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Blitz-Marathon: Polizei erwischt 30.000 Temposünder
DPAMehr als 820.000 Autos hat die Polizei in NRW, Niedersachsen und den Niederlanden beim Blitzmarathon kontrolliert. Jetzt liegt die Bilanz vor. Tausende fuhren zu schnell, einigen hundert droht ein Fahrverbot. Den schnellsten Raser erwischten die Beamten bei Düsseldorf.
Blitz-Marathon: Polizei fasst etwa 30.000 Raser - SPIEGEL ONLINE
- #290 26.10.2012 07:45 von
- #291 26.10.2012 07:49 von
- #292 26.10.2012 07:50 von
Ah der Herr Schreckenberg
Mal wieder ne Gelegenheit in die Medien zu kommen? Warum hat er nicht gleich die Enthauptung aller Geschwindigkeitssüner gefordert?
Spass beiseite. Was wirklich hilft sind einkommensabhängige Bußgelder, den 680 Euro sind für nen Porschefahrer ein Witz.
Und stationäre Blitzanlagen in Baustellen alle 500 Meter.. für die Dauer der Baustelle. - #293 26.10.2012 08:11 von
A 20 z.B. ist kaum befahren.
Und beruhigen Sie mal wieder. Es ist doch nicht Ihr Geld, was fürs Tanken draufgeht. Wenn andere mehr ausgeben als Sie selbst, sollten Sie froh sein, dann brauchen Sie selbst weniger STeuern zu zahlen, denn der STaat nimmt von den verbrauchenden Leute die Steuer schon ein. - #294 26.10.2012 08:24 von
Wenn ein Fahrradfahrer dem Autofahrer die Vorfahrt nimmt und es kommt zur Kollision, dann hat der Autofahrer immer eine Teilschuld, egal wie unschuldig er war. Und ob Fahrradfahrer wissen, dass sie keine Knautschzone haben, fahren Sie wie die potentioellen Organspender und knallen sogar LKWs rein, weil sie hatten ja grün. Und wer fährt 130 in der geschlossenen Ortschaft, außer es handelt sich um eine sog. Stadtautobahn?
Lasst doch mal die Kirche im Dorf oder den Salatkopf beim Gemüsehändler. - #295 26.10.2012 08:27 von
- #296 26.10.2012 08:36 von
- #297 26.10.2012 08:38 von
hier sprechen Sie den
Kern des Problems gelassen an.
"technischer Stand der Fahrzeuge" - welcher Fahrzeuge? Einem rechnerischen Durchschnitt - was ist mit den Fahrzeugen, die unterdurchschnittlich sind - beschlagnahmen? Komplexe Staffelungen nach z.B. Baujahr schaffen? Wie überwachen, wollen wir 2-Klassen-Mechanismen - Reiche (neue KFZ) vs. Arme (alte KFZ) wirklich in unserem Ordnungssystem haben?
Etc.
Zum vereinheitlichten Urteilsvermögen der Fahrer, lasse ich mich jetzt nicht noch aus...
Garnicht so einfach - wa?! ;-) - #298 26.10.2012 09:09 von
Nein! Diese Argumentation führt uns doch genau in die irrsinnige Situation, die wir aktuell sehen. Ich bin kein Raser, ich fahre eigentlich sehr gesittet und habe in all den Jahren, die ich fahre, 3 Knöllchen für zu schnelles Fahren bekommen. Das "schlimmste" war 8km/h zu schnell auf einer leeren Autobahn bei Begrenzung auf Tempo 100. Meist erwischte es mich, wenn ich mal vergesse den Tempomat zu nutzen und nicht den Großteil meiner Aufmerksamkeit auf den Tacho, sondern auf die Straße gerichtet habe. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind generell wichtig und richtig, allerdings sollten sie auch angemessen sein und sie dürfen nicht übertrieben sein.
Trotzdem macht mich ihre Argumentation fast wahnsinnig. Das Risiko, in Deutschland an Terrorakten zu sterben, geht gegen Null. Ihre Argumentationsweise führt aber dazu, dass unsere Politiker verdachtsunabhängige Totalüberwachung des Kommunikationsverhaltens aller Bürger fordern. Es könnte ja doch mal etwas passieren und daher muss man was tun, koste es was es wolle.
Mit der Argumentation sollten wir im übrigen auch das Fußballspielen verbieten. Es gab im letzten Jahr sowohl bei den Profis als auch bei Amateuren Tote. Stimmt doch, oder? Schließlich darf man Tote nicht in Zahlen messen, jeder vermeidbare Tote ist ein Fortschritt und *jede* Anstrengung wert.
Diese Fokussierung auf Einzelfälle funktioniert nicht. Sie ist ein Irrweg. Das Gegenteil ist der Fall. Bei derartigen Themen muss man jegliche Emotion weglassen, Einzelfälle dürfen nicht betrachtet werden, weil sie zu Überbewertungen führen. Man muss akzeptieren, dass das Leben ein gewisses Risiko birgt und dass auch mal etwas passiert. Man muss in der Lage sein, Restrisiken zu akzeptieren. Dann muss man unter genauer Abwägung der Vor- und Nachteile, sinnvolle und ausgewogene Maßnahmen implementieren, um das Restrisiko auf ein akzeptables Maß zu senken. - #299 26.10.2012 09:09 von
Darum geht es doch gar nicht. Dort, wo viel los ist, haben wir doch flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und es geht auch nur in Einzelfällen um die 250. Die Wahrheit liegt doch wie immer in der Mitte. Oft steht die 100 am Straßenrand, man könnte aber ohne signifikant größeres Risiko auch gemütlich und sicher mit 130/140 fahren. Der Großteil der geblitzten "Raser" fährt leicht schneller als erlaubt, oft einfach im Verkehrsfluss mit.
Ja, ginge es denn wirklich darum. Das Handyverbot ist absolut sinnvoll, richtig und wichtig. Es sollte stärker kontrolliert werden. Handynutzung beeinflusst die Fahrtüchtigkeit wie eine ordentliche Menge Alkohol. Keine Diskussion nötig. Das ist echt gefährlich.
Hier stimme ich wieder nicht mehr zu. Es mag für PKW Fahrer schwer nachvollziehbar sein, es ist aber reiner Stress, hinter einem Fahrzeug hertuckern zu müssen, das einen bremst. Man muss auch LKW die Chance geben, überholen zu können. Brummis sind schlicht ein Teil unseres Straßenverkehrs, sie sollten sich dort wie alle anderen auch mehr oder weniger frei bewegen dürfen.
Das ist völlig unlogisch. Halten Sie die Regeln nun für notwendig oder blödsinnig?
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