Die Bundesregierung will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen*Tausende Windräder, Biogasanlagen und Wasserkraftwerke nachrüsten lassen. Derzeit schalten sie sich*bei*besonderen Belastungen*allesamt ab - und erhöhen so das Risiko eines Blackouts.*Zahlen muss den Umbau der Verbraucher.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...795861,00.html
Nicht so sehr die Frequenzverschiebung ist das große Problem, sondern die Phasenverschiebung, die sich im Extremfall wie ein Kurzschluß auswirken kann. Und diese Phasenverschiebung vermeidet man in einem Netz, dass die Netzfrequenz sehr genau eingehalten wird. Vergessen Sie nicht, dass wir in Deutschland kein Inselsystem betreiben, sondern mit ganz Europa verbunden sind.
Mit den von Ihnen als unproblematisch bezeichneten +-2 % Frequenzverschiebung bricht das Netz zusammen.
Es wäre es Wert, darüber nachzudenken, ob es nicht vorteilhaft wäre, das Verteilnetz vom Enkunden bis einschließlich 30KV Mittelspannungsnetz als 50Hz-Netz zu belassen und die "Höheren Netzebenen" als Gleichspannungnetz zu betreiben.
Die heutigen Wechselrichter arbeiten sehr effektiv!
Das ist nicht Ihr Ernst! Denn wer sowas schreibt:
Dazu erübrigt sich wirklich jeder Kommentar – außer einem: Machen Sie das einfach, Herr Doktor. Aber sagen Sie bitte wann, damit ich vorher mein Notaggregat anwerfen kann. Die Netzfrequenz als Indikator für die 365/24/60/60 zu 100% einzuhaltende Balance aus Last/Leistung ist das A&O der gesamten Netztechnik, Herr Doktor.
Die vom UCTE-Verbund bzw. von Entsoe vorgeschriebenen Maßnahmen z.B. bei sinkender Frequenz sind folgende, Herr Doktor:
Stufe/ Frequenz/ Maßnahmen zur Kompensation, bzw. zum Schutz
1: 49,8 Hz Einsatz von Regelleistung
2: 49,0 Hz sofortiger Abwurf von 10...15 % der Netzlast
3: 48,7 Hz sofortiger Abwurf von weiteren 10...15 % der Netzlast
4: 48,4 Hz sofortiger Abwurf von weiteren 10...15 % der Netzlast
5: 47,5 Hz Netztrennung der Kraftwerke
Von wegen "beliebig schwankende Frequenzen", Herr Doktor...
Wo ließen Sie promovieren?
Zitat Zuversicht7:
Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht!!
Zitat:
Zitat von dr.u.
Übrigens, nur um es mal in Erinnerung zurück zurufen:
Wir hatte lange Jahre in der BRD eine Netzspannung von 220V +-10%. Seit 1987 sind es 230V +6%/-10%. Seit 2009 sind es 230V +-10%. Sind da massenhaft Elektogeräte durchgebrannt? ... Und SPON will hier allen Ernstes eine Frequenzabweichung von +-2% zu einem Problem stilisieren?
Früher, da waren die Zeiten geregelt, da hat jeder mit seiner Alten ge ….
Heute sind die Zeiten verzwickt, da wird durcheinander ge….
Früher waren Phase und Frequenz zwei Seiten der selben Medaille.
Eine Änderung von 1 Hz war das Äquivalent zu 2 pi, also 360 Grad
Mein pensionierter Prof ist der Meinung, dass das auch noch heute gelten müßte.
Hallo,
und was hat das mit dem thema hier zu tuen? Es geht hier nicht darum ob di emal bei sturm abschalten. Akw´s schlaten zb. auch ab wenn wir einen sehr warmen sommer haben weil kein wasser zum kühlen da ist. Also AKW`s dann auch weg weil sie nicht zuverlässig und immer strom liefern?
Hier vor meiner türe stehen 15 reisen windräder und ich sage ihnen es muss schon wirklich extremer sturm da sein bevor die mal abschalten UND sonst drehen die sich IMMER.
Solche ein Oberstufen-Spezialwissen, wir kennen es auch aus der Modulation eines Senders: Frequenzmodulation ist mathematisch gleich der Phasenmodulation, ist in einem politisch angehauchten Forum nicht dienlich. Hier geht es darum, die Schuld an der Misere jeweils der anderen Seite zuzuschieben und dabei selber möglichst ungeschoren davonzukommen.
73 von ex Y2ABC