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Blog über britisches Schulessen: Drei Gurkenscheiben für Martha
Martha PayneEine einzige Krokette, kaum Gemüse, dafür öfter ein Haar: Eine neunjährige Britin prangert in ihrem Foto-Blog das dürftige Mittagessen in ihrer Schule an. Nach zwei Wochen hat Martha schon mehr als 700.000 Leser, kriegt Presseanfragen aus aller Welt - und begeistert Jamie Oliver.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...834637,00.html
- #1 23.05.2012 16:43 von
was....
mich mal interessieren würde:
was zur hölle kostet da 2,50 pro tag?
da macht sich doch einer die taschen voll!
und der burgerbratling ist fertig gekauft worden statt ihn selber zu machen! - #2 23.05.2012 17:06 von
Die bekommen wenigstens Essen
Das britische Schulessen ist ja schon mal besser als kein Schulessen, wie oftmals hier bei uns in Deutschland.
- #3 23.05.2012 17:11 von
"Die anderen machen das auch so!"
Super nur weil es sonst auch schlecht ist, heißt das nicht, dass der eigenen Zustand damit besser wird.Zitat von SPON
Ich hätte jetzt zuerst gesagt, dass der Staat hier in der Pflicht ist die Versorgung der Schüler zu verbessern und das Budget dafür aufstocken muss. Nur wenn das Essen 2,50€ pro Tag kostet beschleicht mich allerdings das Gefühl, dass dort etwas abgezweigt wird.
Denn für diesen Betrag gibts zwar kein Festmahl aber eine anständige Mahlzeit ist allemal drinn.
Selbst wenn man die Zutaten im Supermarkt kaufen würde, was Küchen in dieser Größenordernung sicherlich nicht tun. - #4 23.05.2012 17:12 von
- #5 23.05.2012 17:43 von
da macht sich einer die Taschen voll?
Ich weiß nicht, welchen Mehrwert- und Umsatzsteuersatz die Briten haben, und um es gleich vorweg zu sagen: was den Kindern da geboten wird, macht mich fassungslos! Ich arbeite in einer Schulkantine an einer Privatschule: bei uns kostet ein Essen 3,30€, das ist die absolute Schmerzgrenze für die Eltern und manchen auch schon zu viel. Von diesen 3,30€ gehen schon mal 19% Mehrwertsteuer ab, dann nochmal 19% Umsatzsteuer (schließlich setzen die Schüler sich hin zum Essen, da wird das besteuert wie im Restaurant). Bleiben 2,06€, aus denen nicht nur ein wenigstens halbwegs vollwertiges Menu gezaubert werden soll, sondern auch die Lebensmittel selber, die Köchinnen, die laufenden Kosten für Geräte, Wasser, Strom, sowie die Arbeitszeit für die Vor- und Nachbereitung (Einkauf, Lagerung, Aufräumen, Spülen, Putzen) finanziert werden muss. Das wird in England nicht viel anders sein.
Glücklicherweise läuft der Kiosk bei uns auch über den Mensabetrieb - der Kiosk finanziert die Mensa mit! Andere Schulmensen werden von der Gemeinde unterstützt und/oder arbeiten mit Einrichtungen für arbeitslose Jugendliche oder Behinderteneinrichtungen zusammen, was natürlich den Posten "Angestelltengehälter" drückt...es gibt sogar Schulkantinen, in denen ehrenamtlich Mütter arbeiten. - #6 23.05.2012 17:56 von
so schlecht ?!
Also ich bin Schüler in einem Gymnasium und ich muss sagen, das unser essen zwar mehr aussieht dafür aber zu 80% schlecht schmeckt. Das essen in ihrer Kantine mag zwar wenig sein, aber Kuchen und Pudding ?! So was gibt's nie bei uns ...
- #7 23.05.2012 18:00 von
Mehr Masse
Nun, das UK ist teuer. Aber es stimmt schon, ein halbwegs essbares Gulasch sollte drin sein. Olliver in allen Ehren, aber er ist kantinenungeignet, große Portionen sollten es schon sein. Und nein liebe Landsleute, Pasta muss nicht drei Tage kochen und der Burger sieht mies aus. Es gibt doch appetiliche Steak Pies usw. An einem mash and pie ist auch niemand gestorben.
- #8 23.05.2012 18:02 von
..ist Jamie dabei..
...ist auch der Spiegel dabei...
kann mich an einen ernsthaften Artikel über deutsche Schulküchen gerade nicht erinnern...SPON ist aufgewacht, leider zur falschen Zeit am falschen Ort... - #9 23.05.2012 18:03 von
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