AFP Photo/Statoil/Kjetil AlsvikDas Geiseldrama auf einem algerischen Gasfeld ist noch nicht beendet, viele Menschen sind tot. Die Heimatländer der Geiseln kritisieren Algerien wegen des Militäreinsatzes scharf. Viele Regierungen wurden offenbar völlig überrascht.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878275.html
Persoenlich rechnete ich damit, dass nun eine internationale Truppe aus Amerika, England oder Japan zum Einsatz kommt und diese wiederum ein Spezialteam anheuern, wie die GSG 9 oder die Legion oder wer sonstwie darauf spezialisiert ist Geiseln zu befreien und nun dieses Fiasko.
Ich bin seit 15 Jahren Expat und ich mag gar nicht daran denken, dass ich in Algerien auf die dortige Polizei angewiesen bin um befreit zu werden. Junge Junge! Das ist ja ein Ding! Als ich die Nachricht lass, dass die Algerier auf eigene Faust Auslaender raushauen, war klar, dass nicht viele ueberleben werden. Schlimm!
Ein Menschenleben ist dort nicht viel wert und schon gar nicht das eines Caucasiers oder Christen oder vielleicht sogar Atheist.
nicht al-nursa ist der hauptfeind sondern assad. meinten Sie.
Das heisst, al-nursa darf bomben, morden, rauben, plündern und sich unter unbeteiligen Zivilisten verstecken.
Das alles zum Nutzen der moralischen westlichen Politiker.
Oh, oh, oh, warum habe ich bloss so lange studiert, was westliche Demokratie ist.
Al Capone hätte mir das sicher in ganz kurzer Zeit erklärt.
Wer Geiseln nimmt wird verfolgt bis zum Tod. Das sollte die einzigste Methode sein mit dem Gesindel aufzraeumen. Die wichtigste Frage ist, warum war der Komplex nicht bewaffneten Scharfschuetzen gesichert? Wahrscheinlich minderte das den Profit!
Woher kennen Sie die genaue Situation, die genauen Ablaeufe?
Wer sagt das denn das eine auslaendische Spezialeinheit hier erfolgreicher gewesen waere? Kann sein, muss aber nicht.
Man muss der algerischen Regierung/Armee schon die Entscheidung darueber einraeumen. Immerhin ist das ja auch in Algerien passiert. In dem Moment als die Wachmannschaften versagt haben sprangen eben die lokalen Behoerden ein. Dagegen ist nichts zu sagen, im Gegenteil.