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Blaubeeren-Orangen-Cheesecakes: Von wegen Problembeeren!

Peter WagnerWer in diesen Tagen so richtig blau ist, muss keinen über den Durst getrunken haben. Es langt schon, den Mund mit frischen Heidelbeeren zu voll zu nehmen. Dabei sind die kleinen Kullerer gar keine Problembeeren, sondern extrem gesund. Und leckere Cheesecake-Gesellen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...845367,00.html
  1. #1

    von nichts kommt nichts

    >>in unseren "Blaubeeren-Orangen-Cheesecakes" kitzeln wir mit etwas Likörhilfe die tieferen Stärken sogar aus der heimischen großen und vergleichsweise deutlich weniger aromatischen Zuchtbeere heraus
  2. #2

    Was spricht eigentlich gegen das Wort "Käsekuchen"?
    Warum werden die Käseküchlein hier mit einem englischen Wort benannt?

    Und was die Heidelbeeren angeht - schade, daß nach einer ausführlichen Beschreibung der guten Inhaltsstoffe mitsamt Vernichtung dieser durch Erhitzen genau das getan wird: Die frischen Beeren werden zerkocht! Schade eigentlich. Da könnte man auch gleich eingekochte kaufen, die dann vielleicht sogar aromatischer sind.
  3. #3

    Fuchsbandwurm-Unsinn

    ... "oft mit Eiern des Fuchsbandwurms behaftet".

    Quark. Erstens ist "oft" völliger Unsinn, richtig wäre "extrem selten", denn wenn das passiert, muss der Fuchs kurz vorher direkt auf die Beere geschissen haben.

    Und außerdem gilt:

    "Früchten und Beeren aus Bodennähe (weniger als 60 bis 80 cm über dem Boden) oder Pilzen können möglicherweise Bandwurmeier anhaften. Jedoch wurde bei Risikostudien kein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Verzehr von Beeren oder Pilzen und erhöhten Infektionsraten festgestellt. So meint der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg wörtlich: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“ " (Wikipedia, und Stand der Wissenschaft).

    Also: Fleißig gesunde Blaubeeren sammeln und die SPON-Desinformation dorthin verweisen, wo sie hingehört: Ins Reich der Urban Legends.
  4. #4

    Ääh, Orangen...?

    Bitte lacht mich nicht aus, vermutlich stelle ich eine sehr dumme Frage:

    Soll man die Orangenmasse mich oder ohne Schale herstellen?

    (Bio-Orangen liest sich ja eher nach "mit Schale", so ähnlich wie bei englischer Orangenmarmelade halt), aber ich bin mir nicht sicher und möchte nicht alles ruinieren.

    Danke!
  5. #5

    Zitat von Reg Schuh Beitrag anzeigen
    Was spricht eigentlich gegen das Wort "Käsekuchen"?
    Warum werden die Käseküchlein hier mit einem englischen Wort benannt [...]
    Vermutlich, weil eben diese Art des Kaesekuchens ohne Muerbeteigboden und -rand typisch amerikanisch ist?


    Zitat von infoseek Beitrag anzeigen
    ... "oft mit Eiern des Fuchsbandwurms behaftet".

    Quark. Erstens ist "oft" völliger Unsinn, richtig wäre "extrem selten", denn wenn das passiert, muss der Fuchs kurz vorher direkt auf die Beere geschissen haben.

    Und außerdem gilt:

    "Früchten und Beeren aus Bodennähe (weniger als 60 bis 80 cm über dem Boden) oder Pilzen können möglicherweise Bandwurmeier anhaften. Jedoch wurde bei Risikostudien kein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Verzehr von Beeren oder Pilzen und erhöhten Infektionsraten festgestellt. So meint der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg wörtlich: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“ " (Wikipedia, und Stand der Wissenschaft).

    Also: Fleißig gesunde Blaubeeren sammeln und die SPON-Desinformation dorthin verweisen, wo sie hingehört: Ins Reich der Urban Legends.
    Das wuerden Sie sicherlich nicht schreiben, wenn schon einmal eine vom Echinococcus multilocularis zerfressene Leber in der Hand gehalten haetten - so wie ich einst in der Pathologie ...
  6. #6

    Im Allgemeinen wie im Mittelalter

    finde ich die Rezepte von Wagner alle überlagert mit Zutaten die dem eigentlichen Geschmackserlebnis des zur Geltung kommenden Grundprodukts widesprechen. So auch in diesem Rezept der Kardamon die Frische und den zarten Eigengeschmack der Heidelbeere vollends nimmt.
    Naturheidelbeeren sind säuerlich müssen ganz reif geerntet werden und brauchen Zucker dazu nur neutrale, geschmacksgebende Unterstützer wie Sahne beim Kuchen.
    was sollen da Orangen, Likör aus Mallorca, Kardamon, Schokolade.
    Wagner versucht unter allen Umständen ein Gericht immer so zu bearbeiten, daß die Grundzutat nicht erkennbar und bis zu Unkenntlichkeit verfälscht wird. Diese Zelebrierung im Spiegel ist ohne Niveau. Dazumal Herr Wagner noch anfangen sollte zu rechnen auf 8000000 qm² Anbaufläche 8000 kg Ertrag ist schon mehr als fragwürdig. Und das die meisten Zuchtheidelbeeren aus Spanien kommen wo Sie ein Herr Dittmeyer Nachfahre des Onkels Dittmeyer auf riesigen Flächen anbaut und den Europäischen Markt zu 50 % kontrolliert, wir Ihm diese Geschmacksverirrung zu verdanken haben.
    http://www.welt.de/print-welt/article446382/Onkel-Dittmeyer-wird-80.html
    http://www.dittmeyer.com/9-0-Blaubeeren.html
    http://www.fruchtportal.de/aktuelles/lesen/34553/Franzoesische-Blaubeer-Ernte-bei-den-Dittmeyers-voll-in-Gang
  7. #7

    :-))))

    Zitat von Reg Schuh Beitrag anzeigen
    Was spricht eigentlich gegen das Wort "Käsekuchen"?
    Warum werden die Käseküchlein hier mit einem englischen Wort benannt?
    Sie sprechen mir aus der Sprachseele ! Das war eigentlich das Wesentlichste am Artikel, dass es da mal wieder einer toll findet, kein Deutsch zu können.
    Vielleicht, weil nicht rauskommen soll, dass Blaubeeren-Käsekuchen eines von Omas Standardrezepten war?

    Tja - und was ein "Bauern-Burner" sein soll, weiss wohl auch nur der Autor. Vielleicht kanns hier einer erklären.
  8. #8

    Heidel- oder Blaubeeren sind oft radioaktiv verseucht.

    Alle diese Beeren (auch Pilze, z.B. Pfifferlinge) aus vielen Teilen Süd- und Ostdeutschland, Österreich, Tschechien, Ukraine, Weißrussland und Ungarn sind immer noch wegen Tschernobil so stark radioaktiv verstrahlt, dass vor dem Verzehr dieser Waldfrüchte ernsthaft gewarnt werden muss.

    Deutsche Behörden sind in dieser Beziehung leider viel zu nachlässig. Achten Sie selbst darauf. Es geht um Ihre Gesundheit!
  9. #9

    Nochmal rechnen

    Bitte nochmal recherchieren. Danke.

    Also 8-10 kg pro Pflanze? Ganz schön viel. Und nur 8 Tonnen werden pro Jahr auf 800 Hektar erzeugt.
    8t = 8000kg / 5-10kg je Pflanze macht also 800-1600 Pflanzen. Verteilt auf 800 Hektar sind das dann so ein bis zwei Pflänzchen pro Hektar (100m x 100m). Boh ej.


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