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"Blockupy": Frankfurt will Anti-Banken-Proteste verbieten
DPAIn Frankfurt eskaliert der Streit zwischen Regierung und Aktivisten: Die Stadt will mehrtägige Demonstrationen gegen Banken verbieten. Die Aktion überschreite bei weitem das, was "den Menschen in Frankfurt am Main zugemutet werden kann". Die Protestierer wollen nun vor Gericht ziehen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831428,00.html
- #50 04.05.2012 20:06 von
sicher. und sie moegen auch die deutsche infrastruktur, die billige milch, die biotomaten aus dem sueden der eu, den guenstigen rumaenischen installateur, den guten wechselkurs des euro, etc. und wenn sie sich eine muenze ansehen, sind sie weiterhin erstaunt, dass die andere seite auch ein motiv hat?
- #51 04.05.2012 20:09 von
Hier geht's nicht ums demonstrieren
Sondern darum die Stadt mehrere Tage lahm zu legen. In Frankfurt gibt's nicht nur Banken! Davon abgesehen, dass der Protest sowieso an die falsche Stelle getragen wird - die vermeintlich raffgierigen Banken handeln in Deutschland unter einer vergleichsweise strengen Kontrolle und hohen ethischen Maßstäben (wenn man das so sagen kann, ich weiß viele werden darüber lachen, aber schaut euch mal an was in London oder New York abgeht). Wenn etwas geändert werden soll, dann über Gesetze die in BERLIN gemacht werden. Hier geht's echt nicht darum, irgendwas zu monieren oder ein Zeichen zu setzen, sondern einfach nur um Krawall.
- #52 04.05.2012 20:17 von
aaa
Gewählt haben wir das fast alle nicht aber Sie können sich sicher sein, dass es Leute gibt die genau dafür großzügig bezahlt haben.
Und was diese Idee mit dem Verbot des Protestes angeht, da können wir uns noch auf einiges gefasst machen. In Spanien ist es mittlerweile ja schon soweit, dass das rechte Regierung Aufrufe zum Protest als Bildung einer kriminellen Vereinigung verfolgen will. Da geht bei uns noch was und unsere Polithansel sind mit absoluter Sicherheit schon dabei zu überlegen wie man das wohl auch in Deutschland einführen könnte. - #53 04.05.2012 20:24 von
- #54 04.05.2012 20:27 von
Postdemokratie
Spanien ist das nicht das Land, das auch das Militärrecht gegen Zivilstreiks anwendet.
Ausnahmezustand im spanischen Luftverkehr | Telepolis - #55 04.05.2012 20:30 von
Wenn laut der CDU-Bürgermeisterin den Frankfurtern Bürgern diese Aktion nicht zugemutet werden kann, dann frage ich mich, wie eine Handvoll Fluglotsen während eines Streiks Hunderttausende von Reisende belästigen dürfen? Ist das Streikrecht höher anzusiedeln als das Demonstrationsrecht? Hier will doch Frau Roth nur die Banken schützen. Die Bürger sind den Politikern doch schon lange egal.
- #56 04.05.2012 20:36 von
Keiner braucht die Zockergeschäfte der Banken
Bisher haben die Banken mir und Millionen anderer Bürger in diesem Land nur geschadet. Geschadet, indem sie nach Milliarden von Steuergeldern gebettelt haben, damit ihr verzocktes Geld und damit ihre Bonigier bezahlt werden.
Welche Vorteile haben die Menschen wenn die Banken Eigenhandel treiben, Giftpapiere wie zigfach verbriefte Kredite die keinen Cent wert sind verkaufen, wenn Kredite mit zehnfach höheren Werten abgesichert werden als die eigentlichen Kredite betragen und wenn mit ungedeckten Leerverkäufen Handel getrieben wird. All diese von den Banken veranstalteten Glücksspiele haben für die Menschen absolut keinen Vorteil. Im Gegenteil, sie schaden den Menschen nur, die für ihr Geld wirklich arbeiten müssen und nicht bloß das erarbeitete Geld abzocken wollen wie es die Banken tun. - #57 04.05.2012 20:45 von
Frankfurter Verhältnisse
Noch wird Frankfurt von einer Koalition aus CDU und den unendlich weichgespülten Grünen regiert.
Der frisch gewählte Oberbürgermeister, Peter Feldmann - SPD -, tritt sein Amt erst am 1. Juli an.
Politisch verantwortlich für dieses hirnverbrannte Verbot und die möglichen Folgen zeichnen also CDU und Grüne. Ich kann das beurteilen, denn ich wohne in Frankfurt. - #58 04.05.2012 20:47 von
Auch da irren Sie
Ich mag/mochte die deutsche Infrastruktur.
Ich mag nicht:
die billige Milch
die Biotomaten aus dem Süden
den günstigen rumänischen Installateur
den guten Wechselkurs des Euro
Was die Milch angeht:
EU-Subventionen runter und einen fairen Preis für die Milch, damit die hiesigen Erzeuger genug daran verdienen (d.h. Erzeugungskosten + einen fairen Arbeitslohn)
Was die Biotomaten aus dem Süden angeht:
Ich kaufe mein gesamtes Gemüse, wann immer möglich aus deutscher Erzeugung und dann, wenn es hier wächst
Ich halte gar nichts davon, dass die Waren mit LKWs oder gar Flugzeugen von einem Land ins andere geschafft werden.
Lediglich für Südfrüchte gilt eine Ausnahme.
Ich beschäftige keine rumänischen Installateure.
Und auf den günstigen Wechselkurs für den Euro pfeif ich.
Die Kosten für die Ersparnisse, die sich aus den obigen beiden Beispielen ergeben, zahle ich wie Sie mit höheren Abgaben und geringeren Einnahmen. - #59 04.05.2012 21:05 von
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