REUTERSErst nur der zweite Platz in der englischen Meisterschaft, dann ein enttäuschender Börsengang - jetzt aber keimt beim Fußballklub Manchester United wieder Hoffnung auf: Der legendäre Investor George Soros hat Anteile des Rekordmeisters gekauft.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...851109,00.html
Nur ein weiteres Beispiel dafür, dass Börsengänge von Vereinen oder Internetfirmen niemand anderem dienen als den Eigentümern: Der Erlös der Geschäfte wird aufgeteilt. Der Verein bekommt doch glatt die Hälfte, mit der er nicht mal die Hälfte seiner Schulden bezahlen könnte. Aber anstatt das zu machen, muss man erst mal neue, überteuerte Spieler heranschaffen. Und der Milliardär ist um ein hübsches Sümmchen reicher, lacht sich ins Fäustchen und führt den Verein weiter in das finanzielle Verderben. Gelobt sei der FCB.
Lustigerweise entstand ein Großteil der Schulden von Manchester United ja gerade durch das Erwerben der Aktienmehrheit von Glazer. Man hat praktisch Sicherheiten auf den Verein verwendet, um den Verein selbst zu kaufen.
Ich werde nie verstehen, wie sowas legal möglich sein kann, dass der zu kaufende Verein (Firma) praktisch sich selbst bezahlt.
Die müssen rund 60 Millionen Pfund pro Jahr alleine für die Zinsen auf diese Schulden aufbringen. Damit eine dritte Person die Aktienmehrheit erwerben konnte. Vollkommen krank.
Sind Milliardäre solch ausgesprochenen Fussballfans ? Was bewegt Milliardäre dazu in englische Fussballvereine zu "investieren" ? Wahrscheinlich ein Konstrukt über 7 Ecken, um Steuern zu sparen, oder ähnliches.