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BMW-Forschungsprojekt: Entspannung durch Chauffeur Computer

Moderne Assistenzsysteme halten das Tempo, warnen beim Spurwechsel und überwachen den toten Winkel. Lenken jedoch muss der Fahrer in den meisten Fällen noch selbst. Es sei denn, er sitzt in einem BMW-Forschungsauto mit Autopilot. SPIEGEL ONLINE hat es ausprobiert.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783577,00.html
  1. #1

    Wie falsch BMW und die Autoindustrie liegt :)

    Vielleicht kann jemanden BMW mal die aktuelle (2008 !!!!) juristische Meinung mitteilen :)

    http://www.sachverstaendigentag21.de...esentation.pdf

    Dann wüssten die Verantwortlichen auch endlich, dass es heute schon (juristisch) möglich ist.
  2. #2

    wer ist beim Unfall verantwortlich?

    Zitat von andir Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann jemanden BMW mal die aktuelle (2008 !!!!) juristische Meinung mitteilen :)

    http://www.sachverstaendigentag21.de...esentation.pdf

    Dann wüssten die Verantwortlichen auch endlich, dass es heute schon (juristisch) möglich ist.
    ... kann Ihnen nur zustimmen. Ist dann der Bordcomputer fuer einen Unfall verantwortlich?

    Man koennte zwar argumentieren dass ein Computer evtl. besser faehrt also so manche Autofahrer, aber das Delegieren der Vollkontrolle ist rechtlich ein Riesenproblem.
  3. #3

    Spielzeug

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Moderne Assistenzsysteme halten das Tempo, warnen beim Spurwechsel und überwachen den toten Winkel. Lenken jedoch muss der Fahrer in den meisten Fällen noch selbst. Es sei denn, er sitzt in einem BMW-Forschungsauto mit Autopilot. SPIEGEL ONLINE hat es ausprobiert.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783577,00.html
    Ich frage mich manchmal, wie weit wir schon wären, wenn sich die geballte Ingenieurskraft von (z.B.) BMW um die Entwicklung von Gebäudeheizungen, Windrädern, Elektroantrieben, Akkumulatorentechnik usw. kümmern würde. - Und nicht um die stetige Verfeinerung von Spielzeug... Man nehme nochmal Frederic Vester (Ausfahrt Zukunft, 1990) zur Hand. Dort heißt es: "Das Automobil steuert - wir ahnen es längst - auf eine Sackgasse zu. In seiner derzeitigen Form, mit den herkömmlichen Antriebsarten und Treibstoffen, der aufwendigen Infrastruktur und den zum Teil fast pervertierten Funktionen wird es schon nicht mehr den heutigen und erst recht nicht den zukünftigen Verkehrsbedürfnissen gerecht."
  4. #4

    das ist doch asbach...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Moderne Assistenzsysteme halten das Tempo, warnen beim Spurwechsel und überwachen den toten Winkel. Lenken jedoch muss der Fahrer in den meisten Fällen noch selbst. Es sei denn, er sitzt in einem BMW-Forschungsauto mit Autopilot. SPIEGEL ONLINE hat es ausprobiert.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...783577,00.html
    Das mit den Assistenz-Systemen ist doch uralt, und dem Artikel nach zu Urteilen hat BMW absolut nichts neues gemacht. Autonomes Fahren hat schon Ernst Dickmann (Emeri. der BW Uni in München) in den 80ern und 90ern erfolgreich gemacht. Man muß sich jetzt noch in Erinnerung rufen, daß damals die Computer lange nicht so leistungsfähig waren. Es war ziemlich enorm, was Dickmann gemacht hat.

    Die Darpa-Challenge war dann auch eine ganz andere Liga: Auf Autobahnen gibt es Straßenmarkierungen und die ganze Szenerie ist sehr gut strukturiert. Die Wüste, in der die Darpa-Challange statt fand, ist hingegen völlig unstrukturiert. Für Rechenleistung, Machine Learning, AI, Computer Vision etc. ist die Darpa-Challange extrem anspruchsvoll.
  5. #5

    Ist schon 20 Jahre alt

    Vor 20 Jahren gab es an der Uni Erlangen-Nürnberg ein ähnliches Forschungsprojekt. Die haben es hingekriegt die Autos bis Tempo 250 auf der Autobahn fahren zu lassen, autonom. Ich weiß nicht, ob das alle vergessen haben inklusive BMW?
    Oder sind die Sensoren jetzt näher dran an der Wirklichkeit? Die Autos vor 20 Jahren fuhren nur basierend auf Mustererkennung mit Kameras.
  6. #6

    Wie blöd muss ich sein...

    ...die Kontrolle einem Computersystem zu überlassen? Was ist bei einem Unfall? Hat BMW dann die Schuld?
  7. #7

    Prima Sache

    wir sollen ja ohnehin weniger Auto fahren. Dann kann ich also zukünftig zuhause bleiben, und hier bei SPON meine dusseligen Beiträge schreiben, während mein Auto demnächst alleine durch die Gegend düst.

    Apropos "düst". Wenn es automatisierte Verkehrsmittel gibt, dann sind dies ja wohl Flugzeuge. Dennoch werden dort geschulte Leute verwendet (manchmal sogar zwei), deren Ausbildung nicht darin besteht, lediglich zuzusteigen. Ganz im Gegenteil, mit Zunahme der Automatisierung des Flugzeugs dürfte der Schulungsaufwand inzwischen eher größer ausfallen. Was auch notwendig erscheint, wenn wir uns den AF 447- Unfall anschauen. Erleichterung durch Automatisierung ist eine jener Fehleinschätzungen, der einmal Airbus folgte, und dem der straßengebundene Technikführer BMW nicht völlig unerwartet folgt.

    Wohin also soll derartiger Technik-Ansatz wie bei diesem BMW führen? Daß wir unsere BigBrother-geschädigten Pisa-Kinder in automatisierte Fahrzeuge setzen? Für welche die Anforderungen an einen Führerschein gesenkt? - oder doch eher angehoben werden müßten.

    Hier geht es wohl eher darum, die Grenzen einer technisch prinzipiellen Machbarkeit zu erkunden. Weg vom Menschen. Weg von seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Um zwischen viel technischer Spielerei jene tools zu isolieren, die dann tatsächlich einen Mehrwert bringen könnten.

    Trial and Error, auf hohem Niveau.
  8. #8

    Trotz allem Genöle hier......

    ....wäre es die Lösung für das Stauproblem, welches immer vom Menschen verursacht wird !

    Es wäre doch toll auf die Autobahn zu fahren, den Autopiloten einzuschalten und dann bis zum Ziel ein Nickerchen zu halten oder sich mit den anderen Insassen zu befassen.

    Züge können doch auch schon längst ohne Zugführer auskommen; die werden nur noch aus psychologischen Gründen eingesetzt.....
  9. #9

    Ein herrlicher Thread

    Ich finds herrlich, wie die hier versammelten Spezies immer BMW & Co unterstellen, dass die blöde seien.

    Die Leute in den Konzernen kennen sich bei weitem besser aus, was erstens die aktuelle Rechts- und Haftungslage betrifft und zweitens was technisch machbar ist. Nur weil irgendein Professor, dass vor 20 Jahren mal vorgeführt hat, heißt das noch lange nicht, dass das System erstens ausgereift und zweitens praktisch in der Serie realisierbar ist.


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