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BMW C evolution: Leise Zukunftsahnung
BMWDie bayerische Alternative zum Auto hat zwei Räder und surrt: Der Elektroroller C evolution von BMW ist noch ein Prototyp, aber auf ihm sollen Stadtmenschen und Pendler bald schon Staus umkurven. Nach der Probefahrt auf dem E-Scooter bleibt eigentlich nur eine Frage offen.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...847193,00.html
- #60 31.07.2012 09:30 von
8 km ...
Naja! Meine verstorbene Frau wollte einmal unbedingt ein 125er-Krad. Ich meinte noch, sie solle lieber ein paar Stunden bei einer Fahrschule ueben, das mit der Schaltung koenne man nicht auf Anhieb.
Sie wollte nicht hoeren, tuckerte dann im 1. Gang heim und ganze 2 Tage spaeter war ich stolzer Zweitbesitzer einer huebschen 125er mit gerade einmal 8 km auf dem Tacho ... - #61 31.07.2012 09:42 von
Zweirad-Mobilität schmackhaft machen
So meinte das der Vorposter wahrscheinlich auch. Ganz ohne Kenntnisse der Verkehrsregeln darf doch in D kein Mofa auf die Straße....
Wichtig wäre allerdings auch, dass man mit diesenFahrzeugen dann auch
- vorsichtig an Staus vorbeirollen
- Busspuren benutzen
- an Ampeln nach vorne fahren
- auf Fahrradparkplätzen parken
darf.
Erst dann gäbe es genug Vorteile, um auch für eine breite Masse die Nachteile (Temperatur, Nässe, etc.) auszugleichen.
Ich habe jetzt gerade wieder in Amsterdam gesehen, dass dort kleine Roller (50er oder so) auch auf den massig vorhandenen Radwegen fahren dürfen. Das sollte man mal in D vorschlagen!
Ich fahre übrigens an ca. 200 Arbeitstagen im Jahr mit einem 125er Peugeot-Motorroller zur Arbeit. Nachteil: Ich kann nur eins von meinen beiden Kindern gleichzeitig mitnehmen ;-( - #62 31.07.2012 10:48 von
Nee BMW so nich
Der C1 damals war genial, hatte aber leider viel zu hohe Wartungskosten und war mit den 125/175 ccm untermotorisiert. Wäre aber eine prima Grundlage für Elekromobilität (wie auch der Smart).
Mit den neuen BMW Scootern kann ich garnichts anfangen, die sind einfach zu gross und schwer. Und natürlich teuer. Die sollten sich mal ne Honda SH300i ansehen, die geht richtig gut verbraucht wenig und ist schmal und leicht. ABS inklusive. Kostet neu deutlich weniger als die Hälfte.
Sobald aus China mal E-Roller kommen die auch noch einigermassen aussehen ist der Markt eh vergeben. - #63 31.07.2012 11:33 von
Was sie interessiert oder nicht spielt keine Rolle. Marketing interessiert sie scheinbar nicht. Natürlich sind Motoräder und Autos zwei verschiedene Dinge, aber unter einem Konzerndach. Es macht doch auch kein Unterschied, ob ein Bäcker Brote oder Brötchen bäckt.
BMW hat mit dem 5er GT ein hochmodernes Instrument in die Produktgestaltung eingeführt, welches erfolgreich war und dadurch auf alle produkte des Konzerns Anwendung finden wird.
Toller Wiederspruch. Auf der einen Seite ein "stümperhaftes", "kompliziertes" und abgekupfertes Fahrzeug, aber wenn der Preis stimmt, ist es ein Kultobjekt. Klasse logik..
kurz: Marketing
Wieder ein Beleg von Unwissenheit. Ja in eine Bilanz gehören nun mal alle Erträge und Aufwendungen rein. Schauen sie sich mal eine Bilanz irgendeines beliebigen großen Herstellers an, sie werden sich wundern was da alles drinn steht. Kann man übrigens auch gut für andere Bereiche als Privatperson nutzen, für Investitionen zB.
Ist aber wieder ein schönes Zeichen der Zeit, mitreden wollen, recht haben wollen, aber keine Ahnung haben. Völlig verschwommene Selbstwahrnehmung und das eigene "failen" schön nach außen präsentieren. So ist das halt... - #64 31.07.2012 19:00 von
Genau, ich meinte dass die Klasse bis 125ccm für Führerscheininhaber (Auto) automatisch frei ist. Damit die Leute sich nicht umbringen oder andere gefährden, wären ein paar Fahrstunden nicht schlecht. Ein 125ccm 4-Takter reicht für viele Pendler völlig aus. Ich war heute wieder in Frankfurt/M unterwegs. Mein Gott, was haben wir nur aus der Mobilität gemacht?
- #65 01.08.2012 04:56 von
ok. Dann stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
Hatte das dann falsch bei Ihnen herausgelesen.
Das Problem, weshalb das nicht gemacht wird ist, dass die 125cc im Fahrzeugbrief mit mehr als 60km/h angegeben werden und damit auf die Autobahn dürfen.
Interessant wäre da eine (zusätzliche) Regelung, dass auf die Autobahn Motorräder/Roller erst ab 250 oder 500cc dürfen. Das dürfte das Problem lösen.
Mehr Roller und weniger Autos in den Städten, wäre sicherlich nicht schlecht.
Achja zu den Kindern: Also ich kann sagen im asiatischen Raum ist es auch kein Problem mit Familie (Mutter, Vater und 2-3 Kinder) auf einem Roller unterwegs zu sein. Das wünsche ich mir dagegen nicht im deutschen Raum (klappt mit den zunehmend dicker werdenden Deutschen sicherlich sowieso nicht). Da kriegt ich schon Angst, wenn ich es sehe. - #66 01.08.2012 08:12 von
Mobilität...
Wieso sollte ich mit meinem 125er nicht auf die Autobahn? Da wäre ich hier im Rhein-Main-Gebiet aber ziemlich benachteiligt! Der läuft auf gerader Strecke 110 km/h. Viele Autobahnen sind hier auf 100 oder 120 begrenzt. LKW's fahren mit 80 rum. Wo ist das Problem?
Stimmt schon. Aber gerade bei einem Fahrzeug wie dem Twizzy von Renault hätte ich mir gewünscht, dass man dort auch 2 Kinder transportieren könnte. Das würde uns z.B. "auf Dauer" das zweite Auto erparen, gegen das ich mich im Moment immer noch mit Händen und Füßen wehre. Aber wenn morgens der eine Ehepartner (auf dem Weg zur Arbeit) die Kinder zu KiGa und Schule (5km von uns zu Hause) bringen und abends der andere sie abholen muss, dann wird es schwer.... - #67 01.08.2012 10:48 von
Premium definiert sich aus Preis UND Leistung. Ein Motorroller zu Preis eines ausgewachsenen Motorrads (ein C 650 GT mit etwas Zubehör spielt ratzfatz in der gleichen Preisgruppe, wie eine R 1200 R, und lässt alle F 800-Modelle weit hinter sich!) wird es auf dem Markt trotz (oder wegen) BMW-Logo recht schwer haben. Erste Tests haben zudem schwere Mängel in der Verarbeitungsqualität aufgezeigt, weshalb BMW wohl nun die Auslieferung verschoben hat.
Das ist auch o.k. so, aber BMW geht damit ein gewaltiges Risiko ein. Honda kann sich Flops, wie den DN 01-Motorrad-Roller locker leisten, weil sie dort mehrere Dutzend Roller-Modelle bauen und ihr Geld in Asien mit Brot-und-Butter-Maschinen verdienen. BMW investiert in eine ganz neue Sparte und dort auch gleich im Premium-Bereich, der bereits von Yamaha T-Max (leichter, günstiger), Suzuki Burgman (luxoriöser) und Gilera GP800 (jetzt Aprilia SRV 850 - leichter, günstiger, wesentlich stärker) besetzt ist.Ich finde es gut dass BMW so einen Scooter entwickelt. Es wird Modelle von der Konkurrenz zu niedrigeren Preisen geben, so hat jeder die Wahl.
Nicht jeder Quereinstieg gelang BMW in den letzten Jahren so gut, wie mit der S 1000 RR; so wurde der Soport-Tourer R 1200 ST ein gigantischer, teurer Misserfolg.
Und die Straßen sollten aus Zuckerwatte sein, damit man nach einem Sturz noch was leckeres schnubbeln kann...Um den Verkehr zu entlasten, sollten Scooter bis 125ccm generell von der Führerscheinpflicht befreit werden, höchstens 4-5 Fahrstunden in der Fahrschule sollten als Bedingung gemacht werden.
Selten einen so unüberlegten Vorschlag zur Mobilität gelesen.
Denkbar wäre vielleicht eine Art "Aufbaukurs" zum Autoführerschein, mit denen dann jeder, der zumindest einen solchen hat und daher im Straßenverkehr einigermaßen bewandert ist, einen in der Höchstgeschwindigkeit unbeschränkten 125er fahren kann.Dann würden mehr Pendler auf einspurige Fahrzeuge setzten und so den morgentlichen Stau mindern.
Will man ein wenig Komfort, dann ist mit "klein und leicht" schnell Schluss.Zur Elektromobilität: bei Scootern ideal! Kleine Fahrzeuge, leicht und mit 60-80km für Pendler ausreichend.
Wenn Sie mit einem Roller einigermaßen gemäß der StVO unterwegs sind, stehen Sie dort auch.Ich fahre einen Renault Twizy als Pendlerfahrzeug. Mit 4 Rädern steht man im Stau, wie die anderen Autofahrer auch,
Hier stimme ich tatsächlich 100%ig mit Ihnen überein.Das sind Konzepte für die Zukunft, kleine und leichte E-Mobile. Es muss kein SUV sein, um die wichtigsten Mobilitätsanforderungen zu erfüllen! - #68 01.08.2012 11:05 von
Wenn man etwas nicht verstehen will oder kann...
...dann doch bitte einfach gar nichts schreiben ja?
Interessant. Glauben Sie ernsthaft, dem wäre so? Hat Volkswagen die gleiche Marketingabteilung und die gleiche Marketingstrategie für VW, Audi, Seat, Skoda, Porsche (seit heute), Lamborghini, Bugatti, MAN und Ducati? Kommt man dort unabhängig von Marke, Ausrichtung und Fahrzeugtyp immer auf die gleichen Konzepte? Ist das Marketing bei Kawasaki gleichzeitig für Motorräder, Jetskis, Quads, Industrieanlagen und Erdöl-Tankschiffe zuständig?
Sie haben solch eine hässliche Riesen-Asphalbeule, nicht wahr? ;-)BMW hat mit dem 5er GT ein hochmodernes Instrument in die Produktgestaltung eingeführt, welches erfolgreich war und dadurch auf alle produkte des Konzerns Anwendung finden wird.
Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, Motorräder und Autos unterlägen dem selben "hochmodernen Instrument" in der Produktgestaltung"?
a) kopiert war nichts, allerdings stammten Motor und wesentliche Teile des Fahrzeugs von Aprilia und waren so schon im Leonardo verbaut.Toller Wiederspruch. Auf der einen Seite ein "stümperhaftes", "kompliziertes" und abgekupfertes Fahrzeug, aber wenn der Preis stimmt, ist es ein Kultobjekt. Klasse logik..
b) Schon mal C1 gefahren? Das hat mit normalem Roller-Fahren überhaupt nichts zu tun. Schon das Losfahren ist eine Wissenschaft für sich. (Interessanterweise gab es schon zuvor Konzepte des "Scooters mit Dach" - vor allem von Addly, allerdings kam bis zum C1 niemand auf die Idee, wirklich ein zweirädriges Auto bauen zu wollen, in dem der Fahrer fest eingebunden ist...).
c) Vieles, was vom Design her arg schräg ist, wird irgendwann zum Kultobjekt - vor allem, wenn man es sich aufgrund niedriger Preise leisten kann. (s.a.: Simson Schwalbe, Aprilia Moto 6.5, Honda DN 01...)
Äh ... und was wollen Sie mir damit sagen? Was hat das für eine Relevanz in diesem Thread? (Anm.: Ich bin selbständig und weiss durchaus, was eine Bilanz ist - wahrscheinlich besser, als Sie.)Wieder ein Beleg von Unwissenheit. Ja in eine Bilanz gehören nun mal alle Erträge und Aufwendungen rein. Schauen sie sich mal eine Bilanz irgendeines beliebigen großen Herstellers an, sie werden sich wundern was da alles drinn steht. Kann man übrigens auch gut für andere Bereiche als Privatperson nutzen, für Investitionen zB.
Es ist aber ein schönes Zeichen der zeit, wenn man - als einzigem Argument! - mit der permanent wiederholten Erwähnung eines obskuren Automobilkonzepts (BMW 5er GT) versucht, eine Marke zu promoten auch wenn es eigentlich um e-Mobilität und Motorroller geht.Ist aber wieder ein schönes Zeichen der Zeit, mitreden wollen, recht haben wollen, aber keine Ahnung haben. Völlig verschwommene Selbstwahrnehmung und das eigene "failen" schön nach außen präsentieren. So ist das halt... - #69 01.08.2012 11:11 von
In Italien müssen Roller mindestens 150 ccm haben, um auf die Autobahnen zu dürfen. So hat man die 125er dort weg.
Das meinen Sie nicht ernst, oder? Das sind dann immer diese lustigen Bildchen, die man im Internet sieht. Vater, Mutter, Kinder und vie Hühnerkäfige auf einem 80kg-Asia-Roller, dessen Federelemente voll auf Anschlag sind...Achja zu den Kindern: Also ich kann sagen im asiatischen Raum ist es auch kein Problem mit Familie (Mutter, Vater und 2-3 Kinder) auf einem Roller unterwegs zu sein.
Einen dieser Deutschen bekommen Sie schon deshalb nicht legal auf solch einen Mini-Roller, weil diese selten Zuladungen von mehr als 120 kg (viele sogar < 100 kg!!!) erlauben. Da muss der Deutsche nicht einmal so dick sein. Ein 1,90 m-Mann (für die meisten Asiaten also ein Riese) dürfte da nicht nur zu groß, sondern auch bereits zu schwer für sein.Das wünsche ich mir dagegen nicht im deutschen Raum (klappt mit den zunehmend dicker werdenden Deutschen sicherlich sowieso nicht)
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