Wohl eher Blut im Urin. Und bei jeder Untersuchung mit Verdacht auf Blasenentzündung wird der Urin auf Blut untersucht und in den allermeisten Fällen ist welches drin. Wobei man umgekehrt nicht drauf schließen kann, dass sobald Blut im Urin ist, dieses auch aus der Blase stammt.
Und die Saftkonzentration ist zu gering, als dass sie merkliche Veränderungen bringt. Irgendwie hab ich den Eindruck, als sei mit "Cranberryprodukten" im Artikel immer nur der Saft gemeint, auch wenn die Kapseln mal erwähnt werden. Gerade die scheinen ja etwas zu bringen, zumindest in meinem Umfeld und mit Urologiepatientinnen mit denen ich zu tun hatte, kam öfters mal auf, dass Cranberrykapseln genommen werden, mit Saft kam da niemand an. Ich denke, man hängt das mit den Cranberrykapseln deshalb nicht so an die große Glocke, weil man dann ja mal was anderes als Antibiotika gegen Blasenentzündungen hat (nein, Cranberry ist kein Allheilmittel gegen Blasenentzündungen), wofür man nicht extra zum Arzt rennen muss und es sich verschreiben lassen, bzw es durch die Einnahme von Cranberrys erst gar nicht so weit kommen muss. Zumal es auch manchmal so ist, dass man die Symptome einer Blasenentzündung hat (Brennen beim Wasser lassen, häufiger Harndrang jedoch kommen dann nur ein paar Tropfen), aber keine wirkliche Blasenentzündung, wo weder Bakterien noch Blut im Urin nachweisbar sind, und die sich durch die Einnahme von Cranberrykapseln bessern, eigene Erfahrung.

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