APBilder aus dem Internet einfach kopieren - in vielen Fällen illegal, für etliche Blogger trotzdem ein Kavaliersdelikt. Sie bezahlen mit Links, nicht mit Geld. Mit etwas Pech werden sie kostenpflichtig abgemahnt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-859480.html
"Wir sind mit modernster Technik ausgerüstet, die fortlaufend aktualisiert und den Anforderungen unser Mandanten angepasst wird. Wir können deshalb vom Einzelmandat bis zum sog. Masseninkasso alles bewältigen.
...
Wir sind uns für Nichts zu gut; wir sind vielmehr gut genug für alle juristischen Lösungsansätze."
Alles Recht So
Hoffentlich sind die Zitate nicht abmahnfähig.. *gg
dabei ist Viralmarketing gut...
Und auch Anwälte müssen ihre Rechnungen bezahlen. Dennoch ist diese Abmahnerei, bei der unverschämte Beträge für nahezu unbedeutende Sachverhalte abgezockt werden eine Schande.
Als Hobby und Nebenerwerbs Fotograf mit Gewerbe und Steuernumer ist es ärgerlich wenn meine Bilder ohne Genehmigung im Netz verteilt werden.
Meine Ausrüstung hat einen Wert von ca 8000.- Euro, fahre ich auf Ausstellungen und Messen habe ich weitere Kosten, warum sollte dann jemand meine Bilder nutzen können ohne dafür zu bezahlen?
Arbeiten Sie umsonst? Warum sollen Fotografen es dann tun?
Unbedeutend?
Wenn es so einfach wäre gute Fotos zu machen, warum gehen die Blogger nicht selbst Fotografieren?
A. Weil sie es ebenen nicht können., und B. weil sie zu geizig sind bei Stockfoto Agenturen ein paar lumpige Euros zu bezahlen.
Nicht mal höflich Fragen ist drin.
Aber Banner Werbung und Google Adsense laufen haben, schön Kohle machen mit dem eigenen Blog.
Im übrigen, kann man auch selbst zum Anwalt, das kosten dann aber auch wieder Geld, oder eine Gewerbliche Rechtsschutz, auch deshalb wollen Fotografen Geld für ihre Arbeit.
Über die Höhe kann man diskutieren, die aktuelle Rechtsprechung geht in ähnlichen Fällen vom 150-200% Aufschlag auf den Verkaufspreis der Bildes aus, und der richtet sich halt nach den üblichen Marktwirtschaftlichen Kriterien. Bilder von der Photokina (das sind tausende Fotografen) sind kaum was wert, Bilder von der IWA (wo eben nicht jeder reinkommt) sind selten und damit teurer.
Natürlich ist es lästig, wenn man für´s Online-Stellen eines Bildes kostenpflichtig abgemahnt wird. Aber: Leider geht es offensichtlich nicht ohne solche drakonische Maßnahmen. Vor der Abmahnwelle versuchte es die Kreativbranche mit allerlei Aufklärungskampagnen ("Copy kills music" etc.). Das hat bei den vielen unbelehrbaren nur leider nicht gefruchtet. Daher braucht es spürbare Maßnahmen wie kostenpflichtige Abmahnungen. Den Ausführungen in Post Nr. 6 von IronMace kann ich voll umfänglich zustimmen: Wenn es so einfach wäre, hochwertige Bilder selbst zu fotografieren (oder selbst Musiken zu komponieren und einzuspielen oder Filme zu produzieren), warum machen es die Blogger und diverse User nicht selber? Richtig: Weil doch sehr viel Aufwand damit verbunden ist und weil es doch nicht jeder kann. Die unzähligen Urheberrechtsverletzungen im Netz sind die Ursache. Die Abmahnungen sind nur die Wirkung davon.
müssen die ja die vielen jungen Juristen, die alljährlich unsere Universitäten verlassen, untergebracht und durchgefüttert werden. Netter Job in der Kanzlei, mal eben am Computer ein paar Missetäter zu ermitteln und dann teuer abmahnen. Bessere Büttel im Maßanzug.
Also wenn ihre Ausrüstung 8000€ gekostet hat sind sie der Meinung knapp 2600€ für ein Bild sind angemessen.
Drei Bilder und ihre Ausrüstung ist wieder drin, selbst mit Fahrkosten zu einer Messe ist das nicht zu rechtfertigen.
Ganz vom Künstlerischen Wert abgesehen.
... und um nett mit dem 'sharing-is-caring'-Gedanken umzugehen, hier mal die beste Suchmaschine dafür:
http://www.tineye.com/