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Blackout-Gefahr: Tausende Ökostromanlagen*müssen nachgerüstet werden

Die Bundesregierung will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen*Tausende Windräder, Biogasanlagen und Wasserkraftwerke nachrüsten lassen. Derzeit schalten sie sich*bei*besonderen Belastungen*allesamt ab - und erhöhen so das Risiko eines Blackouts.*Zahlen muss den Umbau der Verbraucher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...795861,00.html
  1. #290

    Anteil von Wind und Sonne

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    ACHTUNG! an alle EE-Freunde. Diesen Link NICHT öffnen!
    http://www.transparency.eex.com/de/
    Und was ist jetzt an dem Link so böse? Dass dort abzulesen ist, dass die Stromerzeugung aus Wind und Solar gut 10 Prozent der gesamten Stromerzeugung entspricht? Und dass zur Mittagszeit - also dann, wann am meisten Strom produziert und offensichtlich auch verbraucht wird - der Anteil von Solar und Wind auf über 15 Proent steigt? In der Prognose heute beispielsweise 10 von 60 GW.

    Wenn aktuell von einer EEG-Quote bei der Stromproduktion von 20% die Rede ist, darf man nicht vergessen, dass Wind und Solar davon nur knapp 2/3 sind, also ca. 13% der deutschen Stromproduktion. Die anderen 7% der "erneuerbaren" deutschen Stromproduktion kommt aus Wasserkraft, Biogas und (vor allem) Biomasse. Diese Anlagen werden auf der oben genannten URL der "konventionellen" Stromproduktion zugerechnet, da diese Anlagen nicht den kurzfristigen Schwankungen unterworfen sind wie Wind- und Solarkraftwerke.


    Jag
  2. #291

    Normale Nachrüstung ...

    ... die zur normalen Wartung solcher Anlagen gehört. Als noch wenig EEG-Leistung am Netz war, haben sich die EEG-Erzeuger halt nach dem Netz gerichtet und sich selber vorsichtshalber ganz schnell abgeschaltet, wenn das Netz weg war. Inzwischen werden im Bundesdurchschnitt 20 Prozent allen Stroms erneuerbar erzeugt, aber die sind nicht gleichmäßig verteilt. Je nach Region, Sonneneinstrahlung und Windstärke können es lokal auch schnell mal 50 Prozent und mehr sein!

    Also müssen die EEG-Anlagen bei der Netzregulierung mitarbeiten. Für herkömmliche Kraftwerke gilt dabei ein ganz einfacher Zusammenhang: Zu niedrige Frequenz -> Strommangel. Und zu hohe Frequenz -> Zu viel Strom.

    Das müssen EEG-Anlagen nun nachbauen. Bei zu hoher Frequenz müssen sie ihre Stromeinspeisung zurückfahren. Aber nicht alle auf einmal, sondern alle nur ein bisschen, oder nach dem Zufallsprinzip schalten ein paar Anlagen ganz ab und die anderen bleiben voll am Netz. Letztendlich ist das nur eine Umstellung in der Steuersoftware. Man wird die Variante wählen (Runterregulierung vs. Zufallsabschaltung), die einfacher zu implementieren ist.

    Bei zu niedriger Frequenz müssen die EEG-Anlagen künftig natürlich dran bleiben. Am besten, sie versuchen zudem, die Netzfrequenz zu erhöhen. Das geht bei Solar- und Windkraftanlagen beispielsweise, indem die entsprechenden Wechsel- oder Umrichter so gesteuert werden, dass sie ihren Strom mit leicht "vorauseilender Phase" einspeisen. Dadurch wird Energie an die zu langsamen Synchrongeneratoren der herkömmlichen Kraftwerke übertragen (die so wieder schneller drehen und zugleich die Netzspannung leicht reduziert, was die Leistungsaufnahme ohmscher Verbraucher (Herdplatten, mechanisch geschaltete Durchlauferhitzer etc. pp.) reduziert. Diese bewusst nicht phasengleiche Einspeisung lässt sich bei wechselrichtern freilich nicht so einfach nur per Software-Update nachrüsten.


    Jag
  3. #292

    Ahnungslose dominieren in Deutschland,..

    Zitat von mynona3 Beitrag anzeigen
    Man hätte ja vorher mal nachfragen können, was Leute, die von der Materie was verstehen, dazu sagen.
    ..denn das geht ganz deutlich aus diesem Beitrag hervor.
    Da die Fachleute keine Lösung fúr die anstehenden Problemen haben, werden technische Laien hinzugezogen, die Lösungen anbieten( Smartgrid, Energiemix, neue Leitungen, usw.), die dem Fachmann aufgrund seiner Ausbildung alle verwehrt sind.
    Zitat von mynona3 Beitrag anzeigen
    Aber die hätten wohl Antworten gegeben, die nicht in die gerade herschende Windrichtung gepasst hätten.
    Richtig!
    Der Laden soll doch sauber bleiben,denn der Betrug fällt dem ahnungslosen Búrger ohne technische Stórenfriede nicht so auf.
    Alle denken es geht voran, wobei es immer genau so weitergeht, wie bisher.
    Zitat von mynona3 Beitrag anzeigen

    Also hat man sicherheitshalber gar nicht erst gefragt.
    Richtig!
    Alles wird ohne Hirn und Verstand durchgezogen.
    Zitat von mynona3 Beitrag anzeigen

    Und mit der Auskunft von Spezialisten zufrieden gegeben, deren Stromwissen sich auf die Schaltung einer Taschenlampe beschränkt hat - dafür aber das Parteibuch farblich gepasst hat.
    Ums mit Kishon zu sagen:
    Don't worry - be happy: Es könnte schlimmer kommen.
    Und es wird schlimmer kommen!
    Wir schlittern langsam aber sicher in die ökologische und ökonomische Katastrophe, weil es absolut keinen Plan gibt und ahnungslose technische Nullen uns leider nicht nur hier im Forum dominieren.
  4. #293

    Der 50Hz Unsinn ist der Grund allen Übels.

    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen
    ..Preisfrage: wer hat schon einmal eine elektrische Uhr mit Wechselstromspannungsversorgung und ohne Schwingquarz gesehen?
    Ich habe 1971 mal während der Lehrzeit so ein Ding mit Transistoren und selbst zusammengebastelte Teiler gebaut.
    Das war wohl die einzige Digitaluhr,die keinen Schwingquarz hatte.
    Heute gibt es komplette Uhren auf nur einem Chip.
    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen


    Tatsache ist, dass 50 Hz deshalb 50 Hz sind, weil man sich nun einmal auf eine Frequenz festlegen muss. Würde mit unterschiedlicher Frequenz eingespeist, würden zwangsläufig innerhalb von kurzer Zeit ein Kraftwerk eine positive Spannung in ein Stromnetz einspeisen, in dem die Spannung gerade für Bruchteile von Sekunden negativ ist. Nennt sich Kurzschluss und ist wenig vorteilhaft, wenn da ganze Kraftwerke gegeneinander antreten. Wer mag schon explodierende Trafostationen...
    Die angegebene Frequenzschwankungen sind unrealistisch fúr ein Verbundnetzwerk.
    Da darf die Frequenz nur minimal <0,1% schwanken, da der Fehler sich sehr schell addiert und dann die Leitung abgeschaltet wird.
    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen



    Genau aus diesem Grund müssen also alle Kraftwerke in das gemeinsame Netz mit derselben Frequenz und Phase einspeisen. Die Netzbetreiber haben zur mutwilligen Behinderung der erneuerbaren Energie extrem hohe Anforderungen an den eingespeisten Strom aufgestellt.
    Das ist Unsinn!
    Die Frequenz muss immer genau stimmen, egal woher der Strom kommt.
  5. #294

    Das lässt sich hier nicht vermitteln!

    Zitat von poster Beitrag anzeigen
    War mir schon immer ein Rätsel, wie das funktionieren soll, wenn der Informationsaustausch zwischen zig tausend Minikraftwerken einzig über die Netzfrequenz läuft....
    Lesen Sie einfach hier im Forum mit, denn hier ist das úberhaupt kein Problem.
    Zitat von poster Beitrag anzeigen

    Und jetzt soll das also irgendwie hingepfriemelt werden. Na dann viel Spaß!
    Am Ende wird dabei ein Stromnetz mit nicht mehr beherrschbarem Eigenleben herauskommen....
    Sie Nestbeschmutzer!
    Solche Leute wie Sie sind das Grundproblem in unserer Republik.
    Jeder, der etwas von Elektrotechnik versteht, soll gefálligst die Klappe halten!
    Zitat von poster Beitrag anzeigen
    Das Wechselstrom- bzw. Drehstromnetz ist mit dem Einzug der dezentrale Energieversorgung leider überlebt....
    Ein 50 Hz-Verbundnetz ist absolut nicht fúr eine dezentrale Energieeinspeisung geeignet und dient ausschliesslich der Monopolsicherung.
    In Wirklichkeit ist es ein totaler technischer Unsinn!.
    .
    Zitat von poster Beitrag anzeigen
    Auf Mittelspannungsebene bräuchte man eigentlich eine sich über das ganze Land erstreckende Gleichstromschiene mit einem relativ großen zulässigen Spannungbereich.
    Aber das kapiert hier eh keiner...
    Elektrischer Strom ist nicht zur Energieúbertragung geeignet.
    Viel besser war das hier:http://www.subbrit.org.uk/sb-sites/s...wer_in_london/
    Und jetzt kommen bestimmt wieder die gleichen Dummbatze mit ihrem " Das ist falsch!"
  6. #295

    Was ist mit dem Gartenschlauchversuch?

    Zitat von Roller Beitrag anzeigen
    Das lässt sich hier nicht vermitteln!
    Es lässt sich vermitteln. Sie kapieren es nur nicht.

    Was ist jetzt mit dem Gartenschlauchversuch? Schon gemacht oder Angst vor der Wahrheit und realen Physik?
  7. #296

    Korrekt

    Zitat von JaguarCat Beitrag anzeigen
    ... die zur normalen Wartung solcher Anlagen gehört. Als noch wenig EEG-Leistung am Netz war, haben sich die EEG-Erzeuger halt nach dem Netz gerichtet und sich selber vorsichtshalber ganz schnell abgeschaltet, wenn das Netz weg war. Inzwischen werden im Bundesdurchschnitt 20 Prozent allen Stroms erneuerbar erzeugt, aber die sind nicht gleichmäßig verteilt. Je nach Region, Sonneneinstrahlung und Windstärke können es lokal auch schnell mal 50 Prozent und mehr sein!

    Also müssen die EEG-Anlagen bei der Netzregulierung mitarbeiten. Für herkömmliche Kraftwerke gilt dabei ein ganz einfacher Zusammenhang: Zu niedrige Frequenz -> Strommangel. Und zu hohe Frequenz -> Zu viel Strom.

    [...]

    Jag
    Die kleinen Erzeuger sollen nicht nur am Netz bleiben, die müssen es gemäß Vorgabe BDEW bei Netzproblemen, um eben den stützenden Effekt zu erzielen.

    Die Wechselrichter können dazu in einem kleinen theoretischen Verbundnetz arbeiten, in welchem ein Inverter von z. B. zehn den Takt vorgibt zur Steuerung des Verbundes.

    Alle anderen Inverter prüfen und kontrollieren die Frequenz weiterhin und melden Fehler an die Inverter im Verbund und geben eventuelle Fehlermeldungen weiter an den einen Inverter. Somit ist eine Redundanz gegeben, und man kann kleinteilig gegensteuern.
    Bei Ausfall eines steuernden Inverters übernimmt ein anderer dessen Aufgabe.

    So können Sie auch leicht nach oben phasenverschoben bzw. vorauseilend einspeisen, da immer der gesamte Verbund steuernd eingreift bei Bedarf.

    Dazu muss aber eine gewisse Steuerungsintelligenz in den Invertern gegeben sein, außerdem benötigen Sie dazu die intelligenten Stromzähler, die ja in Deutschland gern den Status "gerade nicht lieferbar" haben, oder bei denen die Schnittstelle hinten liegt, um nur ja dem Verbraucher jede Möglichkeit zur Steuerung seiner Elektronik zu nehmen.

    Gute Inverter sind nämlich sämtlich in der Lage, im Verbund zu arbeiten. Das zeigen die Sinusinverter des Marktführers, die in der Lage sind, Einspeiser wie Klein-WKA, PV und Batteriebänke unter einen Hut zu bringen per Kommunikation der Inverter.

    Wenn nun auch noch die EVU Interesse zeigten, die Inverterverbünde per PLC zu regeln, wäre es einfacher, im Großverbund zu agieren.

    In Schleswig-Holstein werden mittlerweile rund 50% des Stromes aus WKA erzeugt, bei nur noch einem halben AKW, und es klappt sehr gut mit der Zusammenarbeit, da diverse Gemeinden beteiligt sind am Stromnetz, und die großen EVU nicht mehr so nassforsch agieren können wie bisher.

    2008: http://www.proplanta.de/Agrar-Nachri...268423268.html

    2010: "Der rechnerische Anteil am Stromverbrauch betrug im Jahr 2009 über 44 Prozent."
    Quelle: http://www.schleswig-holstein.de/Umw...raft_node.html
  8. #297

    Regelungstechnisch unmóglich!

    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    Die kleinen Erzeuger sollen nicht nur am Netz bleiben, die müssen es gemäß Vorgabe BDEW bei Netzproblemen, um eben den stützenden Effekt zu erzielen.
    Mit nicht hochregelbaren Kraftwerken( WKA und PVA)ist dies regelungstechnisch nicht realisierbar.
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen

    Die Wechselrichter können dazu in einem kleinen theoretischen Verbundnetz arbeiten, in welchem ein Inverter von z. B. zehn den Takt vorgibt zur Steuerung des Verbundes.
    Die Frequenz wird immer zentral vom EVU-Monopolisten geregelt.Alle anderen mússen sich anpassen!
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen

    Alle anderen Inverter prüfen und kontrollieren die Frequenz weiterhin und melden Fehler an die Inverter im Verbund und geben eventuelle Fehlermeldungen weiter an den einen Inverter. Somit ist eine Redundanz gegeben, und man kann kleinteilig gegensteuern.
    Wie schon gesagt, hier gibt es die Lósungen, die dem Fachmann verwehrt sind.
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    Bei Ausfall eines steuernden Inverters übernimmt ein anderer dessen Aufgabe.
    Der Inverter ruft dann vorher an, oder woher soll das Netz das mit dem Ausfall "wissen"?
    Einfach ignorieren, wenn Sie nicht die Antwort wissen.
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen

    So können Sie auch leicht nach oben phasenverschoben bzw. vorauseilend einspeisen, da immer der gesamte Verbund steuernd eingreift bei Bedarf.
    Das geht aber nur mit aktiven, hochregelbaren Einspeisern und nicht mit WKA und PVA.
    Daher kann es mit diesen Energiequellen auch niemals einen "Energiemix" geben!
    Sie können das einfach mit einem "Das ist falsch" wieder richtigstellen, damit Ihre Traumwelt nicht zerstórt werden kann und keiner das "glaubt".
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen

    Dazu muss aber eine gewisse Steuerungsintelligenz in den Invertern gegeben sein,
    Intelligenz kann keine Leistung ersetzen!
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    außerdem benötigen Sie dazu die intelligenten Stromzähler, die ja in Deutschland gern den Status "gerade nicht lieferbar" haben, oder bei denen die Schnittstelle hinten liegt, um nur ja dem Verbraucher jede Möglichkeit zur Steuerung seiner Elektronik zu nehmen.
    Die Regelung kann immer nur zentral erfolgen.
    Daher ist das Verbundnetz niemals für eine dezentrale Energieeinspeisung geeignet.
    Daher ist das 50Hz-Verbundnetz die einzige Ursache unserer Energiekrise und der Garant fúr die Monopolstellung der EVU.
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    Gute Inverter sind nämlich sämtlich in der Lage, im Verbund zu arbeiten. Das zeigen die Sinusinverter des Marktführers, die in der Lage sind, Einspeiser wie Klein-WKA, PV und Batteriebänke unter einen Hut zu bringen per Kommunikation der Inverter.
    Wie sollen die denn kommunizieren?
    Etwa über eine Extraleitung?
    Woher weiss dann der Inverter wann z.B. Flaute oder Schatten sein wird?
    Das sind doch Laienträume.
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen

    ..2010: "Der rechnerische Anteil am Stromverbrauch betrug im Jahr 2009 über 44 Prozent."
    Quelle: http://www.schleswig-holstein.de/Umw...raft_node.html
    Es interessiert aber nicht der rechnerische Anteil, sondern der reale EE-Anteil und der kann im Netz niemals höher als 20-30% sein, weil sonst die Versorgungssicherheit nicht mehr gewáhrleistet ist.
  9. #298

    .

    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    Sie wissen auch, dass Strom nie zufällig entsteht? Da stecken physikalsche Prinzipien hinter.
    LOL, ein gruener Tagtrauemer babbelt von Physik
    http://www.transparency.eex.com/de/
    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    Komplett falsch.
    Sie haben sich eingeredet, dass es so ist. Das hat mit der Realität wenig zu tun, eher mit Wunschdenken.
    Ihre Art Wunschdenken zeigt sich recht gut in dieser Graphik:
    http://www.transparency.eex.com/de/

    Wind:
    * 27.000 MW installiertes "Wunschdenken"
    * 2.000 MW Realitaet

    Solar:
    * 15.000 MW installiertes "Wunschdenken"
    * ~1.000 MW Realitaet
  10. #299

    .

    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    - Wer hatte wo gesagt, dass die Preise gemäß Herrn Moore purzeln müssen?
    Das wird in diesen Foren regelmaessig in's Felde gefuehrt, einfach mal mitlesen, und weniger schreiben....








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