börsenturbulenzen: Aktienhändler riskieren mehr als Psychopathen

Für eine Studie hat die Universität St. Gallen Aktienhändler und Psychopathen miteinander verglichen. Selbst die Experten waren vom Ergebnis überrascht. Sie bescheinigen den Profi-Tradern einen immensen Hang zur Zerstörung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...788232,00.html
  1. #1

    Sag`ich doch:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für eine Studie hat die Universität St. Gallen Aktienhändler und Psychopathen miteinander verglichen. Selbst die Experten waren vom Ergebnis überrascht. Sie bescheinigen den Profi-Tradern einen immensen Hang zur Zerstörung.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...788232,00.html
    Alle verhaften.
  2. #2

    ...

    Und genau deswegen sollte man die in Ihrem Möglichkeiten "einsperren", soll heisssen: Die sollten sogar für den Toilettengang die Genehmigung von mindestens 2 "Aufpassern" einholen.

    Kann ja nicht angehen, dass solche Typen ganze Länder in Krisen stürzen können oder (im weniger schlimmen Fall) eine Firma in den Ruin treiben. Jeder normale Angestellt in einer Bank muss Rechenschaft für jeden Cent ablegen, diese Zocker dürfen aber Milliarden verbrennen? Geht's noch!

    Banken, die sowas durchgehen lassen wünsche ich die baldige Insolvenz...

    Wann kommt endlich die Trennung zwischen Geschäftsbank und Investmentbank?
  3. #3

    Wieviele Börsenhändler...

    ... waren so grenzenlos dumm, ein Psychogram von sich herstellen zu lassen? Alle entlassen!
  4. #4

    -

    Das ist nun wirklich nichts Neues. Schon vor ein paar Jahren hat der führende britische forensische Psychologe Paul Britton, der an der Aufklärung fast aller aufsehenerregenden Serienmordfällen Großbrittaniens der letzten Jahrzehnte beteiligt war, in einem Interview erklärt, die gleichen psychopathischen Muster von Serienmördern ließen sich z.B. auch bei zahlreichen Wirtschaftsakteuren nachweisen.

    Siehe Interview (Teil 2: "Not All Psychopaths Kill"): http://www.yourdiscovery.com/crime/t...hs/index.shtml

    Es ist nur eine Frage der Lebensumstände in der Entwicklung, ob das psychopathische Handeln ohne Empathie und Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer kriminell oder wie im Fall von Wirtschaftsakteuren sozial akzeptiert ausgelebt würden.
  5. #5

    Siehe endogene Morphine

    Erklären können sie sich das nicht?

    Nun, ich hätte eine einfache Erklärung. Die Evolution hat uns einen kleinen Streich gespielt. Der Hypothalamus produziert zur Schmerzabwehr, zur Stimulation der Organe eine ganze Reihe von "endogenen Morphine" - auch Glückhormone genannt. Deren Ausschüttung wird aber auch bei Sex, bei Macht, bei Geld etc. angeregt, immer wenn etwas positiv für das Lebewesen war, und damit wird auch ein lernprozess im Gehirn aktiviert. Sprich ohne diese Endogenen Morphine verhalten wir und dumpf - motivationslos etc.

    Wir sind also alle letztlich kleine Junkies, aber natürlich steigert sich das bei Spielern gewaltig, so auch bei Bankern und allen Leuten die mit "Geld" spielen.

    Drogentests und regelmäßige Entziehungskuren wären eigentlich angesagt, oder ein anderes Geldsystem - den das wird ohne die Reduktion dieser Anreize wohl nie aufhören und die Banken verzocken weiter die Lebenszeiten der Menschen!
  6. #6

    rgrthgs

    Die CDU/CSU und viele Konservative in den USA fordern doch immer, dass psychisch auffällige Personen, die gefährlich werden könnten (beispielsweise angehende Terroristen, die mal eine Terrorausbildung absolviert haben, aber noch nicht straffällig geworden sind und auch noch nichts konkret planen) auch schon vorbeugend in Haft genommen werden können sollen. (Oh Gott, was für ein Satzende ... kann das mal bitte jemand berichtigen?)

    Na dann mal los. Leute, die sich in einigen entscheidenden Persönlichkeitsaspekten schlimmer verhalten als Psychopathen und noch dazu beruflich an Hebeln sitzen, die es ihnen erlauben, ganze Großkonzerne oder im schlimmsten Fall sogar ganze Volkswirtschaften mitsamt der zugehörigen Völker in den Abgrund zu stürzen, müssten unter diesem Aspekt eigentlich ganz oben auf der Vorbeuge-Haft-Liste der Union stehen.

    Viele Grüße
  7. #7

    Wer sagt, dass die wussten worum´s ging

    Zitat von muwe6161 Beitrag anzeigen
    ... waren so grenzenlos dumm, ein Psychogram von sich herstellen zu lassen? Alle entlassen!
    Eine Einschätzung der Motivation einer Handlung geht nur, wenn der/diejenige nicht merkt worum es geht. Sonst wird angepasst.
    Und schon gar nicht bei Egomanen mit psychopathischen Verhaltensstrukturen.
    Ich lach mich weg, bei der Studie. Wiiiiiiiie überraschend.
    Alle in die Gummizelle und Legosteine rein.
  8. #8

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für eine Studie hat die Universität St. Gallen Aktienhändler und Psychopathen miteinander verglichen. Selbst die Experten waren vom Ergebnis überrascht. Sie bescheinigen den Profi-Tradern einen immensen Hang zur Zerstörung.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...788232,00.html
    Huch? Was ist denn jetzt auf einmal los? Ständig diese tendenziöse Berichterstattung... Erst sollen die enormen Unterschiede von Arm und Reich für die aktuelle Krise verantwortlich sein, und jetzt stellt sich heraus, das die "Systemrelevanz" aus psychopathischen Hirnen besteht. Das war doch vorher gar kein Thema!

    The higher you fly...
  9. #9

    soso

    warum war jemand überrasscht?