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Blackout-Gefahr: Tausende Ökostromanlagen*müssen nachgerüstet werden

Die Bundesregierung will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen*Tausende Windräder, Biogasanlagen und Wasserkraftwerke nachrüsten lassen. Derzeit schalten sie sich*bei*besonderen Belastungen*allesamt ab - und erhöhen so das Risiko eines Blackouts.*Zahlen muss den Umbau der Verbraucher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...795861,00.html
  1. #200

    Hätte

    Zitat von Johanna.1.15 Beitrag anzeigen
    Das können ganz unterschiedliche Ereignisse sein: immer dann, wenn das Netz schon an der Grenze der Belastbarkeit ist. Eine unerwartete Verbrauchsspitze? Der Ausfall einer Übertragungsleitung? Ein starke Böe, die einen Windpark abschaltet? Ein Grosskraftwerk, das ausfällt?

    Worauf der Autor wohl hinauswollte ist die automatische Abschaltung von Gigawatt bei exakt dem gleichen Trigger, ohne Eingriffsmöglichkeit der Netzleitstellen, die das Netz schlagartig weiter destabilisieren können.
    Hätte ich NICHT besser beschreiben können!

    Mabruk!!
  2. #201

    a ist aber ein großer Spezialist am Werk!!

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    Zeit und geschwindigkeitskritische Antriebe und systeme werden über Frequenzumrichter betrieben. Die Niederspannungsversorgung technischer Geräte (Radios, Uhren, Computer, etc.) erfolgt überwiegen durch Schaltnezteile, die für einen sehr weite Spannungs- (110V USA - 230 V EU) und Frequenzbereich (<50HZ - >60Hz) spezifiziert sind.
    Die einzigen Geräte, die überhaupt etwas "merken", sind alte, ungeregelte Bohrmaschinen (welch Drama, wenn die 2% schneller oder langsamer laufen), E-Herde (dann kocht's halt 10s früher oder später) oder alte Halogentrafos (wer so was noch einsetzt ist selber Schuld -> > 15% Velustleistung).
    Übrigens, nur um es mal in Erinnerung zurück zurufen:
    Wir hatte lange Jahre in der BRD eine Netzspannung von 220V +-10%. Seit 1987 sind es 230V +6%/-10%. Seit 2009 sind es 230V +-10%. Sind da massenhaft Elektogeräte durchgebrannt? AUßer einer verringerten Lebensdauer für Leuchtmittel ist nicht viel passiert. Außer, dass die Energieversorger sich noch dümmer und dusseliger verdienen. Höhere Spannung bei gleichem Stromfluß bedeuten mehr verkaufte Leistung. Der Kunde bezahlt einfach etwas mehr dafür, dass sein Elektrogerät etwas mehr wärme verbrät.
    Und SPON will hier allen Ernstes eine Frequenzabweichung von +-2% zu einem Problem stilisieren?
    Lieber Redakteur, bitte acuh mal selber nachdenken und recherchieren und nicht bloß einfach alles abschreiben ;-)
    Nicht so sehr die Frequenzverschiebung ist das große Problem, sondern die Phasenverschiebung, die sich im Extremfall wie ein Kurzschluß auswirken kann. Und diese Phasenverschiebung vermeidet man in einem Netz, dass die Netzfrequenz sehr genau eingehalten wird. Vergessen Sie nicht, dass wir in Deutschland kein Inselsystem betreiben, sondern mit ganz Europa verbunden sind.
    Mit den von Ihnen als unproblematisch bezeichneten +-2 % Frequenzverschiebung bricht das Netz zusammen.
  3. #202

    Ihre Frage nach dem erzwungenen Titel dient einzig..

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    Ohh

    Also haben die Experten von Rot Grün das auch nicht ahnen können?
    Wurden die etwa auch gekauft?
    und alleine dazu, zu informieren, ob es sich lohnt, den Beitrag zu lesen.
    Wer es nicht schafft, durch einen aussagekräftigen Titel interesse zu wecken, schreibt auch meistens ziemlich uninteressantes Zeugs.

    Bei Ihrem Beitrag: Quod erat demonstrandum!
  4. #203

    Es

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    Wissen Sie, wie hoch die Verluste sind, Gleichstrom in eine andere Spannung zu wandeln?

    Ein Tipp: Nehmen Sie mal ein Physikbuch in die Hand und lesen ein wenig darin!

    Ein Gleichstromnetz ist nur dann einigermaßen wirtschaftlich und technisch sinnvoll realisierbar, wenn dieses als paralleles Netz aufgebaut wird, jedoch nicht zur Versorgung der Endverbraucher, sondern zu Versorgung von Umformwerken, welche aus dem Gleichstrom wieder Wechselstrom machen, der dann ins allgemeine Versorgungsnetz eingespeist wird.
    Es wäre es Wert, darüber nachzudenken, ob es nicht vorteilhaft wäre, das Verteilnetz vom Enkunden bis einschließlich 30KV Mittelspannungsnetz als 50Hz-Netz zu belassen und die "Höheren Netzebenen" als Gleichspannungnetz zu betreiben.
    Die heutigen Wechselrichter arbeiten sehr effektiv!
  5. #204

    Netz

    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen
    "Cand.-Ing."? Nur, damit Sie es auch richtig verstehen, ich bin "Dr.-Ing.".
    Das ist nicht Ihr Ernst! Denn wer sowas schreibt:
    Zitat von phboerker Beitrag anzeigen
    Dadurch wird die Aussage des Spiegel-Artikels aber nicht sinnvoller. Sie mag - entgegen meiner Formulierung - nicht vollständig falsch sein, letztlich ist die exakte Netzfrequenz in der Praxis aber vollkommen egal und falsch laufende Uhren sind garantiert nicht das Problem. Es muss einfach nur die Einspeisung synchronisiert werden. Das ist prinzipiell bei nahezu beliebigen, schwankenden Frequenzen möglich, ohne dass das in der Praxis wesentliche Auswirkungen hätte, sofern z.B. ein Referenzsignal für die Einspeisung verfügbar ist.
    Dazu erübrigt sich wirklich jeder Kommentar – außer einem: Machen Sie das einfach, Herr Doktor. Aber sagen Sie bitte wann, damit ich vorher mein Notaggregat anwerfen kann. Die Netzfrequenz als Indikator für die 365/24/60/60 zu 100% einzuhaltende Balance aus Last/Leistung ist das A&O der gesamten Netztechnik, Herr Doktor.

    Die vom UCTE-Verbund bzw. von Entsoe vorgeschriebenen Maßnahmen z.B. bei sinkender Frequenz sind folgende, Herr Doktor:

    Stufe/ Frequenz/ Maßnahmen zur Kompensation, bzw. zum Schutz
    1: 49,8 Hz Einsatz von Regelleistung
    2: 49,0 Hz sofortiger Abwurf von 10...15 % der Netzlast
    3: 48,7 Hz sofortiger Abwurf von weiteren 10...15 % der Netzlast
    4: 48,4 Hz sofortiger Abwurf von weiteren 10...15 % der Netzlast
    5: 47,5 Hz Netztrennung der Kraftwerke

    Von wegen "beliebig schwankende Frequenzen", Herr Doktor...
    Wo ließen Sie promovieren?
  6. #205

    Noch so einer

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    Übrigens, nur um es mal in Erinnerung zurück zurufen:
    Wir hatte lange Jahre in der BRD eine Netzspannung von 220V +-10%. Seit 1987 sind es 230V +6%/-10%. Seit 2009 sind es 230V +-10%. Sind da massenhaft Elektogeräte durchgebrannt? ... Und SPON will hier allen Ernstes eine Frequenzabweichung von +-2% zu einem Problem stilisieren?
    Noch so ein "dr.", der nicht Netzspannung von Netzfrequenz unterscheiden kann...
  7. #206

    Wo

    Zitat von Petra Beitrag anzeigen
    Noch so ein "dr.", der nicht Netzspannung von Netzfrequenz unterscheiden kann...
    Zitat Zuversicht7:
    Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht!!

    Zitat:
    Zitat von dr.u.
    Übrigens, nur um es mal in Erinnerung zurück zurufen:
    Wir hatte lange Jahre in der BRD eine Netzspannung von 220V +-10%. Seit 1987 sind es 230V +6%/-10%. Seit 2009 sind es 230V +-10%. Sind da massenhaft Elektogeräte durchgebrannt? ... Und SPON will hier allen Ernstes eine Frequenzabweichung von +-2% zu einem Problem stilisieren?
  8. #207

    So ändern sich die Zeiten – äh Phasen

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    Nicht so sehr die Frequenzverschiebung ist das große Problem, sondern die Phasenverschiebung, die sich im Extremfall wie ein Kurzschluß auswirken kann..
    Früher, da waren die Zeiten geregelt, da hat jeder mit seiner Alten ge ….
    Heute sind die Zeiten verzwickt, da wird durcheinander ge….

    Früher waren Phase und Frequenz zwei Seiten der selben Medaille.
    Eine Änderung von 1 Hz war das Äquivalent zu 2 pi, also 360 Grad
    Mein pensionierter Prof ist der Meinung, dass das auch noch heute gelten müßte.
  9. #208

    Wasserkraftwerke starkem Wind AKW`s

    Zitat von de.nada Beitrag anzeigen
    Das bei starkem Wind die Wasserkraftwerke abschalten kommt Ihnen also kurios vor ?

    Andere verstehen nicht mal den Begriff "Regelzone" tun dafür so, als ob das selbstverständlich autarke Gebiete mit Grenzen, ähnlich oder noch undurchlässiger, wie der "eiserne Vorhang" wären. ;)

    Offensichtlich ist aber, nach dem Autor des Artikels, SPON darüber informiert, daß sich auch das BMU der Sache auch angenommen hat. Die werden schon rausfinden wie das mit der E-Technik so funktioniert.;)
    Hallo,

    und was hat das mit dem thema hier zu tuen? Es geht hier nicht darum ob di emal bei sturm abschalten. Akw´s schlaten zb. auch ab wenn wir einen sehr warmen sommer haben weil kein wasser zum kühlen da ist. Also AKW`s dann auch weg weil sie nicht zuverlässig und immer strom liefern?

    Hier vor meiner türe stehen 15 reisen windräder und ich sage ihnen es muss schon wirklich extremer sturm da sein bevor die mal abschalten UND sonst drehen die sich IMMER.
  10. #209

    Lieber Funkamateur

    Zitat von df7si Beitrag anzeigen

    Früher waren Phase und Frequenz zwei Seiten der selben Medaille.
    Eine Änderung von 1 Hz war das Äquivalent zu 2 pi, also 360 Grad.
    Solche ein Oberstufen-Spezialwissen, wir kennen es auch aus der Modulation eines Senders: Frequenzmodulation ist mathematisch gleich der Phasenmodulation, ist in einem politisch angehauchten Forum nicht dienlich. Hier geht es darum, die Schuld an der Misere jeweils der anderen Seite zuzuschieben und dabei selber möglichst ungeschoren davonzukommen.
    73 von ex Y2ABC








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