"Blockupy": Frankfurt will Anti-Banken-Proteste verbieten

DPAIn Frankfurt eskaliert der Streit zwischen Regierung und Aktivisten: Die Stadt will mehrtägige Demonstrationen gegen Banken verbieten. Die Aktion überschreite bei weitem das, was "den Menschen in Frankfurt am Main zugemutet werden kann". Die Protestierer wollen nun vor Gericht ziehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831428,00.html
  1. #140

    toter Gaul

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Sie versuchen hier wieder einmal den Trick, den Leute aus Ihrer Branche hier schon oftmals versucht haben.
    tut mir leid, das ist nicht "meine" Branche"...
    Da wird Investmantbanking immer nur auf die Kreditvergabe für die mittelständische Wirtschaft reduziert.
    Falsch. Diese Art Investments wird von Ihnen regelmäßig ignoriert. Kommt quasi gar nicht vor.
    Mit der Kreditvergabe an die mittelständische Wirtschaft hätte der neue Vorstandsvorsitzender nicht seine Milliarden ergaunert.
    Ich weiß leider nicht, welchen Vorstandvorsitzenden Sie meinen.
    Das Investmantbanking , welches hier in der Kritik steht ist, die zigfache Verbriefung von Schrottkrediten bis zur Unkenntlichkeit, das sind die Absicherung von Krediten bis zum ca. 10 fachen des eigentlichen Kredits, das ist der Eigenhandel der Banken mit irgendwelchen Derivaten aus den Giftküchen der Finanzindustrie, das sind die Spekulationen mit Lebensmitteln bei der Hunderttausende verhungern, [etc. etc. etc. pp.pp bla bla bla, ...]
    Da kommt so viel Unsinn zusammen, das ist müßig, auseinanderzunehmen. Denn Sie verbinden damit keine konkreten Inhalte, sondern ergehen sich in angenehmem Grusel kumulierter finsterer Symbolik.
    Nicht von Ungefähr ist das Immage von Bankern auf dem untersten Standart angekommen. Auch haben die Menschen nicht vergessen, dass von ihren hart erarbeiteten Steuergeldern 500 Milliarden den Bankern in der Ar... geschoben wurden. Geld, welches jetzt als Schulden von den wirklich arbeitenden Menshen bezahlt werden müssen. Geld von dem sich die Finanzindustrie Millionen Boni zuschanzen, für eine für die Menschen nur schädliche Tätigkeit.
    meinen Sie damit die Millionen, die von Abertausenden zinsgeiler Rentner in den Sand gesetzt wurden, weil die nicht wissen wollten, daß die Risikomedaille zwei Seiten hat?
    Ach nein, Sie meinen die Bankenrettung? Wissen Sie denn nicht, daß die meisten dieser Gelder 1. den Steuerzahler nichts gekosten haben und 2. zum allergrößten Teil längst zurückgezahlt sind? Übrigens mit heftigen Zinsen, über die sich doch gleich wer sehr gefreut hat? Jaaaa, genau. Der Bundesfinanzminister. Sie bellen einen toten Gaul an.
    Übrigens werden Kredite, wie vor einem Jahr bei der Comdirekt Bank ein Kredit über 10.000.000 €, durch die EDV bewilligt und auch überwiesen. Scheinbar braucht es dazu keine Investmantbanker.
    soso. Wovon schwafeln Sie da genau?
    Wenn Sie glauben für diese miesen Geschäfte eine Mehrheit in der Bevölkerung zu haben, dann dürfte das Ihr großer Irrtum sein. Spätestens wenn die Leute ihre hohen Treibstoffpreise mit Spekulationen der Finanzindustrie in Verbindung gebracht werden.
    Na ich vermute, für Pest, Colera, HIV, eingewachsene Zehennägel und schlechte TV-Programme kann man die Bankster mit ein bischen Liebe zum Detail auch noch verantwortlich machen.
  2. #141

    Zitat von box-horn Beitrag anzeigen
    tut mir leid, das ist nicht "meine" Branche"...
    Falsch. Diese Art Investments wird von Ihnen regelmäßig ignoriert. Kommt quasi gar nicht vor.
    Ich weiß leider nicht, welchen Vorstandvorsitzenden Sie meinen.
    Da kommt so viel Unsinn zusammen, das ist müßig, auseinanderzunehmen. Denn Sie verbinden damit keine konkreten Inhalte, sondern ergehen sich in angenehmem Grusel kumulierter finsterer Symbolik.
    meinen Sie damit die Millionen, die von Abertausenden zinsgeiler Rentner in den Sand gesetzt wurden, weil die nicht wissen wollten, daß die Risikomedaille zwei Seiten hat?
    Ach nein, Sie meinen die Bankenrettung? Wissen Sie denn nicht, daß die meisten dieser Gelder 1. den Steuerzahler nichts gekosten haben und 2. zum allergrößten Teil längst zurückgezahlt sind? Übrigens mit heftigen Zinsen, über die sich doch gleich wer sehr gefreut hat? Jaaaa, genau. Der Bundesfinanzminister. Sie bellen einen toten Gaul an.
    soso. Wovon schwafeln Sie da genau?

    Na ich vermute, für Pest, Colera, HIV, eingeachsene Zehennägel und schlechte TV-Programme kann man die Bankster mit ein bischen Liebe zum Detail auch noch verantwortlich machen.
    Nein, wir meinen "Die Mutter allen Übels"!

    Immobilienmärkte weltweit: Die Mutter aller Krisen - Immobilien - FAZ
  3. #142

    Wir finden keine gemeinsame Basis

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Außerdem würde es diesem Land nur gut tun, wenn die Finanzindustrie ihr mieses Geschäft einige, wenige Stunden nicht ausführen könnte. Aber Gier kennt keine Ruhe.
    1. Mein Vorschlag ist nicht mehr oder weniger falsch als die Nötigungsaktion der vereinigten Linken, die als Meinungsäußerung getarnt ist. So würden aber die Eingänge offengehalten.

    Mittlerweile - nach einigen Gesprächen - denke ich aber sieht man das Ganz gelassener, weil vieles in anderen Niederlassungen oder in London bearbeitet werden kann.

    2. Klar wäre den Linken egal, wenn durch einen Aussetzer im FInanzsystem der eine oder andere Mittelständler kaput ginge, weil er z.B. Zahlungstermine nicht halten kann und dadurch Kunden verliert. Wahrscheinlich spekuliert die rücksichtslose Bande dann darauf bei den Leuten, de den Job verlieren haben noch ein paar Mitglieder zu rekrutieren. Das Schicksal von Menschen ist den Linken ja immer egal. Man schaue sich nur die Doktrin der "Väter" des Gedankens an

    Wikipedia
    (Bitte aufmerksam lesen und auf der "Zunge zergehen" lassen)

    Robespierre rechtfertigte den Terror mit seinem Ziel, der Tugend. In einem „Tugendstaat“ seien „das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch terreur zu beherrschen“, erklärte er am 5. Februar 1794 vor dem Nationalkonvent:

    „Die Terreur ist nichts anderes als unmittelbare, strenge, unbeugsame Gerechtigkeit; sie ist also Ausfluss der Tugend; sie ist weniger ein besonderes Prinzip als die Konsequenz des allgemeinen Prinzips der Demokratie in seiner Anwendung auf die dringendsten Bedürfnisse des Vaterlandes.[10]“

    ....Das ‚Komplott‘ und der latente ‚Schrecken‘, in den es die Patrioten versetzte, rechtfertigte es nicht nur, gegen die evidente Konterrevolution, sondern auch die mögliche Revolutionsfeindlichkeit vorzugehen, nicht der Tat, sondern bereits dem nicht konformen Gewissen mit präventiver terreur zu begegnen. […]

    Was braucht es mehr um solchen Gestalten mit allem was der Rechtsstaat bietet, die Basis zu entziehen - schon damals wurde das heutige Vorgehen der Linken beschrieben und so, wie beschrieben, wurde es in fast allen "Systemversuchen", mehr oder minder in die Tat umgesetzt..

    Hier ist "Verkommenheit" zu Hause und deshalb finden wir keine gemeinsame Basis
  4. #143

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    1.
    2. Klar wäre den Linken egal, wenn durch einen Aussetzer im FInanzsystem der eine oder andere Mittelständler kaput ginge, weil er z.B. Zahlungstermine nicht halten kann und dadurch Kunden verliert. Wahrscheinlich spekuliert die rücksichtslose Bande dann darauf bei den Leuten, de den Job verlieren haben noch ein paar Mitglieder zu rekrutieren. Das Schicksal von Menschen ist den Linken ja immer egal. Man schaue sich nur die Doktrin der "Väter" des Gedankens an

    Wikipedia
    (Bitte aufmerksam lesen und auf der "Zunge zergehen" lassen)

    Robespierre rechtfertigte den Terror mit seinem Ziel, der Tugend. In einem „Tugendstaat“ seien „das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch terreur zu beherrschen“, erklärte er am 5. Februar 1794 vor dem Nationalkonvent:

    „Die Terreur ist nichts anderes als unmittelbare, strenge, unbeugsame Gerechtigkeit; sie ist also Ausfluss der Tugend; sie ist weniger ein besonderes Prinzip als die Konsequenz des allgemeinen Prinzips der Demokratie in seiner Anwendung auf die dringendsten Bedürfnisse des Vaterlandes.[10]“

    ....Das ‚Komplott‘ und der latente ‚Schrecken‘, in den es die Patrioten versetzte, rechtfertigte es nicht nur, gegen die evidente Konterrevolution, sondern auch die mögliche Revolutionsfeindlichkeit vorzugehen, nicht der Tat, sondern bereits dem nicht konformen Gewissen mit präventiver terreur zu begegnen. […]

    Was braucht es mehr um solchen Gestalten mit allem was der Rechtsstaat bietet, die Basis zu entziehen - schon damals wurde das heutige Vorgehen der Linken beschrieben und so, wie beschrieben, wurde es in fast allen "Systemversuchen", mehr oder minder in die Tat umgesetzt..

    Hier ist "Verkommenheit" zu Hause und deshalb finden wir keine gemeinsame Basis
    Müssen schon wieder die "armen" Mittelständler für die Finanzindustrie als Alibi herhalten. Bisher haben Sie nur versucht mit albernen Vergleichen, das Treiben der Finanzindustrie zu rechtfertigen. Aber auch Sie werden die Schuld dieser Leute an der weltweiten Finanzkrise mit Märchen wie "die Politiker sind an allem schuld" aus der Welt schaffen.
    Ein weiterer Trick Ihrer Argumentation besteht darin, die Regulierung der Finanzindustrie mit dem Errichten einer wie auch immer gearteten Diktatur gleichzusetzen. Ein recht simpler Trick.
    Mit der strengen Regulierung der Finanzmärkte einschließlich des Verbots der besonders gefährlichen Produkte der Finanzindustrie wird kein Deut unserer Freiheit eingeschränkt. Diese Einschränkungen kann man mit den Einschränkungen für Triebtäter vergleichen. Auch für diese Menschen ist das Verbot ihren Trieben nachzugehen eine Einschräkung, für die Masse der Menschen aber ein Gewinn an Freiheit. Einer Freiheit in der die Angst vor dem Triebtäter nicht mehr vorhanden ist.
    Genauso verhält es sich mit der Regulierung der Finanzmärkte. Die Menschen gewinnen einen Teil ihrer Freiheit zurück, indem Sie nicht mehr befürchten müssen für Zockereien der Finanzindustrie ihre hart erarbeiteten Steuergelder verschleudern zu müssen. Geld welches in Schulen, Straßen öffentliche Sicherheit und vieles Andere sinnvoll investiert werden kann, als in die koksenden bonigeilen Akteure der Finanzindustrie.
    Wie es aussieht hat Frankreich mit der Wahl eines neuen Präsidenten einen guten Schritt in Richtung Regulierung der Finanzmärkte gatan. Hoffentlich bleib Hollande bei seiner Linie und lässt sich nicht von der Diktatur der Finanzmärkte kleinkriegen.
  5. #144

    Och nicht schon wieder

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Die größten Krisen wurden durch die im Grunde "linken" Rezepte es undurchdachten Interventionismus erzeugt.
    Na klar. Hingegen führt uns der seit nun 4 Jahren durchgeführte "durchdachte" Interventionismus genau wohin? Ach ja wohl wieder mal in diese "blühenden Landschaften".
  6. #145

    Ein neoliberaler Rat an Sie

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Müssen schon wieder die "armen" Mittelständler für die Finanzindustrie als Alibi herhalten. Bisher haben Sie nur versucht mit albernen Vergleichen, das Treiben der Finanzindustrie zu rechtfertigen. ...........kleinkriegen.
    Sie sind halt auf dem sachlichen Auge blind,

    Sie reden von Dingen, die sie nicht kennen, verstehen und von denen Sie nichts wissen. Deshalb kommen immer wieder die gleichen Phrasen.

    Es gibt keine Instrumente, die "gefährlich" sind. Menschen können gefährlich sein.

    Z.B. solche Menschen wie Sie, die ohne Wissen anderen etwas erzählen wollen. Sie leben in demagogischer Verblendung wie ein Sektenmitglied in Waco und sind gleichzeitig offenkundig neidgesteuert, denn warum sonst sollten Sie immer wieder die Boni in den Vordergrund stellen. Sind etwa die Arbeitnehmer "lohngeil", weil sie den vereinbarten Lohn fordern? Der Fussballer, weil er Millionen verdient? Nein. Ihnen geht es einfach darum Erfolgreiche und Banken durch den an sich wertfreien Begriff "Spekulant" zu diffamieren, wie es in Deutschlands dunkelster Zeit gemacht wurde. Ihre Tiraden ähneln doch sehr - Beispiel? Bitteschön:

    Alfred Rosenberg: Zionismus ist […] ein Mittel für ehrgeizige Spekulanten, sich ein neues Aufmarschgebiet für Weltbewucherung zu schaffen.[42]

    Ich glaube, Ihr Leiden nennt man "strukturellen Antisemitismus in der verkürzten Kapitalismuskritik"!. Der Kabarettist Schramm ist hierfür bekannt. Auf Anarchopedia (dürfte Ihnen gefallen) habe ich folgende Beschreibung gefunden:

    Struktureller Antisemitismus
    "....Mit strukturellem Antisemitismus sind Ideologien gemeint, die von ihrem Aufbau (also von der Struktur) her Ähnlichkeiten zum Aufbau des klassischen Antisemitismus aufweisen.

    Häufig wird mit diesem Begriff die Ablehnung von Finanzkapital in Gegensatz zu Produktivkapital umschrieben. Obwohl sich die ökonomische Sphäre nicht in einzelne Geldkreisläufe aufteilen lässt und schon für Marx der Kapitalismus praktisch nur in der Produktionssphäre zu verorten ist, kritisieren manche Menschen (z.B. Silvio Gesell) nur die Zirkulationssphäre des Geldes.

    Struktureller Antisemitismus deshalb, weil klassischerweise mit dem zinstreibenden Kapital "jüdisches Kapital" gleichgesetzt wird....."

    Ist das etwa ein "Trieb" bei Ihnen? Sind Sie etwa selbst der Triebtäter, den sie der Finanzwelt zuschreiben wollen?

    Auf jeden Fall erliegen sie analogen Mechanismen und gehören deshalb zu einer sehr kleinen gesellschaftlichen Gruppe, die eine Demokratie nicht leichtfertig übersehen darf, will man keine gewalttätigen Überraschungen erleben. Ihre Fürsprache für Blockupy spricht ja schon Bände. Wie war das damals? Wurden da nicht auch Läden blockiert und beschädigt um ein extremistisches Ziel zu erreichen? War das auch freie Meinungsäußerung?

    Überlegen Sie sich einmal in Ruhe, ob Sie nicht lieber aussteigen, bevor es zu spät ist.
  7. #146

    Gerechtigkeit ist nötig

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Sie sind halt auf dem sachlichen Auge blind,

    Sie reden von Dingen, die sie nicht kennen, verstehen und von denen Sie nichts wissen. Deshalb kommen immer wieder die gleichen Phrasen.

    Es gibt keine Instrumente, die "gefährlich" sind. Menschen können gefährlich sein.


    Ist das etwa ein "Trieb" bei Ihnen? Sind Sie etwa selbst der Triebtäter
    Auf jeden Fall erliegen sie analogen Mechanismen und gehören deshalb zu einer sehr kleinen gesellschaftlichen Gruppe, die eine Demokratie nicht leichtfertig übersehen darf, will man keine gewalttätigen Überraschungen erleben. Ihre Fürsprache für Blockupy spricht ja schon Bände. Wie war das damals? Wurden da nicht auch Läden blockiert und beschädigt um ein extremistisches Ziel zu erreichen? War das auch freie Meinungsäußerung?

    Überlegen Sie sich einmal in Ruhe, ob Sie nicht lieber aussteigen, bevor es zu spät ist.
    Primitiver geht es nicht. Wenn einem die Argumente ausgehen, die Kommunismuskeule nicht wirkt, dann wird die Nazikeule ausgepackt. Mir ist es völlig gleichgültig welche Religion die Akteure der Finanzindustrie haben. Wie es mir ebenso gleichgültig ist, welche Relegion die Mitglieder anderer krimineller Vereinigungen haben.
    Mich interessieren ausschließlich die Wirkungen, die ein bestimmtes Handeln auf die Menschen haben. Das ich dabei meine Sympathie den Opfern dieses Systems gilt, sehe ich , im Gegensatz zu Ihnen, als positiv an. Ich halte Menschen die wegen der Gewinnmaximierung ihre Existenz verlieren für Opfer, ich halte Menschen, die den ganzen Tag arbeiten ohne davon leben zu können für Opfer und ich halte Menschen die sich als Tagelöhner (Zeitarbeit) verdingen müssen für Opfer. Ich habe für diese Menschen Sympathie.
    Im Gegensatz zu Menschen, die ausschließlich ihrer Gier nachgehen, dafür , sinngemäß über Leichen gehen und die dabei rücksichtslos, ohne jeden Gedanken an die Mitmenschen vorgehen. Ein Ausdruck dieses Denkens ist z.B. wenn verlangt wird, die Verteilung der erwirtschafteten Güter sollte mehr von unten nach oben erfolgen. Ein Verlangen, welches die Wohlhabenden noch mehr zukommen lässt aber allen anderen Menschen immer weiter in die Armut führt. Eine Handlungsweise die dem Grundgesetz entgegensteht.
    Nun zur ihrer Verteidigung sämtlicher Machenschaften der Finanzindustrie. Wozu dient der Eigenhandel der Banken? Hier handelt es sich doch nicht um das eigentliche Geschäft der Banken. Hier wird mit den Einlagen der Kunden am Glücksspiel teilgenommen. Wenn es schiefgeht, dann wird nach Steuergeldern gebettelt.
    Weiteres Beispiel ist die HRE. Hier musste die Bank wegen versagen des Vorstands mit 200 Milliarden aus Steuergeldern gerettet werden.
    Natürlich ärgert es mich und nicht nur mich allein, dass mit Steuergelder Pleitebanken gerettet werden und sich die Banker Millionen an Boni aus Steuergeldern einstreichen.
    Das alles für eine Tätigkeit, die den Menschen nur schadet .
    Aber wenn Sie ständig mit Ihrem angeblichen Wissen protzen, dann erklären Sie bitte den Sinn all dieser schädlichen Aktivitäten und vor allem den Sinn der ständigen Zahlungen aus Steuergeldern. Geschieht im Moment mit Griechenland. Profiteure sind, natürlich, die Banken.
    Aber bitte nicht wieder den Blödsinn "Die Politiker sind an Allem schuld" Leier.
  8. #147

    Schneeballsystem

    Zitat von robinson1959 Beitrag anzeigen
    Ja in der Tat, das ist eines der Hauptübel. Das ist aber kein von den Banken verursachtes Problem, sondern von der Politik, genauer gesagt, als Auslöser, von der US-Finanzpolitik, und daß die Banken daran verdient haben, ist ihnen kaum vorzuwerfen - "verdienen" ist deren Job.

    Die US-Finanz- und Wirtschaftspolitik propagierte über Jahrzehnte hin, seit dem WK II, für die Ankurbelung des US-Binnenmarktes die allgemeine Verschuldung. Der durchschnittliche Haushalt einer US-Familie ist enorm verschuldet, weil er seinen Konsum auf Pump aufbaut, und das ist durchaus so gewollt, und es "funktioniert", solange Einkünfte vorhanden sind. Sparen für den Konsum, die alte deutsche Tugend, ist den USA vollkommen fremd. Der Glaube an die Verschuldung als Wirtschaftsmotor in den USA (und bei weitem nicht nur da) ist ungebrochen - das Echo erreichte uns letztes Jahr, als Obama Frau Merkel aufforderte, den Deutschen das Sparen abzugewöhnen und den Konsum durch Verschuldung der Privathaushalte anzuheizen - sie hat ihm darauf hin auf ihre Weise 'nen Vogel gezeigt.

    Das ist eigentlich ein Schneeballsystem der Schulden und mußte zwingend zur Implosion des Systems führen, als durch Lehman & Co.-Pleiten die Finanzströme aussetzten und lawinenartig die Zahlungsunfähigkeit um sich griff. Ich für meinen Teil habe das seit Jahren kommen gesehen.

    Zu den Immobilienmärkten, vor allem dem in den USA, ist zu bemerken, daß er zwangsläufig das erste Opfer der Finanzkrise werden mußte. Und das liegt an der Art der Finanzierung des Eigenheims, das im Unterschied zu deutschen Gepflogenheiten eher einem Kaufleasing gleicht, mit allen Tücken für den Leasinggeber. Haus und Grund gehören bis zur endgültigen Bezahlung der finanzierenden Bank, die diesen Wert in den Büchern führt. Wer als Käufer seine Raten nicht mehr aufbringt, zieht einfach aus und hinterläßt der Bank quasi nur die Schlüssel, und die sucht einen neuen "Leasingnehmer" - das ist jahrelang gut gegangen und hat geradezu Immobilienblasen erzeugt, die die "Gewinne" in den Himmel schießen ließen. Findet sich aber keiner mehr, ist das Grundstück auf einmal wertlos. Betrifft das, wie in der Wirtschaftskrise, das komplette Immobilienportfolio, oder im Fall der reinen Immobilienfinanzierer gar das ausschließliche Geschäft, bedeutet das einen enormen Verlust, und dieser Fall ist eingetreten. Und warum ist der so heftig eingetreten? Weil aufgrund der hohen Toleranz gegenüber der Verschuldung vielen Familien Immobilien verkauft wurden, die sie sich eigentlich wegen ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse gar nicht leisten konnten und die die Arbeitslosigkeit mangels Rücklagen sofort in die Zahlungsunfähigkeit riß.

    Die Folgen sind bekannt, die US-Banken rissen viele andere mit sich. Zum "Rettungsschirm" wäre auch einiges zu sagen, aber das sprengt hier den Rahmen.

    Wie gesagt: das ist kein Verschulden der Banken sondern verfehlte Politik, denn die setzt die Rahmenbedingungen auch für die Bankenwirtschaft. Will die Politik etwa hohe Verschuldung, weil durch den Umsatz beispielsweise die Steuereinnahmen steigen, dann handeln Banken wie alle anderen Teilnehmer der Wirtschaft danach. Und geht's schief, macht man dann gerne die Banken verantwortlich und nicht den, der das fehlerbehaftete System verursacht hat, die Politik.
  9. #148

    Interssant

    Zitat von Spekulant Beitrag anzeigen
    Sie sind halt auf dem sachlichen Auge blind,
    Sie reden von Dingen, die sie nicht kennen, verstehen und von denen Sie nichts wissen. Deshalb kommen immer wieder die gleichen Phrasen.

    Es gibt keine Instrumente, die "gefährlich" sind. .....
    Interssant, dass jemand, dessen bevorzugte Politik- und Wirtschaftstheorien uns von einer Krise in die nächste geführt haben, seinem Gegenüber unterstellt, er habe keine Ahnung von diesen Themen.
  10. #149

    Legendenbildung

    Zitat von box-horn Beitrag anzeigen
    Ja in der Tat, das ist eines der Hauptübel. Das ist aber kein von den Banken verursachtes Problem, sondern von der Politik, genauer gesagt, als Auslöser, von der US-Finanzpolitik, und daß die Banken daran verdient haben, ist ihnen kaum vorzuwerfen - "verdienen" ist deren Job.
    Das ist eigentlich ein Schneeballsystem der Schulden und mußte ......
    Wieder einmal der Versuche, von den eigentlichen Verursachern der Krise abzulenken. So solllen Legenden geschaffen. Aberauch Ihnen wird es nicht gelingen, von den Wahren Schuldigen abzulenken. Niemand hat die Banken gezwungen, die Kredite für Schrottimmobilien bis zur Unkenntlichkeit zu verbriefen und dann den Rest der Welt damit zu "beglücken". Das waren nicht die Politiker sonder diese Verbriefungen gingen von den Banken aus.
    Nicht der Hersteller eines Messers ist schuldig, wenn mit dem Messer jemand erstochen wurde sondern derjenige, der das Messser geführt hat. Genau wie bei den zigfach verbrieften Krediten für Schrottimmobilien. Hier wurde bewusst von den Banken, mit Hilfe der Ratingagenturen, Müll in alle Welt verkauft obwohl die Verkäufer es besser wussten. Und hier sind die Schuldigen der Krise.