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Bodenschwellung in den Anden: Forscher entdecken neuen Supervulkan

Tom FournierSatellitenbilder belegen eine dramatische Entwicklung in den Anden: Dort hat sich der Berg Uturuncu auf einer Fläche aufgebläht, die zehnmal so groß ist wie der Bodensee. Forscher vermuten, dass dort ein gigantischer Supervulkan entstanden ist. Im Untergrund strömen große Mengen Magma nach oben.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...823405,00.html
  1. #10

    So wollen Sie die Abkühlung nicht...

    Zitat von ridgleylisp Beitrag anzeigen
    In der Vergangenheit hat sich die Erde ja immer wieder durch Vulkanausbrüche abgekühlt. Diese Selbstregulierung findet schon seit Milliarden Jahren statt.

    So wurde es noch vor 30 Jahren in der Schule gelehrt. Warum hat man es nur seitdem vergessen? Stattdessen haben wir jetzt nur quasi-religiöse Klimahysterik.
    Auf gelegentliche Vulkanausbrüche als Klimaabkühler würde ich mich nicht verlassen wollen - zumal die Folgen für uns Menschen sehr unangenehm sein können. Schwefelwolken aus Island haben in früheren Zeiten schon vielen Menschen bei uns in Europa das Leben gekostet!
    Ich würde das Phänomen Klimawandel auch nicht ignorieren - wenn man sich die Erdgeschichte ansieht, sieht man, dass Veränderungen der Atmosphärenzusammensetzung ziemlich dramatische Folgen hatten. Sich damit anzulegen, kann nicht klug sein! Außerdem ist es dumm, das ganze Öl in die Luft zu pusten, damit kann man wahrlich Sinnvolleres anfangen. Woran ich auch nicht wirklich glaube, sind allzu genaue Zukunftsprognosen. Für die 2 - 4 - oder wieviel - Grad auch - immer - Berechnungen muss man einfach viel zu viele Parameter schätzen - das dürfte eine enorme Fehlerfortpflanzung geben, und deswegen ist mir die Sache nicht geheuer. Soweit ich weiß, hat auch noch niemand wirklich schlüssig erklärt, warum es zum Beipiel Eiszeiten gab. Da gibt es offensichtlich noch viele Unbekannte in der Gleichung. Solange man so viele Phänomene der Vergangenheit nicht erklären kann, sollte man mit den Prognosen doch etwas vorsichtiger sein...
  2. #11

    Richtig

    Zitat von vulfolik Beitrag anzeigen
    Welche Selbstregulierung? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die Erde Vulkane ausbrechen lässt, wenn's ihr zu warm wird?

    Also wir haben so einen quasi-esoterischen Kram in der Schule so nicht gelernt.
    Dem kann ich nur zustimmen! Sehr amüsant außerdem...

    Außerdem: Die Ereignisse, die eine deutliche und lang anhaltende Abkühlung der Erde zur Folge haben, sind so selten, dass es geradezu lächerlich wäre, sich darauf zu verlassen, und bezüglich des JETZT stattfindenden Klimawandels die Hände in den Schoß zu legen.
    Im der Schule gelerntes sollte eben nicht nur auswendig beherrscht werden, sondern auch reflektiert werden!
  3. #12

    stimme fast mit allem zu

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Ist ihnen eigentlich der Unterschied zwischen gewöhnlichen Vulkanismus und dem Ausbruch eines Supervulkans bekannt?

    Der Ausbruch eines Supervulkans würde nicht nur das Land im Umkreis von vielen Hundert Kilometern vollständig zerstören und alles Leben auslöschen, er würde auch eine weltweite Klimakatastrophe auslösen. Die Ernten würden in großen Teilen der Welt auf Jahre hinaus ausfallen, der Flugverkehr zum erliegen kommen. Ein erheblicher Teil der Weltbevölkerung würde in der Folge schlicht verhungern oder erfrieren.

    Ein Supervulkanausbruch würde vermutlich das Ende der menschlichen Zivilisation bedeuten und es ist ein Naturereignis gegen das der Mensch völlig machtlos ist. Keine heute bekannte Technologie kann ihn aufhalten oder die Folgen mindern.
    Es wäre mit Sicherheit die größte Katastrophe in der Menschheitsgeschichte, wenn man mit Menschheitsgeschichte die letzten grob 50 k Jahre meint, seit denen es den Homo Sapiens gibt.

    Richtig ist auch, dass es keine Möglichkeit gibt und vermutlich auch nie geben wird so einen Ausbruch zu verhindern.

    Wo ich anderer Meinung bin das betrifft die Folgen, die (obwohl schrecklich) nicht das Ende unserer Zivilisation bedeuten würden.
    Deutschland und andere Industrieländer sollten das unter Einführung eines nationalen Notstandes, intelligenter Rationierungsmassnahmen
    und ähnlichem schaffen.
    (Frische Bananen gibts dann natürlich auf Jahre nicht mehr, so viel steht fest).
  4. #13

    Vorausschauend handeln

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen

    Ein Supervulkanausbruch würde vermutlich das Ende der menschlichen Zivilisation bedeuten und es ist ein Naturereignis gegen das der Mensch völlig machtlos ist. Keine heute bekannte Technologie kann ihn aufhalten oder die Folgen mindern.
    Technologie um die Folgen (Klima-Abkühlung) zu mindern gibt es durchaus. Das Beste ist: sie funktioniert sogar präventiv! Lasst uns mehr CO2-produzieren, der nächste Supervulkan kommt bestimmt!
  5. #14

    ...

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Ein Supervulkanausbruch würde vermutlich das Ende der menschlichen Zivilisation bedeuten und es ist ein Naturereignis gegen das der Mensch völlig machtlos ist. Keine heute bekannte Technologie kann ihn aufhalten oder die Folgen mindern.
    Hm. Also damals im Osten hatten wir fuer 2 Jahre Lebensmittel in einer sogenannten "Staatsreserve" eingelagert. Klar, das war dann mit Lebensmittelrationierung gerechnet, aber ich denk, mit 30 oder 40 Jahren Vorbereitungszeit sollten sich 10 Jahre Ernteausfaelle kompensieren lassen.

    Ganz zu schweigen davon, mehr Nahrung z.B. aus Algen zu gewinnen. Auch wenn wir wieder in 'ne Eiszeit schlittern, sollte der tropische Wasserguertel ausreichen, um uns mit Protein und Staerke zu versorgen, wenn man sich nicht nur auf die Kuesten beschraenkt. Keine Ahnung, ob es fetthaltige Wasserpflanzen gibt.

    Energie (und damit Heizung) ist gottseidank kein Problem, schliesslich haben wir ja Kernkraft.
  6. #15

    Cui bono?

    Zitat von ridgleylisp Beitrag anzeigen
    In der Vergangenheit hat sich die Erde ja immer wieder durch Vulkanausbrüche abgekühlt. Diese Selbstregulierung findet schon seit Milliarden Jahren statt.

    So wurde es noch vor 30 Jahren in der Schule gelehrt. Warum hat man es nur seitdem vergessen? Stattdessen haben wir jetzt nur quasi-religiöse Klimahysterik.
    Weil es sich für viele, die Einfluß haben, offenbar lohnt.

    (Macht- sowohl als auch Geldgewinne waren schon immer starke Motive )
  7. #16

    Man kann sich auch anpassen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Satellitenbilder belegen eine dramatische Entwicklung in den Anden: Dort hat sich der Berg Uturuncu auf einer Fläche aufgebläht, die zehnmal so groß ist wie der Bodensee. Forscher vermuten, dass dort ein gigantischer Supervulkan entstanden ist. Im Untergrund strömen große Mengen Magma nach oben.

    Bodenschwellung in den Anden: Forscher entdecken neuen Supervulkan - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    An sich sind Menschen sehr anpassungsfähig. Das größte Problem im Fall einer solchen Katastrophe wäre nicht der Vulkanausbruch an sich, sondern der Mangel an internationaler politischer Organisation - sich mit demselbigen auseinanderzusetzen wäre doch ohnehin ganz sinnvoll. Weniger Hunger, Terrorismus, Krieg - und eine vernünftige Reaktionsfähigkeit in Katastrophenfällen, das wäre doch etwas... Man kann es sich wenigstens wünschen.
  8. #17

    Zitat von vhe Beitrag anzeigen
    ... sollte der tropische Wasserguertel ausreichen, um uns mit Protein und Staerke zu versorgen, wenn man sich nicht nur auf die Kuesten beschraenkt.
    Für 80 Mio. Deutsche ja. was ist aber mit den restlichen 6-7 Mrd. Menschen?
  9. #18

    Zitat von seppfrieder Beitrag anzeigen
    doch nicht diese Woche
    Wie wär´s mit dem 21.12.2012?
    Zu irgendwas muß der auslaufende Mayakalender ja gut sein.;-)
    Ich dachte, dass erst der Yellowstone Supervulkan dann ausbricht.
  10. #19

    uh,oh

    Zitat von angnaria Beitrag anzeigen
    Es wäre mit Sicherheit die größte Katastrophe in der Menschheitsgeschichte, wenn man mit Menschheitsgeschichte die letzten grob 50 k Jahre meint, seit denen es den Homo Sapiens gibt.

    Richtig ist auch, dass es keine Möglichkeit gibt und vermutlich auch nie geben wird so einen Ausbruch zu verhindern.

    Wo ich anderer Meinung bin das betrifft die Folgen, die (obwohl schrecklich) nicht das Ende unserer Zivilisation bedeuten würden.
    Deutschland und andere Industrieländer sollten das unter Einführung eines nationalen Notstandes, intelligenter Rationierungsmassnahmen
    und ähnlichem schaffen.
    (Frische Bananen gibts dann natürlich auf Jahre nicht mehr, so viel steht fest).
    abgesehen von der Frage "Welche Zivilisation?" sind diese Bewertungen gefährlich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor Ihnen die verbeamteten Minderheitenschützer und genderbewußten Drittweltgruppen unsoziales und womöglich rassistisches Gedankengut vorwirft.
    ;-)


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