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"Blockupy": Frankfurt will Anti-Banken-Proteste verbieten
DPAIn Frankfurt eskaliert der Streit zwischen Regierung und Aktivisten: Die Stadt will mehrtägige Demonstrationen gegen Banken verbieten. Die Aktion überschreite bei weitem das, was "den Menschen in Frankfurt am Main zugemutet werden kann". Die Protestierer wollen nun vor Gericht ziehen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831428,00.html
- #1 04.05.2012 17:04 von
optional
Und wann werden diese Maßstäbe für Banken angelegt?
- #2 04.05.2012 17:06 von
Ich finde es wesentlich unzumutbarer, was die Banken den Menschen in Frankfurt und nicht nur da zumuten. Klar dürfte auch sein, dass Frau Roth von einem oder mehreren Bankern einen Anruf erhielt, diesen lästigen Demonstantenabschaum zu beseitigen. Alles sehr durchaschaubar
- #3 04.05.2012 17:09 von
- #4 04.05.2012 17:16 von
xxxx
"Was den Menschen in Frankfurt am Main zugemutet werden kann". Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Man nimmt also in Anspruch für alle Bürger von Frankfurt sprechen zu müssen und meint doch nur Banker und Broker. Man müsste in dem Zusammenhang diese Aussage anders formulieren und zu einer Frage umbilden.
Was wollen denn die Banker und Börsianer den Menschen noch zumuten? - #5 04.05.2012 17:27 von
Unterschied zwischen freier Meinungsäußerung und Nötigung
Was glauben diese Aktivisten, wer sie sind? Sie können gerne durch die Stadt ziehen und Demos nach Lust und Laune veranstalten (aber bitte zukünftig ohne Polizisten ins Krankenhaus zu prügeln, und den Bankenfrust an harmlosen Ladeninhabern auszulassen, dabei fällt mir ein: vielleicht wäre es eine gute Geste des Veranstalters, den betreffenenden Beamten aufzusuchen, und ihm sein Bedauern auszusprechen). Sie können aber nicht das komplette Bankenviertel samt allen sonstigen zu Hunderten dort ansässigen Firmen mit Tausenden von Arbeitnehmern für ihre primitiven Wirtschaftsanschauungen in Haftung nehmen, dazu über mehrere Tage, das ist vollkommen unverhältnismäßig. Die Protestierer haben anscheinend den Unterschied zwischen freier Meinungsäußerung und Nötigung nicht verstanden.
- #6 04.05.2012 17:28 von
jaja die Demokratie !!!!
Aber die Banken dürfen den Menschen einiges zumuten. Und jetzt wollen die "bösen Menschen"auch noch gegen die "heilige Kuh" protestieren, ach das ist aber auch so ein Mist mit der Demokratie......das das Volk auch noch ein Recht hat vor Gericht zu ziehen.. Wie kann der "Pöbel"zudem die Frechheit besitzen ,den Eliten, die über die Menschheit bestimmen wollen,die zudem Staaten kaputt machen, seine Verachtung zu zeigen...Die Politiker sind soweit vom Volk weg, das sie meinen,Demonstrationen gegen die Diktatur der Banken,so seh ich diese Proteste, wären etwas schändliches.Und dann wird noch der "arme Frankfurter " aus der Schublade geholt, dem man das nicht zumuten kann,
- #7 04.05.2012 17:30 von
eine runde Mitleid
das system der reichen, bonzen und bankster entlarvt sich selbst ... .
Ich freue mich schon auf den Tag, wenn alles zusammenbricht und die Jagd beginnt ... ;-) - #8 04.05.2012 17:36 von
roth
die einlassung und begründung von frau Roth ist unsäglich, zeigt, wes geistes kind sie ist und wessen interessen sie vertritt.
dumm nur: so ist es gewählt, so ist es gewollt.
die deutschen bürger haben peinlicherweise noch immer nicht begriffen, was demokratie ist.
man beklagt sich zwar gerne und lauthals darüber, dass politiker und parteien alle möglichen interessen vertreten, nur nicht die eigenen, aber wenn wahl ist, wird das kreuzchen halt eben doch wieder an derselben stelle gemacht wie seit eh und jeh.
also bitte nicht wundern. - #9 04.05.2012 17:36 von
Schwätzer
Auch Sie leben letzten Endes von der Arbeit der Banken, wenn Sie nicht als Jäger und Sammler in einer Höhle hausen. Davon abgesehen geht es sehr wohl um heftige Beinträchtigung der Frankfurter Bürger, von denen viele im Bankenviertel arbeiten - und keineswegs nur in Banken. Können die Veranstalter dafür einstehen, daß nur die Banken "behindert" werden und nicht all die Hunderte (zahlenmäßig viel mehr als Banken) anderer Firmen darunter leiden? Oder sind das die vernachlässigenswerten Späne des Hobels einer primitiven Wirtschaftsideologie?
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