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BitTorrent: Filesharer werden massiv überwacht

APWer Musik oder Filme mit dem Filesharing-Protokoll BitTorrent herunterlädt, wird höchstwahrscheinlich überwacht - umso eher, wenn er ein beliebtes Werk wählt. In einer Studie zeigen britische Forscher, dass die IP-Adresse schon binnen weniger Stunden registriert wird.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...854130,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Musik oder Filme mit dem Filesharing-Protokoll BitTorrent herunterlädt, wird höchstwahrscheinlich überwacht - umso eher, wenn er ein beliebtes Werk wählt. In einer Studie zeigen britische Forscher, dass die IP-Adresse schon binnen weniger Stunden registriert wird.

    Laut Studie werden BitTorrent-Nutzer massiv überwacht - SPIEGEL ONLINE
    Die Erkenntnisse sind nicht wirklich neu, aber schön, dass es mal jemand schreibt.

    Wer mit BitTorrent geschützte Inhalte hochlädt (nicht das Runterladen wird verfolgt, sondern der Upload, das zur Verfügung stellen der Datei für Dritte) bekommt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Post vom Abmahnanwalt. Verschleierung z.B. über TOR bringt nichts, da der Downloadspeed auf ca. 0 Kbps absinken wird. Verschlüsselung via SSL oder ähnliches ist nicht implemetiert, bringt bei der Honeypotvariante, bei der die von Rechteinhaber bzw. -verwerter beauftragte Firma (z.B. Moses P's DigiProtect) aber auch nichts, da hier die IP-Sucher selbst anbieten und sich direkt verbinden und die IPs loggen.

    BitTorrent benutzt man heutzutage einfach nicht mehr, da es auch schon häufiger vorkam, dass unter dem Namen eines vermeintlich nicht geschützten Inhalts plötzlich ein abmahnfähiger Porno zum Vorschein kam.

    Es gibt mit Streamingdiensten und One-Click-Hostern sichere Alternativen, bei denen man als Downloader tatsächlich nur downloaded. Und da es sich meist nicht um 'offensichtlich rechtswidrige Quellen' handelt ist das sogar im Rahmen der Privatkopie, für die man Urheberrechtsabgaben auf Kopiermedien und Kopiergeräte zahlt, legal.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Musik oder Filme mit dem Filesharing-Protokoll BitTorrent herunterlädt, wird höchstwahrscheinlich überwacht - umso eher, wenn er ein beliebtes Werk wählt. In einer Studie zeigen britische Forscher, dass die IP-Adresse schon binnen weniger Stunden registriert wird.

    Laut Studie werden BitTorrent-Nutzer massiv überwacht - SPIEGEL ONLINE
    Also, mir kommt das langsam vor wie eine moderne Hexenjagd, Inquisition 2.0

    Politiker und Banken verbrennen ganze Volksvermögen? Rechtsstaaten werden unterhöhlt? Gesellschaften verarmen? Gewalt gegen Kinder.....pillepalle.

    Downloads von Liedern oder Filmen sind die wahren Verbrechen der Zeit und die arme Kontent-Industrie steht schon kurz vor dem Exitus und reißen damit genze Staaten mit sich in die Tiefe ;)

    Naja, unsere überwachungsgeilen Politiker helfen da gerne mit.
  3. #3

    Was für eine tolle Erkenntnis

    Alle werden überwacht, nicht nur Filesharer.
    Jedoch ist es kaum möglich ein Torrent-Netzerk hoch zu nehmen ohne selbst das Gesetz zu brechen. Diese Tatsache führt in der Regel zum Fall der Klage. Und es gibt noch verschlüsselte Tauschbörsen wo die Dateien stark segmentiert sind. Da wird es schon rechtlisch schwer einen bestimmten Inhalt nachzuweisen.
  4. #4

    Überwacher selbst strafbar?

    Wenn die Überwacher selbst geschützten Inhalt zur Verfügung stellen machen die sich nicht selbst strafbar. Bin nicht Jurist aber mir kommt folgende Straftat in den Sinn (lt. luxemburgischen Gesetz): 1) Anstiftung zu einer Straftat (die Überwacher sind sich bewusst dass sie geschützten Inhalt illegal verbreiten und provozieren die Straftat ja förmlich zum Teil).

    Ist ein bisschen so wie mit dem Einkauf von Steuer-Cds: Gestohlene Ware (CD) wir an einen dritten weiterverkauft (Diebstahl, Hehlerei, Anstiftung zu einer Straftat)

    Aber wie gesagt...bin kein Experte ;)
  5. #5

    Anstiftung zur Straftat

    meines Erachtens ist damit sofort der Tatbestand erfüllt
    Wenn das nicht strafrechtlich verfolgt wird was die Überwacher da tun öffnet es viele Löcher für Anwälte
    Beispiel: Ich setze einen link in Google zum Thema XY du klickst darauf und ein download öffnet sich zu einem Film sagen wir mal Ice Age 4 so nun muss ich also nachweisen können das ich gar nicht den Film laden wollte ??
    Dieser Rechtsstaat hat so viele Lücken
    Wenn ich ein Auto offen stehen lassen damit es gestohlen wird ist es genau so eine Straftat wie das was unsere Überwacher tun.
    Meiner Meinung nach sind hier viele staatliche Stellen korrupt
  6. #6

    filesharer 2.0

    also die ganzen Deppen die sich die Top 10 herunteladen tun mir nicht mal ansatzweise leid.... die könnte man sich auch ganz legal per MP3 Radio "erstreamen", und wer nen gecamten Film saugt, sollte das tunlichst nicht mit einer deutschen, französischen, englischen oder USA-amerikanischen IP Adresse tun. Wer solcherlei Tun im Sinne hat, der darf sich nicht alleine auf frisierte Bittorrent Versionen verlassen - aber es gibt durchaus Techniken die die Herkunft effektiv verschleiern können und trotzdem genug Bandbreite haben. Aber N00bs erklärt man sowas nicht, da hat der IT Architekt seine Berufsehre, außerdem kost sowas ca. 10 Euro im Monat und das paßt garnicht in das Kostenloskonzept des 08/15 Filesharers. So nebenbei bemerkt, Prometheus guckt man im Kino mit 2500 Watt Anlage und 12-Kanalton in 3D und nicht als Wischiwaschiwackelfilmchen am Laptop. Wer das tut, der brät auch lebende Meerschweinchen auf dem Grill :-)
    Zuguterletzt muß man aber auch anmerken, daß es für Leute wie mich, die irgendwo in Zentralasien Entwicklungshilfe betreiben, vollkommen unmöglich ist an legale Filmdownloads heranzukommen weil DAS ja auch immer noch in den Kinderschuhen steckt, oder man kriegt ein "Sie leben in einem Land wo der Download wegen ungeklärter Vertriebsrechte nicht möglich ist".
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer Musik oder Filme mit dem Filesharing-Protokoll BitTorrent herunterlädt, wird höchstwahrscheinlich überwacht - umso eher, wenn er ein beliebtes Werk wählt. In einer Studie zeigen britische Forscher, dass die IP-Adresse schon binnen weniger Stunden registriert wird.

    Laut Studie werden BitTorrent-Nutzer massiv überwacht - SPIEGEL ONLINE
    Echt jetzt?
    Es gibt noch Leute die BitTorrent nutzen?
    Haben die noch nie was vom Usenet gehört?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie genau diese Firmen arbeiten, ist laut der Studie nicht öffentlich bekannt, "tatsächlich scheinen die beteiligten Firmen bemüht zu verhindern, dass ihre Beweisführung vor Gericht geprüft wird".
    Das ist überhaupt der Hammer an der ganzen Nummer! Da pochen die sogenannten "Urheber" so massiv auf ihr Recht, lassen die Politik für ihre Interessen Amok laufen, kriminalisieren mit Hilfe des Bundesgerichtshofes sogar Leute, die nur ein einziges Musikstück "klauen", obwohl der Gesetzgeber mit der Beschränkung auf "gewerbliches Ausmaß" genau das noch verhindern wollte, was seit Jahren geschieht: Daß nämlich windige Anwaltskanzleien massenhaft Abmahnungen zum Porschepreis (durchaus wörtlich zu verstehen) verschicken, und darauf ein Geschäftsmodell gründen...

    Aber wenn es darum geht, auf welche Weise die angeblichen Kleinkriminellen "zur Strecke gebracht werden", hüllt sich auf einmal alles in tiefes Schweigen. Man setzt Urheberrechsansprüche durch, und verschweigt, auf welcher Grundlage man das tut! Ja, tatsächlich geht fast keines dieser Verfahren vor Gericht! Das sagt eine Menge über die Legitimation des gesamten Abmahn-Unwesens aus! Denn WÄREN sie rundweg im Recht - was die Anwälte, die Politik und die Medien mit ihrem Dauerfeuer gegen "Raubkopierer" ja vermitteln, würden sie beinahe jedes Verfahren gewinnen. Tatsächlich belassen es die beauftragten (oder sich selbst beauftragenden) Abmahnkanzleien bei Drohungen (gebührenbewehrten Unterlassungserklärungen nach dem Muster "zahlen Sie jetzt 500 Euro, oder wir treiben gerichtlich 20.000 ein") mit einfacher, selten zweifacher Wiederholung - und lassen die Vorwürfe dann in der Regel fallen, ohne vor Gericht zu ziehen.

    Warum wohl?
  9. #9

    Der Sinn dieses Berichts ist für mich die Abschreckung. Insofern ist es kein Bericht, sondern Propaganda.

    Ich kann nur empfehlen, vor Benutzung von Bittorrent- Netzwerken einen VPN- Tunnel einzurichten. Der kostet vielleicht ein wenig, hat aber z.B. auch den Vorteil, Geoblocking, also eine weitere Gängelungsmaßnahme der Industrie, auszubremsen.








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