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Bluttat in Afghanistan: US-Minister spricht über Todesstrafe für Amokläufer

AFPEr hat 16 afghanische Zivilisten erschossen, nun droht dem US-Soldaten womöglich die Todesstrafe. Das deutete Verteidigungsminister Panetta an. Zugleich werden Details aus dem Leben des Amokläufers bekannt: Bei einem Einsatz im Irak soll er schwere Kopfverletzungen erlitten haben.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...820944,00.html
  1. #110

    Ja, aber ...

    Zitat von rst2010 Beitrag anzeigen
    ungläubige - in wessen auslegung? angehörige monotheistischer religionen, speziell judentum und christentum sind im islam keine ungläubigen, sie beten alle denselben gott an, halten große stücke auf abraham, moses usw., alle 3 religionen haben dieselbe wurzel.
    Sie haben natürlich Recht, dass alle 3 genannten Religionen an denselben Gott glauben. Deswegen werden wir aber trotzdem als Ungläubige angesehen, weil man den Koran als einzig seligmachendes Regelwerk dieser Religion auslegt. Auch die Islamisten in Nigeria wollen das Land von den Ungläubigen befreien und es gibt sicher noch zig weitere Beispiele. Wenn Sie die Interviews von afghanischen Dorfbewohnern gesehen hätten, dann hätten Sie gehört, wie der Täter auch als "Ungläubiger" bezeichnet wurde. Und das ist im allgemeinen auch die Bezeichnung für jeden Nichtmoslem. Dies ist zumindest meine Wahrnehmung aus den Nachrichten und Reportagen der vergangenen Jahre.
  2. #111

    Zitat von realistano Beitrag anzeigen
    solche Taten haben die US Armee nicht selten verübt:

    Massaker von My Lai
    "solche Taten haben die [deutsche] Armee" nicht selten verübt:


    Oradour-sur-Glane

    Maillé

    Kefalonia

    Etc. pp. ...
  3. #112

    zweierlei Maß?

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Ein Attentäter aus dem Westen ist unzurechnungsfähig und sollte also eine mildere Strafe erhalten, Ihrer Meinung nach.

    Sehen Sie das auch so, wenn es um afghanische Attentäter geht? Oder messen Sie immer mit zweierlei Maß?

    Die Nationalität hat mit der Unzurechnungsfähigkeit nichts zu tun. Wenn ein Afghane von Fachärzten für unzurechnungsfähig erklärt wird, dann ist er dies auch aller Wahrscheinlichkeit nach und sollte auch entsprechend behandelt werden. Über den Grad der Schädigung haben einfach Ärzte zu entscheiden und nicht irgendwelche Politiker. Unabhängig davon, was da noch geklärt werden muss, ist es schon auffällig, dass die Afghanen sich scheinbar deutlich weniger aufregen, wenn irgendwelche Morde und Tötungen seitens der Taliban-Terroristen geschehen.
    Übrigens, bei einem Attentäter gehe ich eher davon aus, dass dieser meistens genau weiß, was er tut.
  4. #113

    Gewollter Krieg

    Zitat von cre2850ech Beitrag anzeigen
    beim Haditha-Massaker im Irak sind gerade erst alle Angeklagten freigesprochen worden. Warum sollte dies hier anders ablaufen.

    Urteil nach Haditha-Massaker im Irak: US-Soldat kommt mit Degradierung davon - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich spekuliere, dass der Konflikt gezielt geschürt wird. Je mehr Gräueltaten geschehen, desto länger dauert der Konflikt, desto länger kann man Truppen stationieren, desto mehr Profit macht die US-Waffenindustrie, desto eher kann man sich geostrategisch in Zentralasien positionieren, desto eher kommt man an die Bodenschätze in Afghanistan, desto eher kommt man an das Öl im Iran...

    Ein interessanter Link hierzu:

    Afghans believe US is funding Taliban | Daniella Peled | Comment is free | guardian.co.uk
  5. #114

    religiöse Verblendung

    Zitat von pepito_sbazzeguti Beitrag anzeigen
    Die Afghanen laufen zum Teil religiösen Fanatikern (den Taliban) hinterher und die US-Amerikaner laufen zum Teil religiösen Fanatikern (Romney und Santorum) hinterher. Kann es sein, dass Religion an sich das Problem ist?

    Religiöse Fanatiker sind tatsächlich für viele Fehlentwicklungen, Kriege und Morde verantwortlich. Vor allem, wenn einige nur die eigene Religion als die absolut richtige ansehen.
  6. #115

    Ja und was...

    Zitat von news_junkie Beitrag anzeigen
    Erst DENKEN und WISSEN dann schreiben!
    Ich bin seit 20j. mit so einer, wie haben Sie es so schön umschrieben, psychologisch trainierten Tötungs-und Vergewaltigungsmachine verheiratet! (Iraq1, ehem. Jugoslawien, Afghanistan, Iraq) Und ausserdem wenn man schon englisch schreiben will, dann richtig: Es wird MUTILATE geschrieben.
    ... haben Sie jetzt an Beweiskraft mit ihrer "Verheirateten"
    jetzt vorgelegt, dass Soldaten und Soldatinnen nicht zum Töten ausgebildet und da sind?
    Doch nicht etwa, dass Sie mit einer Berufssoldatin verheiratet sind und immer noch am Leben sind?
  7. #116

    die amerikaner töten ihre "helden" nicht.

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    Zum einen gehört die Todesstrafe sowieso abgeschafft,
    da gebe ich ihnen recht. die todesstrafe ist keine strafe, sondern ein racheakt. und rachegefühle stehen dem staat nicht zu, sondern allenfalls dem opfer. dummerweise gibts aber die todesstrafe in so manchem unrechtsstaat noch und dazu gehören leider auch die usa.

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    und zum anderen ist der Täter psychisch Krank.
    das war für die us-blutrichter noch nie ein hindernis.

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    Auf ewig in einem Militärgefängnis wegsperren wäre die richtige Entscheidung.
    kann sein, aber ob das humaner ist, weiß auch keiner. wäre ich vater von einem der 9 kinder, die von dem täter brutal abgeschlachtet wurden, dann würde ich ihn auch gern langsam sterben sehn. das ist ein menschliches gefühl.

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    Aber da die Afghanen Blut sehen wollen werden sie dieses evtl. auch bekommen.
    wollen sie damit andeuten, die us-justiz sei käuflich durch afghanen? ich glaube hier irren sie! die us-justiz wird allein durch die parteien und ihre spender gekauft, aber ganz bestimmt nicht durch irgendwelche affganen. die sind denen nämlich wurscht. es wird eher so laufen, dass er frei gesprochen wird von schöffen, die nie einem "ihrer jungs" etwas zuleide tun würden. als alibi wird er degradiert, unehrenhaft entlassen und kommt in die psychatrie, von wo er entlassen wird sobald gras über die sache gewaxen ist. ich wette meinen hut, dass der täter in 5 jahren nciht nur noch lebt, sondern als freier mann mit neuer identität als bibelprediger im mittleren westen auftaucht.
  8. #117

    trotzdem

    Zitat von habgenugvondenlügen Beitrag anzeigen
    ... und Kriege durchführen zurechnungsfähig sind!

    Im Krieg geht es doch nicht um Vorstellungskraft von Nichtkriegsbeteiligen, werter tinosaurus.
    Aber von massenhaften Gräueltaten und regelrechten Hinrichtungen in vergangenen und derzeitigen Kriegen (Irak und Afghanistan) haben sie doch bereits mehrfach per dokumentarischen Nachweis Kenntnis erhalten.

    Und regelrecht abwegig finde ich ihre Bemerkung, dass sie gespannt sind, was die weitere Aufklärung des aktuellen Kriegsverbrechens in Afghanistan bringen wird.

    Forist tinosaurus, die Untersuchung der Hinrichtungsorgie eines USA-GI's, also einem Kriegsverbrechen nach Kriegsrecht von Den Haag, obliegt einzig und allein der kriegführenden Besatzungsmacht in Afghanistan - der USA.

    Was soll da an Aufklärung stattfinden, frage ich sie ernsthaft.
    Das Ergebnis - Kranker Einzeltäter wurde doch bereits wenige Stunden nach dem Massenmord vom aufklärenden Kriegsministerium der USA der Weltöffentlichkeit verkündet!

    Ganz so naiv, wie Sie mich anscheinend sehen, bin ich nun auch wieder nicht. Ein Soldat, der bereits mehrere Einsätze hinter sich hat, dürfte auch ohne eine zugezogene Kopfverletzung nicht mehr ganz normal sein. Traumatisierte und anders geschädigte Soldaten haben es in den USA nicht leicht, eine gute Behandlung oder gar Entschädigung zu bekommen. In diesem Fall wird ja auch eine harte Bestrafung gefordert. Für mich bleibt es noch offen, welche Schadensbegrenzung hier die Verantwortlichen finden werden.
  9. #118

    Zitat von Dumpfmuff3000 Beitrag anzeigen
    Komische Häufung von Einzelfällen.Mir scheint doch, daß es einen Zusammenhang zwischen den regelmäßig stattfindenden Gewaltausrbüchen von Besatzungssoldaten gibt. Abgehackte Gliedmaßen, vollgepinkelte Leichen, entsprechende Fotos, Koranverbrennungen, vielleicht bequemen Sie sich mal, die Augen aufzumachen. Die Alliierten vergewaltigen dieses Land. Diese Gewaltausbrüche sind symptomatisch.
    Ein Einzelfall meint heutzutage nicht mehr "einen Fall". Zumindest ist es hier in Europa mit Gewaltdelikten so - warum sollte es in AFG anders sein?
  10. #119

    .

    Zitat von mkwahabzada Beitrag anzeigen
    Die Internationale Gemeinschaft insbesondere die USA sind gut geraten wenn sie Soldaten, die in Irak und anderswo gekämpft haben nicht nach Afghanistan zu schicken oder sie aus Afghanistan abzuziehen. Sie sind vorbelastet und können sich nicht mehr ein eigener Maßen normales Leben vorstellen
    In Deutschland gibt es ja seit einiger Zeit tolle Spots zur Bundeswehr und die dortigen Berufsmöglichkeiten (seltsam, dass ich diese Werbung bisher nur einmal auf RTL 2 und mehrfach bei VIva gesehen habe). In Amerika sind die Werbekampagnen wesentlich agressiver und die Sympathien für aktive Soldaten und Veteranen ist riesig. Da gibt es keine aktive Bewegung die dafür kämpft, dass man diese schlimme Militär-Propaganda untersagt. Es ist weiterhin erlaubt, Jugendliche um Schulen herum anzusprechen und ggf. für das Militär zu gewinnen. Ich wette die Nachteile und Folgen werden in solchen Gesprächen kaum angesprochen. Solange es diese Propaganda für das Militär gibt (in Amerika kommt dieser eklige Partiotismus noch dazu), wird es auch weiterhin Unterschichtler geben, die freiwillig in solche Gebiete gebracht werden und dort Unheil anrichten.


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