Im Netz formiert sich Widerstand gegen die US-Finanzindustrie: Ein Blog sammelt die Geschichten frustrierter Bürger*- sie*fordern, dass der amerikanische Traum auch für sie*gilt. Ihr Motto: "Wir sind 99 Prozent."
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...790017,00.html
Eindrucksvolle Aktion, bei der ich nur mit der ersten Dame und dem Haus kein Verständnis habe:
Wer überteuerte Häuser kauft und dafür dicke Kredit aufnimmt, um hinterher mit gesunkenen Hauspreisen zu argumentieren, mit dem kann ich nicht wirklich mitfühlen.
Niemand zwingt einen dazu ein Haus zu kaufen.
Interessant ist der Fall dieser adretten Dame aber schon: Er weißt den Weg von Immobilien in Deutschland:
Diese sind derzeit vollkommen überteuert und werden zu fast 100% finanziert.
Wenn der Immobilienmarkt einbricht, werden diese Häuser neu bewertet werden und die Banken werden feststellen, dass die Sicherheiten nicht mehr gegeben sind. Dann werden die Darlehen gekündigt - das ist möglich, steht in praktisch jedem Darlehensvertrag drin, dass dies möglich ist, wenn eine Neubewertung die Sicherung unterschreitet.
Anschließend wird die Bank die Zinsen anheben, oder eine Zwangsversteigerung durchführen.
Wir warten auf diesen Zeitpunkt und verzichten bis dahin auf das Prestige Eigenheimbesitzer zu sein.
Ich habe nicht derartige Argumente allgemein gemeint, sondern ganz im speziellen Ihre Argumente und die Foristen, die bereits in unzähligen Threads speziell auf Ihre Argumente eingegangen sind. Und nein. Da ich aus Ihren vergangenen Thread-Beteiligungen herauslese, dass Sie lernresistent sind, egal wie oft Ihre Argumente widerlegt werden, ist mir die Zeit zu wertvoll auch nur ein einziges davon zu wiederholen.
Viele Grüße
Das ist ihr ganz subjektiver Eindruck.
Ich kenne das auch umgekehrt:
der Angestellte der US-Botschaft hat mich damals (vor knapp zehn Jahren) sehr verwundert gefragt, warum ich den den Job in den USA annehmen wollen würde. Er fände es in Deutschland viel schöner. Selbiges wurde mir von sehr vielen Amerikanern (insb. Militär, das hier stationiert war) immer wieder gesagt.
Auch viele Deutsche wollten (wg. Visa Problemen bei denen sich der Arbeitgeber als moderner Sklavenhalter entpuppt hat) lieber wieder weg.
Reine Ansichtssache.