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Blog-Tipps: Wir sind Edelblogger, was seid ihr?

Unsere Dads spielten schon Hipster, da waren wir noch nicht geboren: "Dads: The Original Hipsters" spürt der Jugend unserer Erzeuger nach. Außerdem in den Blog-Tipps: Hypnotoad in Berlin gesichtet und Journalisten sind Edelblogger.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...759994,00.html
  1. #1

    Hipster?

    ...nur weil Papa schlechte Kravatten trug, schlechtes Bier soff und Rollen unter Bügelbretter schraubte und sich damit aufs Maul legte, war er noch nicht "cool". Er fühlte sich vielleicht nur so.

    Genau so wenig wie die Damen und Herren, die das heute tun, um cool zu sein, sich von den Masse abzuheben. Die fühlen sich auch nur so. Und es gibt viele, die das sooooo spackig finden.


    "Wir sind alle so individuell, so anders als die Masse."
    "Ich bin ihr, ich bin auch individuell!"
  2. #2

    Blogs sind kein Ersatz für Journalismus, sondern etwas ganz anderes

    Aufgabe des Journalismus ist es, Fakten zu erheben, zu recherchieren, aufzudecken und zu erleuchten. Das erfordert sowohl vom Zeitaufwand auch von der Qualifikation her gut ausgebildete Leute, die diese Aufgabe beruflich erfüllen können. Blogs geben demgegenüber jedermann, Journalisten wie Nichtjournalisten, die Möglichkeit, auch unausgereifte, Gedanken mit der Öffentlichkeit zu teilen, eine Diskussion anzuregen, Lebenserfahrungen zu publizieren oder auch nur, sich selbst darzustellen. Die Publikation in einem Blog erfordert eben keine fundierte Recherche, sondern kann einfach einen unfertigen Denkansatz, eine bedeutungslose Geschichte oder eine teilenswerte Erfahrung betreffen. Es hat daher sowohl das eine wie das andere eine Berechtigung und kann sich wechselweise befruchten. So interessant Blogs wie http://meldungen-aus-dem-exil.noblogs.org/ , http://karinkoller.wordpress.com/ , http://gedankenfest.wordpress.com/ und andere sind, weil sie Einblicke in andere Lebenswelten geben, sowenig können und wollen sie den Guardian, den Spiegel oder die NYT ablösen.


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