Blitzbesuch in Afghanistan: Obama sieht Triumph über al-Qaida in Reichweite

APEs war ein starker Auftritt: US-Präsident Barack Obama hat von Afghanistan aus eine eindringliche Fernsehansprache gehalten, Rivale Romney ist düpiert. Der Nation verspricht er Erneuerung, al-Qaida sagt er die Zerstörung voraus, den Taliban reicht er die Hand. Die antworten mit Bombenanschlägen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830812,00.html
  1. #10

    Welches Geistes Kind...

    ...der Spiegel mittlerweile ist, sieht man an dieser Überschrift.

    "11.000 Kilometer Flug für 11 Minuten Wahlkampf"

    Da mußte mal aber tief pulen, um an diesem Besuch doch noch was Negatives zu finden. Die CO2-Keule.
    Das ist ja genau so dämlich, als wenn man einem Klimaforscher vorwirft, daß er mit dem Flugzeug von Europa nach Amerika flieht, statt ein Segelschiff zu nehmen.
    "11.000 Kilometer Flug für 11 Minuten Wahlkampf" - ganz ehrlich... selten so eine dämliche Überschrift gelesen. Naja, es geht wohl immer mehr um Bannerviews, weniger um Inhalt.
  2. #11

    Mitt Romney hat Obamas Angriffe nicht "dümmlich" genannt, sondern "enttäuschend" bzw. "unanständig" und hat damit absolut recht. Dabei wirkte er auf mich nicht wie ein beleidigter Provinzpolitiker, sondern durchaus präsidial. Dass Obama pathetische Reden hält ist keine Neuigkeit. Sein Pathos hat ihn schließlich zum US-Präsidenten und Nobelpreisträger gemacht. Seine Landsleute werden im November mit seiner wackligen Präsidentschaft abrechnen und dabei nicht an Osama bin Laden denken, sondern in ihren Geldbeutel schauen. Soviel hat Mitt Romney richtig erkannt.
  3. #12

    Tja...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker Auftritt: US-Präsident Barack Obama hat von Afghanistan aus eine eindringliche Fernsehansprache gehalten, Rivale Romney ist düpiert. Der Nation verspricht er Erneuerung, al-Qaida sagt er die Zerstörung voraus, den Taliban reicht er die Hand. Die antworten mit Bombenanschlägen.

    Obamas Blitzbesuch in Afghanistan: 11.000 Kilometer Flug für 11 Minuten Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Wer gedacht hat "Mr. Yes We Can!" ist ein anderer Präsident als GWB hat sich getäuscht.
    Da ändert auch kein Friedensnobelpreis nichts dran
  4. #13

    Audacity of hope to destroy....

    die amerikaner wollen es nicht wahrhaben, dass sie or allem darin sehr großartig geworden sind, viele Kriege zu verlieren, und das sehr teuer.
    Obama hat eine Präsidentschat abgegeben ohne einen Höhepunkt.
    Wenn die Amerikaner ihn nochmal wählen ist ihnen nicht mehr zu helfen.
  5. #14

    Verkappter Romney Fan

    Zitat von wohliver Beitrag anzeigen
    Mitt Romney hat Obamas Angriffe nicht "dümmlich" genannt, sondern "enttäuschend" bzw. "unanständig" und hat damit absolut recht. Dabei wirkte er auf mich nicht wie ein beleidigter Provinzpolitiker, sondern durchaus präsidial. Dass Obama pathetische Reden hält ist keine Neuigkeit. Sein Pathos hat ihn schließlich zum US-Präsidenten und Nobelpreisträger gemacht. Seine Landsleute werden im November mit seiner wackligen Präsidentschaft abrechnen und dabei nicht an Osama bin Laden denken, sondern in ihren Geldbeutel schauen. Soviel hat Mitt Romney richtig erkannt.
    Und dein Mitt soll die Alternative sein? Der Mann, der nach eigener Aussage gerne Menschen die Arbeit genommen hat? Der Mann, der der Meinung sei, $300'000 wäre "nicht so viel Geld", der Mann der prozentual weniger Steuern zahlt als die von dir zitierten Menschen die in ihre leeren Geldbeutel schauen? Dieser Mann wird niemals gewählt werden, denn die Amerikaner hassen Flip-Flopper wie Romney. Frag mal Mr. Kerry.
  6. #15

    Oh... Obama bleibt in Afghanistan? Oder nicht? Ich denke mal, er fliegt in die Staaten zurueck und dan sind das locker 22.000 Kilometer :)
  7. #16

    Völlig in Ordnung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker Auftritt: US-Präsident Barack Obama hat von Afghanistan aus eine eindringliche Fernsehansprache gehalten, Rivale Romney ist düpiert. Der Nation verspricht er Erneuerung, al-Qaida sagt er die Zerstörung voraus, den Taliban reicht er die Hand. Die antworten mit Bombenanschlägen.
    Es ist für mich völlig in Ordnung, wenn der US-Präsident und Wahlkämpfer Obama an diesem Denkwürdigen Jahrestag darauf verweist, dass unter seiner Regie der Drahtzieher eines kollossalen Verbrechens vor einem Jahr zur Rechenschaft gezogen wurde. Wie aus dem Artikel hervorgeht hätte Mitt Romney aufgrund früherer Aussagen, an die er sich jetzt ungern erinnern lässt, Bin Laden vermutlich nicht so konsequent verfolgt. Wer weiß, vielleicht hatte Bush insgeheim die gleiche Einstellung, weshalb Bin Laden so lange unbehelligt blieb. Die erwartungsgemäß negativen Reaktionen der Republikaner auf Obama's Blitztrip nach Afghanistan und seine Rede an die Nation kann der Präsident getrost ignorieren.
  8. #17

    Gegenrede

    Zitat von paretooptimal Beitrag anzeigen
    Was ist das für eine Sicherheit in Afghanistan, wenn der amerikanische Präsident seinen Besuch in Afghanistan im Schutz der Nacht durchführen muß?
    Wie Sie sicher auch wissen, ist der US-Präsident ein primäres Ziel für Terroristen, die durch den Afghanistan-Einsatz entmachtet wurden, aber dank der heimlichen Schutzmacht Pakistan (Gewährung von Rückzugsgebieten) immer noch das Land terrorisieren. Insofern finde ich nichts anstößiges daran, wenn Obama unter Würdigung dieser Umstände adäquate Vorkehrungen trifft.
  9. #18

    22.000 Km stimmt

    Zitat von BoMoUAE Beitrag anzeigen
    Oh... Obama bleibt in Afghanistan? Oder nicht? Ich denke mal, er fliegt in die Staaten zurueck und dan sind das locker 22.000 Kilometer :)
    und zwar Wahlkampf auf Steuerzahlerkosten + 11 Minuten Gelaber - null Hoffnung für die Afghanen und die Amis; denn
    Obama und Romney sind zwar dynamische Führer aber ihr Volk ist körperlich und geistig verfettet.
  10. #19

    Wahlkampf à la USA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein starker Auftritt: US-Präsident Barack Obama hat von Afghanistan aus eine eindringliche Fernsehansprache gehalten, Rivale Romney ist düpiert. Der Nation verspricht er Erneuerung, al-Qaida sagt er die Zerstörung voraus, den Taliban reicht er die Hand. Die antworten mit Bombenanschlägen.

    Obamas Blitzbesuch in Afghanistan: 11.000 Kilometer Flug für 11 Minuten Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Toll, toll, toll... Wie doof sind die meisten US-Wähler, wenn sie dieser Behauptung und diesem Auftritt glauben schenken. Irgendwie erinnert mich diese Geschichte an den 'Mission Accomplished' Auftritt von Super Brain George W. Bush auf der USS Abraham Lincoln. Siehe 2003 Mission Accomplished speech - Wikipedia, the free encyclopedia
    Nichts war accomplished - und auch heute ist es extrem mutig zu behaupten Al-Kaeda wäre am Ende.

    Da paßt der alte Spruch der besagt, dass 'Totgeglaubte länger leben'...