Bluttat in Berlin-Kreuzberg: "Bis es zu spät ist"

DPAEine junge Mutter wird in Kreuzberg getötet, der mutmaßliche Täter ist ihr Mann, sechs Kinder bleiben zurück. Jetzt stehen die Nachbarn unter Schock, Opferverbände suchen Erklärungen, Politiker warnen vor schnellen Schlüssen. Warum merkte niemand, dass der Mann dringend Hilfe brauchte?

Mann kommt nach der Enthauptung seiner Frau in die Psychiatrie - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Der Mann brauchte Hilfe ??

    Soll das ein Witz sein ?? Der wäre nach Jahren noch ausgerastet ! Die Frau brauchte Hilfe ! und HIER haben alle versagt - wie immer ist das Geschrei nachher groß !!!
  2. #2

    Dank an Herrn Mutlu und die türkischen Männern

    Vielen Dank für die Information, Herr Mutlu und vielen Dank den türkischen Männern, die noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass die Angelegenheit nichts mit Ihrem Kulturkreis zu tun hat. Wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, dass man sich nicht von jahrzehntelanger Lebenserfahrung täuschen lassen soll.
  3. #3

    Das sagt doch bereits, warum die junge Frau sich keine Hilfe holte: Weil das in ihrem Weltbild - und in dem ihres Gatten und Mörders - nicht möglich ist.
    Die Ehe war "arrangiert", man könnte auch sagen: Eine Zwangsheirat, die Frau ist das Eigentum des Mannes und hat nicht aufzumucken.
    Konnte die arme Frau überhaupt Deutsch oder "durfte" sie aufgrund des Ehepartner-Nachzuges auch ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland einreisen?

    Dass ein vorbestrafter Arbeitsloser mit zwei Frauen ingesamt 8 Kinder unterhält, ist ein Geheimnis des deutschen Sozialstaates...
  4. #4

    Brutaler Mord in Kreuzberg

    Da wird eine Kurdin mit ihrem Cousin verheiratet - leidet unter dem Patriachat, das in dieser Kultur nach wie vor weit verbreitet ist. Der Mord ist schrecklich, grausam, ich rege mich jetzt aber ueber die Aussagen eines bildungspolitischen Sprechers der Gruenen( Ozan Mutlu) auf. Der deutsche Staat leistet eine Menge, wenn sich Parallelgesellschaften in Deutschland bilden wollen, dann bilden sie sich eben. Hat nix mit Geld- oder Bildungsmangel zu tun, sondern mit der Realitaet. Keine Frage, dieses Verbrechen ist abartig, nur, das jetzt ein Politiker der Gruenen diesen Mord nutzt um zu polemisieren, erzeugt bei mir noch mehr Abscheu.
    Wir haben sehr viele Einwanderer versucht zu integrieren, etliche kommen gut zurecht. Und wegen einem psychisch gestoerten Idioten - meine Gedanken sind bei dem Mordopfer und den Kindern- der sich nicht hat integrieren wollen, stelle ich nicht den Sozialstaat oder das Bildungswesen in Frage.
    Nicht wegen dieser Horrortat eines Einzelnen.
  5. #5

    Zitat von Surgeon_ Beitrag anzeigen
    Soll das ein Witz sein ?? Der wäre nach Jahren noch ausgerastet ! Die Frau brauchte Hilfe ! und HIER haben alle versagt - wie immer ist das Geschrei nachher groß !!!
    Wer ist ALLE?

    Wie stellen SIE sich eine richtige Reaktion bzw. Hilfe für die ca. 2 Millionen Muslimischen Frauen in Deutschland vor, die Dank ihrer Erziehung/Bildung Unterdrückung durch den Ehemann als von Allah gebilligt und gewollt hinnehmen?
  6. #6

    Irrtum

    Zitat von Arne Karl Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Information, Herr Mutlu und vielen Dank den türkischen Männern, die noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass die Angelegenheit nichts mit Ihrem Kulturkreis zu tun hat. Wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, dass man sich nicht von jahrzehntelanger Lebenserfahrung täuschen lassen soll.
    Das grausame Geschehen hat ursächlich sehr wohl etwas mit dem Kulturkreis zu tun, denn eine Frau westlichen Kulturkreises würde sich bestimmt nicht mit ihrem Cousin zwangsverheiraten lassen und in einer solchen "Ehe" sicher auch keine sechs Kinder auf die Welt setzen.
    In hies. Tageszeitung wurde auch von einem (diesem) Mord berichtet, jedoch ohne jeglichen Hinweis auf personenbezogene Hintergründe. Das scheint inzw. Methode zu haben, dass gerade bei Gewalttaten ("bevorzugt" Messer) türk.-stämmiger Mitbürger geradezu ängstlich jeder Hinweis auf diese Tatsache vermieden wird, trotz zunehmender Tendenz. Sind osteuropäische od. andere Nationalitäten Tatbeteiligte oder -verdächtige, wird dies erwähnt.

    Diese Auftritte der türk. Nachbarn verdienen zwar Respekt, lassen jedoch auch manche Fragen offen, insb. die, wo sie alle waren, als der Mann die Frau jahrelang verprügelte. Dass niemand etwas davon mitbekam, ist auszuschließen.

    Wer weiß denn schon, wie viele türk.-stämmige Frauen ein solches Schicksal in unserer Republik teilen müssen, wo dies doch i.d.R. erst bekannt wird, wenn die Frau umgebracht wurde.
    Unbestritten, dass dgl. auch in "deutschen" Familien vorkommt; doch ist der Anteil der türk.-stämm. Frauen in den Frauenhäusern auffallend höher als der ihrer "deutschen" Leidensgenossinnen.

    In islam., insb. arab. Familien gelten gewalttätige "Patricharchen" noch immer als männlich, andere werden als "Weicheier" verspottet.

    Befremdlich h.E. auch:
    Der Autor (männl.) fragt angesichts einer jahrelang gequälten, bestialisch ermordeten Frau und sechs Kindern (die womöglich auch verprügelt wurden), ob niemand sah, dass der Mann Hilfe brauchte?
  7. #7

    Hilfe brauchen

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    Befremdlich h.E. auch:
    Der Autor (männl.) fragt angesichts einer jahrelang gequälten, bestialisch ermordeten Frau und sechs Kindern (die womöglich auch verprügelt wurden), ob niemand sah, dass der Mann Hilfe brauchte?
    Naja, seien wir doch mal ehrlich - der Begriff "Hilfe brauchen" wird in der Presse doch schon seit langer Zeit als Euphemismus fuer "gehoert in eine geschlossene Anstalt" verwendet. Und dem kann man hier doch wohl vorbehaltlos zustimmen.
    Unabhaengig davon haette selbstverstaendlich auch die Frau Hilfe benoetigt (in ihrem Fall im eher woerlichen Sinne), aber hauptsaechlich als Konsequenz daraus, dass ihr Mann "Hilfe benoetigt", womit letzteres korrekt als eigentliches Problem dargestellt wird.
  8. #8

    nicht aufgepasst?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine junge Mutter wird in Kreuzberg getötet, der mutmaßliche Täter ist ihr Mann, sechs Kinder bleiben zurück. Jetzt stehen die Nachbarn unter Schock, Opferverbände suchen Erklärungen, Politiker warnen vor schnellen Schlüssen. Warum merkte niemand, dass der Mann dringend Hilfe brauchte?

    Mann kommt nach der Enthauptung seiner Frau in die Psychiatrie - SPIEGEL ONLINE
    und nun unter panorama 2 tötungsdelikte die man als ""ehrenmorde"" bezeichnet!?!
    ist das jetzt schon "alltag"?
  9. #9

    .

    Türkische Männer die ihre Solidarität mit dem Opfer bekunden. Das ist, mir zumindest, neu aber sehr sehr gut.

    Und zu Herrn Mutlu bleibt zu sagen das er es hoffentlich ohne erhobenen Zeigefinger tat, als er es bedauerte das die Besserverdienenden das Viertel verlassen, schließlich hat auch er es verlassen. Daran ist nichts falsch.