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"Blockupy"-Proteste: Frankfurts Banker gehen in Deckung

DPADie EZB organisiert Polizei-Eskorten, Barclays schraubt das Firmenschild ab, die Commerzbank schließt sogar ihre Zentrale: Frankfurts Bankenszene wappnet sich für die Blockupy-Proteste. Laut Polizei ist mit 2000 gewaltbereiten Teilnehmern zu rechnen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...833403,00.html
  1. #1

    ........

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EZB organisiert Polizei-Eskorten, Barclays schraubt das Firmenschild ab, die Commerzbank schließt sogar ihre Zentrale: Frankfurts Bankenszene wappnet sich für die Blockupy-Proteste. Laut Polizei ist mit 2000 gewaltbereiten Teilnehmern zu rechnen.

    Frankfurts Banker gehen vor Blockupy in Deckung - SPIEGEL ONLINE
    Interessant zu sehen wie die Politik ihre Vergehen
    auf andere Umlenken konnte.
    Aber sowas liegt denen.
    Irgendwann erkennt aber auch der dümmste Bürger,
    wer ihn wirklich verarscht hat.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EZB organisiert Polizei-Eskorten, Barclays schraubt das Firmenschild ab, die Commerzbank schließt sogar ihre Zentrale: Frankfurts Bankenszene wappnet sich für die Blockupy-Proteste. Laut Polizei ist mit 2000 gewaltbereiten Teilnehmern zu rechnen.

    Frankfurts Banker gehen vor Blockupy in Deckung - SPIEGEL ONLINE
    offenbar nicht nur die banker. ob man es glaubt oder nicht, in ffm gibts noch andere berufszweige und nicht wenige einzelhänder machen sich ebenfalls sorgen um ihre läden. ich schätze mal sie werden auch die leidtragenden wenn es zu ausschreitungen kommt. so ein kleiner laden kommt mit einem brand wesentlich schlechter zurecht als so ein bürokomplex. aber das werden wohl kollateralschäden für ein höheres ziel...
  3. #3

    Gegen Misstände zu

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EZB organisiert Polizei-Eskorten, Barclays schraubt das Firmenschild ab, die Commerzbank schließt sogar ihre Zentrale: Frankfurts Bankenszene wappnet sich für die Blockupy-Proteste. Laut Polizei ist mit 2000 gewaltbereiten Teilnehmern zu rechnen.

    Frankfurts Banker gehen vor Blockupy in Deckung - SPIEGEL ONLINE
    Protestieren finde ich allererste Bürgerpflicht die leider die wenigsten der Bundesbürger für sich beanspruchen.Lieber zu Hause vor dem Fernseher sitzen und in den Sessel Fur...!Jeder Bürger unseres Landes
    hat das Recht zu Protestieren wenn es nötig ist. Aber Gewalt ist das allerletzte und auf keinen Fall zu Rechtfertigen.Denn wer bekommt denn die Gewalt ab?Meist unbeteiligte und unsere Polizei,die nun mal gar nichts dafür kann das die Bänker so gierig und unsere Politiker so strunzdumm sind,diesen Herrschaften gesetzlich keinen Riegel vorzuschieben.Wie immer wird unsere Polizei zwischen zwei Stühlen sitzen.Nähmlich beide Seiten zu beschützen, ebenso wie das Eigentum von unbeteiligten Bürgen.Vor allen Dingen,die um die es geht kriegen sowieso nichts ab.Diese Herrschaften bringen sich lieber in Sicherheit.
    Also bitte keine Gewalt gegen Personen und Sachwerte, denn wir alle
    werden es Bezahlen müssen.
    schönen Tag noch,
  4. #4

    Empörend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EZB organisiert Polizei-Eskorten, Barclays schraubt das Firmenschild ab, die Commerzbank schließt sogar ihre Zentrale: Frankfurts Bankenszene wappnet sich für die Blockupy-Proteste. Laut Polizei ist mit 2000 gewaltbereiten Teilnehmern zu rechnen.

    Frankfurts Banker gehen vor Blockupy in Deckung - SPIEGEL ONLINE
    Es ist wirklich empörend, welches Klima an Vorverurteilung, Hetze und Law-and-Order-Mentalität in der ach so liberalen Stadt Frankfurt seit ein paar Wochen initiiert wird.

    Frankfurt, seit Jahren von der CDU und den Grünen regiert, will augenscheinlich den Ausnahmezustand. Protest gegen die Gier der Banken darf nicht sein. Dafür wird die gesamte Innenstadt quasi zur knüppelfreien Zone für die Polizei erklärt.

    Es ist eine Schande. Wenn das Anliegen der Blockupy-Protestierer auch bei den Medien kaum noch durchdringt, dann muss man wirklich das Schlimmste befürchten.

    Wie sagte es der ehemalige amerikanische Studentenführer und heutige Dozent Tom Hayden (72) heute in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung. "Die Errungenschaften des New Deal (in den USA) kamen aus einem chaotischen, wütenden Aufstieg sozialer Bewegungen. Ich glaube so wird es sich auch diesmal (mit Occupy) abspielen.

    Im wirtschaftsliberalen Frankfurt kapiert das keiner, schon gar nicht die Grünen in der Kommunalverantwortung.
  5. #5

    Vorverurteilung

    SPON weiß es mal wieder ganz genau: Noch bevor die Proteste richtig begonnen haben, brandmarkt das "Nachrichten"-Magazin die Demonstranten als Gewalttäter. Zweck der Aktion: Delegitimierung legitimer Proteste. Also bitte, liebe Leute: Die Kirche im Dorf lassen und froh darüber sein, dass sich hier Bürger gegen die Erfrechungen der Spekulantenbankster wehren. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass DER SPIEGEL tatsächlich eine Bild-Zeitung für die gehobenen Stände darstellt. Etwas mehr Ausgewogenheit angesichts der dramatischen Schieflage, an der ZUVÖRDERST der deutsche Austeritätskurs ist, wäre angebracht. Dass sich die Völker Europas dagegen wehren, ist begrüßenswert und sollte den Apologeten des dumpfen Griechen-Bashing zu denken geben. Wie lautet der Spruch an einer Häuserwand in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs doch so treffend: Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten!
  6. #6

    Das hat Frankfurt nicht verdient.

    Frankfurt ist eine offene, liberale und tolerante Stadt. Alle Einwohner, egal ob Ausländer oder Deutsche leben und arbeiten friedlich zusammen. Davon können andere Großstädte nur träumen.

    Politiker haben den Boden für den jetzt einfallenden Mob vorbereitet, indem sie den Banken die Schuld für die Schuldenkrise zuwiesen. Sehr geschickt, erst haben die Politiker die Staaten völlig überschuldet und jetzt sind Banken schuld.
    Liebe Chaoten, laßt Frankfurt in Ruhe. Die Menschen hier wollen arbeiten und viel Steuern zahlen. Das Geld wird benötigt für Politiker und auch für Euch, die ihr überwiegend von Transferleistungen lebt.

    Zieht lieber nach Berlin, Athen, Lissabon, Madrid usw. Dort sitzen die Verantwortlichen dieser Krise, die das Geld verbrennen das die Frankfurter erarbeiten.
    Ihr Gewalttäter seid in Frankfurt nicht willkommen.
  7. #7

    .....

    Zitat von abi68 Beitrag anzeigen
    Frankfurt ist eine offene, liberale und tolerante Stadt. Alle Einwohner, egal ob Ausländer oder Deutsche leben und arbeiten friedlich zusammen. Davon können andere Großstädte nur träumen.

    Politiker haben den Boden für den jetzt einfallenden Mob vorbereitet, indem sie den Banken die Schuld für die Schuldenkrise zuwiesen. Sehr geschickt, erst haben die Politiker die Staaten völlig überschuldet und jetzt sind Banken schuld.
    Liebe Chaoten, laßt Frankfurt in Ruhe. Die Menschen hier wollen arbeiten und viel Steuern zahlen. Das Geld wird benötigt für Politiker und auch für Euch, die ihr überwiegend von Transferleistungen lebt.

    Zieht lieber nach Berlin, Athen, Lissabon, Madrid usw. Dort sitzen die Verantwortlichen dieser Krise, die das Geld verbrennen das die Frankfurter erarbeiten.
    Ihr Gewalttäter seid in Frankfurt nicht willkommen.
    Da schickt die Politik praktisch ihren abhängigen Mob auf die
    Strasse, um vom eigenen Versagen abzulenken.
  8. #8

    Die freie Meinungsäußerung ist ein hohes, besonders schützenswertes demokratisches Gut, im privaten wie im öffentlichen Raum! Dies gilt auch, wenn nicht jeder vom perönlichen Engagement her dabei soweit gehen will wie Voltaire, der für sich bekannter Maßen in Anspruch nahm: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."

    Die intendierte Blockade, Lahmlegung oder auch nur die bewusste gravierende Störung städtischen öffentlichen Lebens (und damit nicht zuletzt der Untergrabung der Bedingung der Möglichkeit des Diskurses), hat damit freilich nicht nur nichts zu tun, sie negiert vielmehr das Recht, welches sie in Anspruch zu nehmen und zu schützen vorgibt.

    Auch für die Organisatoren von "Blockupy" gilt, dass sich das Bekenntnis zum Rechtsstaat, regelmäßig am Umgang mit rechtsstaatlichen Entscheidungen misst, die den eigenen Interessen entgegenlaufen.
  9. #9

    Zitat von abi68 Beitrag anzeigen
    .... Die Menschen hier wollen arbeiten und viel Steuern zahlen. Das Geld wird benötigt für Politiker und auch für Euch, die ihr überwiegend von Transferleistungen lebt....
    Die Proteste richten sich ja nicht gegen die arbeitende Bevölkerung - das ist aus den Grundsätzen der Bewegung klar ersichtlich.

    Lediglich Maden, Volkswirtschaftsmoskitos, Heuschrecken und Schmarotzer dürfen sich angesprochen fühlen.

    Schweißer, Tischler, Maurer und andere echte Arbeitnehmer sollen getrost Ihrem redlichen Tagwerk nachgehen - für die anderen hat Frankfurt genug Laternen.


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