Die Erkenntnisse sind nicht wirklich neu, aber schön, dass es mal jemand schreibt.
Wer mit BitTorrent geschützte Inhalte hochlädt (nicht das Runterladen wird verfolgt, sondern der Upload, das zur Verfügung stellen der Datei für Dritte) bekommt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Post vom Abmahnanwalt. Verschleierung z.B. über TOR bringt nichts, da der Downloadspeed auf ca. 0 Kbps absinken wird. Verschlüsselung via SSL oder ähnliches ist nicht implemetiert, bringt bei der Honeypotvariante, bei der die von Rechteinhaber bzw. -verwerter beauftragte Firma (z.B. Moses P's DigiProtect) aber auch nichts, da hier die IP-Sucher selbst anbieten und sich direkt verbinden und die IPs loggen.
BitTorrent benutzt man heutzutage einfach nicht mehr, da es auch schon häufiger vorkam, dass unter dem Namen eines vermeintlich nicht geschützten Inhalts plötzlich ein abmahnfähiger Porno zum Vorschein kam.
Es gibt mit Streamingdiensten und One-Click-Hostern sichere Alternativen, bei denen man als Downloader tatsächlich nur downloaded. Und da es sich meist nicht um 'offensichtlich rechtswidrige Quellen' handelt ist das sogar im Rahmen der Privatkopie, für die man Urheberrechtsabgaben auf Kopiermedien und Kopiergeräte zahlt, legal.

Antworten / Zitieren

