Blitz-Marathon: Polizei erwischt 30.000 Temposünder

DPAMehr als 820.000 Autos hat die Polizei in NRW, Niedersachsen und den Niederlanden beim Blitzmarathon kontrolliert. Jetzt liegt die Bilanz vor. Tausende fuhren zu schnell, einigen hundert droht ein Fahrverbot. Den schnellsten Raser erwischten die Beamten bei Düsseldorf.

Blitz-Marathon: Polizei fasst etwa 30.000 Raser - SPIEGEL ONLINE
  1. #290

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Möglicherweise gibt es Anwohner, die die Straße kreuzen wollen? Oder dort ist ein Wildwechsel? Oder eine Baustelle ist am Staßenrand oder eine Einmündung oder oder oder..
    Sind sie denn noch nie an solchen Sachen vorbeigekommen?
    Was denn, gibt es jetzt schon Keuzungen auf der Autobahn?
  2. #291

    Zum Glück

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    Dann denken Sie mal darüber nach warum ich das denke ;-)
    Zum Glück werde ich nie erfahren, warum Sie wie denken. Das würde mir nämlich - nicht nur bei diesem Thema - gerade noch fehlen :-)
  3. #292

    Ah der Herr Schreckenberg

    Mal wieder ne Gelegenheit in die Medien zu kommen? Warum hat er nicht gleich die Enthauptung aller Geschwindigkeitssüner gefordert?
    Spass beiseite. Was wirklich hilft sind einkommensabhängige Bußgelder, den 680 Euro sind für nen Porschefahrer ein Witz.

    Und stationäre Blitzanlagen in Baustellen alle 500 Meter.. für die Dauer der Baustelle.
  4. #293

    Zitat von derletztdemokrat Beitrag anzeigen
    200 Sachen, wo kann man das fahren und für was.
    Und was bringt das?
    Lächerlich. Bin kein Schleicher fahre selbst einen 2,2 l mit 140 Ps und habe einen Durchschnittsverbrauch von 5-6 l.
    Clever fahren heißt meine Devise.
    A 20 z.B. ist kaum befahren.

    Und beruhigen Sie mal wieder. Es ist doch nicht Ihr Geld, was fürs Tanken draufgeht. Wenn andere mehr ausgeben als Sie selbst, sollten Sie froh sein, dann brauchen Sie selbst weniger STeuern zu zahlen, denn der STaat nimmt von den verbrauchenden Leute die Steuer schon ein.
  5. #294

    Zitat von suplesse Beitrag anzeigen
    Wenn ein Radfahrer sich im Straßenverkehr schlecht benimmt, dann ist er bei einem Unfall gegenüber dem Autofahrer der Dumme. Er hat nämlich keine Knautschzone. Darüber hinaus ist sein Fehlverhalten genauso wenig entschuldbar. Mit Geschwindigkeitsüberschreitungen .....
    Wenn ein Fahrradfahrer dem Autofahrer die Vorfahrt nimmt und es kommt zur Kollision, dann hat der Autofahrer immer eine Teilschuld, egal wie unschuldig er war. Und ob Fahrradfahrer wissen, dass sie keine Knautschzone haben, fahren Sie wie die potentioellen Organspender und knallen sogar LKWs rein, weil sie hatten ja grün. Und wer fährt 130 in der geschlossenen Ortschaft, außer es handelt sich um eine sog. Stadtautobahn?

    Lasst doch mal die Kirche im Dorf oder den Salatkopf beim Gemüsehändler.
  6. #295

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    60 auf der Autobahn? Soll das ein Witz sein? Ich würde da 30 machen, dann kann ich 300.000 "Raser" in der gleichen Zeit blitzen!
    Wie weit muß man eigentlich den Bezug zur Realität verloren haben, wenn man das auch noch gutheißt?
    Bloß nicht, denn dann haben wir die Fahrradfahrer auf der Autobahn. Dass gilt es zu verhindern.
  7. #296

    Zitat von Battlemonk Beitrag anzeigen
    60 tagessätze?
    nehmen wir mal einen mittelverdiener 2400 euro brutto in westdeutschland
    der müsste dann fast 5000 euro zahlen...
    Dann könnten ja die Hartz-Sätze verdoppelt werden auf einen SChlag und alle Sorgen gäbe es nicht mehr.
  8. #297

    hier sprechen Sie den

    Zitat von vhilpert Beitrag anzeigen
    ...
    Wo ist denn da ein einheitlicher Maßstab, der dem technischen Stand der Fahrzeuge entspricht und außerdem noch dem hoffentlich vorhandenen Urteilsvermögen des Fahrers für die Situation Raum lässt?...
    Kern des Problems gelassen an.
    "technischer Stand der Fahrzeuge" - welcher Fahrzeuge? Einem rechnerischen Durchschnitt - was ist mit den Fahrzeugen, die unterdurchschnittlich sind - beschlagnahmen? Komplexe Staffelungen nach z.B. Baujahr schaffen? Wie überwachen, wollen wir 2-Klassen-Mechanismen - Reiche (neue KFZ) vs. Arme (alte KFZ) wirklich in unserem Ordnungssystem haben?
    Etc.
    Zum vereinheitlichten Urteilsvermögen der Fahrer, lasse ich mich jetzt nicht noch aus...
    Garnicht so einfach - wa?! ;-)
  9. #298

    Zitat von zooombie Beitrag anzeigen
    3) Mir fällt in erster Linie auf in welcher Emotionalität darüber diskutiert wird, Tote lassen sich nicht in Zahlen messen, jeder vermeidbare Unfall- (oder Schußwaffentote) ist ein Fortschritt und jede Anstrengung wert.
    Nein! Diese Argumentation führt uns doch genau in die irrsinnige Situation, die wir aktuell sehen. Ich bin kein Raser, ich fahre eigentlich sehr gesittet und habe in all den Jahren, die ich fahre, 3 Knöllchen für zu schnelles Fahren bekommen. Das "schlimmste" war 8km/h zu schnell auf einer leeren Autobahn bei Begrenzung auf Tempo 100. Meist erwischte es mich, wenn ich mal vergesse den Tempomat zu nutzen und nicht den Großteil meiner Aufmerksamkeit auf den Tacho, sondern auf die Straße gerichtet habe. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind generell wichtig und richtig, allerdings sollten sie auch angemessen sein und sie dürfen nicht übertrieben sein.

    Trotzdem macht mich ihre Argumentation fast wahnsinnig. Das Risiko, in Deutschland an Terrorakten zu sterben, geht gegen Null. Ihre Argumentationsweise führt aber dazu, dass unsere Politiker verdachtsunabhängige Totalüberwachung des Kommunikationsverhaltens aller Bürger fordern. Es könnte ja doch mal etwas passieren und daher muss man was tun, koste es was es wolle.

    Mit der Argumentation sollten wir im übrigen auch das Fußballspielen verbieten. Es gab im letzten Jahr sowohl bei den Profis als auch bei Amateuren Tote. Stimmt doch, oder? Schließlich darf man Tote nicht in Zahlen messen, jeder vermeidbare Tote ist ein Fortschritt und *jede* Anstrengung wert.

    Diese Fokussierung auf Einzelfälle funktioniert nicht. Sie ist ein Irrweg. Das Gegenteil ist der Fall. Bei derartigen Themen muss man jegliche Emotion weglassen, Einzelfälle dürfen nicht betrachtet werden, weil sie zu Überbewertungen führen. Man muss akzeptieren, dass das Leben ein gewisses Risiko birgt und dass auch mal etwas passiert. Man muss in der Lage sein, Restrisiken zu akzeptieren. Dann muss man unter genauer Abwägung der Vor- und Nachteile, sinnvolle und ausgewogene Maßnahmen implementieren, um das Restrisiko auf ein akzeptables Maß zu senken.
  10. #299

    Zitat von zooombie Beitrag anzeigen
    4) Es ist nun mal leider eine nachgewiesene Tatsache, daß der gebremste Verkehrsfluß durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung die Transportkapazität und die Durchschnittsgeschwindigkeit steigert.
    Darum geht es doch gar nicht. Dort, wo viel los ist, haben wir doch flächendeckende Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und es geht auch nur in Einzelfällen um die 250. Die Wahrheit liegt doch wie immer in der Mitte. Oft steht die 100 am Straßenrand, man könnte aber ohne signifikant größeres Risiko auch gemütlich und sicher mit 130/140 fahren. Der Großteil der geblitzten "Raser" fährt leicht schneller als erlaubt, oft einfach im Verkehrsfluss mit.

    Zitat von zooombie Beitrag anzeigen
    5) Handyverbot ist ein gutes Beispiel, dauernd sieht man Autofahrer mit dem Handy am Ohr rumfahren. Es geht doch nicht um Regulierung, es geht um Ergebnis.
    Ja, ginge es denn wirklich darum. Das Handyverbot ist absolut sinnvoll, richtig und wichtig. Es sollte stärker kontrolliert werden. Handynutzung beeinflusst die Fahrtüchtigkeit wie eine ordentliche Menge Alkohol. Keine Diskussion nötig. Das ist echt gefährlich.

    Zitat von zooombie Beitrag anzeigen
    Überholverbot für LKW.
    Hier stimme ich wieder nicht mehr zu. Es mag für PKW Fahrer schwer nachvollziehbar sein, es ist aber reiner Stress, hinter einem Fahrzeug hertuckern zu müssen, das einen bremst. Man muss auch LKW die Chance geben, überholen zu können. Brummis sind schlicht ein Teil unseres Straßenverkehrs, sie sollten sich dort wie alle anderen auch mehr oder weniger frei bewegen dürfen.

    Zitat von zooombie Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Freund des allgemeinen Tempolimits aus verschiedensten Gründen, aber noch mehr bin ich ein Freund davon, Regeln einzuhalten, deren Vorhandensein ich nun mal für notwendig erachte, auch wenn MIR manche völlig blödsinnig erscheinen
    Das ist völlig unlogisch. Halten Sie die Regeln nun für notwendig oder blödsinnig?