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Bis zu 40 Prozent: Private Krankenkasse Central erhöht massiv Beiträge

Die Dumping-Angebote der vergangenen Jahre setzen vielen privaten Krankenkassen zu: Central, die fünftgrößte Kasse der Branche, bittet*ihre Mitglieder nun massiv zur Kasse. Versicherten drohen Aufschläge von mehr als 40 Prozent.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...799857,00.html
  1. #190

    Ahnungsloser

    Zitat von sharknbake Beitrag anzeigen
    Es gibt da eine seltsame Abkürzung: AGB (Allgemeine GeschäftsBedingungen).
    Sollte man bei jedem Vertrag lesen, bevor der Geiz blind macht.
    Sie glauben auch, jeder privat Versicherte wäre das freiwillig, oder?

    Lachhaft.
  2. #191

    Hörn Se doch uff ... das begreift doch ein ein AN nicht ;-)

    Und - Gewerkschaften und SPD erst recht nicht. Mich amüsierts immer wieder, wie wenig Menschen von Wirtschaft verstehen. Ein normaler AN versteht halt weder, dass er seine Arbeitskosten erwirtschaften muss, und dazu gehören halt Sozialabgaben, Investitionskosten für seinen Arbeitsplatz dazu. Anschlissend wird dann noch irgendwas von Mindestlöhnen gefaselt, von Leuten die non nix ne Ahnung haben. Einfach lächerlich.

    Übrigens - ich bin Unternehmer. Interessant, dass ich Ihrer Meinung nach keine Steuern mehr zahlen muss, werde diese neue Rechtslage gleich mal demnächst dem zuständigen Finanzamt kundtun :-) Was für herrliche Zeiten!

    Zitat von Silverhair Beitrag anzeigen
    Die sog. Arbeitgeber-Beiträge sind reinste Augenwischerei - und interessieren in der Praxis nur einen - nämlich den Computer der dafür eine Zeile mehr druckt!
    Die Arbeitgeber rechnen alle "Kosten" der "Lohnabhängigen" in den zu zahlenden Lohn ein - die interessiert dieses Verwirrspiel nicht, und die Gewerkschaften benutzen diese Chimäre als "haben wir für euch erreicht .. Märchen" in Wahrheit ist es einfach faktischer Unsinn!
  3. #192

    Zitat von Dot.exe Beitrag anzeigen
    SORRY, hab zuerst das falsche Zitat erwischt.
    Das hier solls sein ;-) :

    BLÖDSINN
    ich pfeiff was auf ne Kur. Es ging mir im letzten Absatz nur darum, zu sagen, dass auch die PKV Vor- und Nachteile hat.
    Was mich an der PKV massiv stört, ist die wahnsinnige Bürokratie des Einreichens der Belege und dass ich alle Nase lang mehrere Tausend Euro an Ausständen habe. Und das für Rechnungen, die ich schon bezahlen musste und jetzt auf die Erstattung durch Beihilfe und PKV harren.
    Als chronisch Kranker kommt da schnell eine große Summe zusammen und für mich sind drei- bis viertausend Euro, in Einzelfällen das Doppelte nach einer OP im Krankenhaus, eine Menge Geld.
    Und ja, ich kenne alle Einwände: längere Zahlungsfristen aushandeln(machen die wenigsten Ärzte oder gar die PVZ),
    den Arzt wechseln(wenn man denn hier in der Provinz Auswahl hätte) oder Abschläge beantragen(ist nicht schneller als der eigentliche Erstattungsantrag)
    Ich war etwas unfair, ich geb's zu, es klang halt so schön.

    Jedenfalls sind Sie als Beamter in der PKV insofern prima dran, als ihr Dienstherr auch dann noch Beihilfe zahlt, wenn Sie einmal in Pension sind. Während der normale Angestellte (von Selbstständigen gar nicht zu reden) dann nur noch einen geringen Zuschuss bekommt.

    Das mit den Belegen kenne ich übrigens aus der Familie von mehreren Beamten.
    Das ist natürlich sehr lästig, aber mehr auch nicht.
    Und es ist kein Problem der PKV, sondern der Beihilfe.

    Ich zahle meine Arztrechnungen, sammle die und wenn genug zusammengekommen sind, reiche ich sie ein. Ein bis zwei Wochen später ist die Erstattung da.
    Krankenhausbesuche werden direkt mit der Versicherung abgerechnet, da sehe ich nur den Beleg.
    Ich kann mich über unnötige Bürokratie in der PKV nicht beklagen.
  4. #193

    Kinder in der Freiwilligen-GKV zahlen selber

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Wenn die „mitversicherten Nichtzahlenden“ ein Problem sind, dass ließe sich dieses nun wirklich ganz leicht lösen. Man erklärt sie einfach zu eigenständigen Mitgliedern, die wie alle anderen zahlen. Da bei der GKV der Beitrag nicht durch Risiko und Markt bestimmt wird, sondern durch die Einkünfte des Mitglieds, ergibt sich für Mitglieder ohne Einkommen der Monatsbeitrag 0€. Problem gelöst.
    Leider haben Sie keinerlei Ahnung von dem, was Sie da schreiben. Kinder zahlen als eigenständige Mitglieder bei 0 Euro Einkommen um die 140 EUR pro Monat für ihren GKV-Schutz inkl. Pflegeversicherung. Ehegatten ohne eigenes Einkommen noch mehr. Pro Person.
  5. #194

    zum Nachdenken...

    Aus der - leider - gelebten Realität:

    Central - Tarif EKN
    Beitrag 1991: 170 € (auf 10 gerundet, 10% Zuschlag addiert)
    Beitrag 2001: 240 € (auf 10 gerundet, 5% Zuschlag addiert)
    Beitrag 2011: 610 € (auf 10 gerundet)
    Beitrag 2021: ??
    Beitrag 2041: ??
  6. #195

    Nichtzahler

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Wenn die „mitversicherten Nichtzahlenden“ ein Problem sind, dass ließe sich dieses nun wirklich ganz leicht lösen. Man erklärt sie einfach zu eigenständigen Mitgliedern, die wie alle anderen zahlen. Da bei der GKV der Beitrag nicht durch Risiko und Markt bestimmt wird, sondern durch die Einkünfte des Mitglieds, ergibt sich für Mitglieder ohne Einkommen der Monatsbeitrag 0€. Problem gelöst.
    Das trifft aber nur für die Versicherten unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze. Wenn der Alleinverdiener über der BBG liegt, fiele beim Splitting auch komplett Beitrag an, jedenfalls bis zur doppelten BBG.
    Damit wäre auch der Missstand beseitigt, dass Paare mit gleichem Einkommen in der GKV unterschiedlich hohe Beiträge zahlen müssen. Die GKV-Kassen würde das spürbar entlasten, denn auf freiwillig Versicherte Kassenmitglieder entfallen erheblich mehr beitragsfrei Mitversicherte als auf Pflichtversicherte.
  7. #196

    aa

    Zitat von jinky Beitrag anzeigen
    Guter Mann, wer in der GKV bleibt, obwohl es anders ginge, tut dies in aller Regel auch nicht aus einer diffusen Solidarität heraus, sondern weil er sich ausrechnet, dass es für ihn günstiger sein wird. Die Solidaritätskiste können wir alle zusammen ruhig zu lassen.
    Auch Sie müssen einmal lernen: Nicht jeder wählt die FDP.
  8. #197

    ...

    Wenn man von einzelnen Fallbeispielen absieht, pro und contra der PKV und GKV, ist mein Fazit, das als einzig vertretbare und auch künftig bezahlbare KV die für alle verbindliche Bürgerversicherung ist, dann sind wir alle in einer Solidargemeinschaft und niemand ist mehr etwas besseres für die Herren Dr.med.
  9. #198

    .

    Zitat von brigitta b. Beitrag anzeigen
    Wer oder was hindert den Beamten daran, in die GKV zu gehen, wenn nicht sein Spartrieb?
    Weil der Staat keinen Arbeitgeberbeitrag zahlt, d.h. der Beamten zahlt in der GKV den doppelten Beitrag wie andere Arbeitnehmer. Da ist es natürlich günstiger, sich privat zu versichern, insbesondere in Relation zu den Leistungen.
  10. #199

    Nicht neu!

    Zitat von Procyta Beitrag anzeigen
    Aus der - leider - gelebten Realität:

    Central - Tarif EKN
    Beitrag 1991: 170 € (auf 10 gerundet, 10% Zuschlag addiert)
    Beitrag 2001: 240 € (auf 10 gerundet, 5% Zuschlag addiert)
    Beitrag 2011: 610 € (auf 10 gerundet)
    Beitrag 2021: ??
    Beitrag 2041: ??
    Schauen Sie mal auf andere Diskussionen zum Thema KK. Dieses "Spiel" ist nicht neu. Die Politik trägt maßgeblich dazu bei. Ulla Schmidt, Philipp Rösler sind wahre Erfüllungsgehilfen wenn es darum ging. Die PKV durften Jahrelang die Rücklagen fürs Alter von ausscheidenden Mitgliedern behalten. Um die Verantwortung umzukehren wurde die KK zur Pflicht, nur wie ma dieser Pflicht ohne Einkommen und Stütze nachkommen kann wurde nicht geklärt, denn der kleine Unternehmer stört.
    In diesem Lande wird das Kapital immer mehr zentralisiert.
    Sehen sie sich die Entwicklungen der letzten Jahre an.

    Das Versicherte der PKV wesentlich besser gestellt seien ist genau so eine Lüge wie die, das diese Versicherung wirklich günstiger ist. Durch hohe Eigenbeteiligung bei den Medikamenten ist das nicht unbedingt der Fall.

    Entsagt man dem Bonussystem , welches dazu führt die Vorsorge zu unterlassen oder möglichst nicht trotz Notwendigkeit zum Arzt zu gehen weil in reichlig einem Monat eine Bonuszahlung von 1-2 Monatsbeiträgen winkt, dafür die KK dann im Folgejahr um so stärker belastet wird und in dem Jahr dann richtig, weil es eh mit Bonus vorbei ist. Würden die KK über mehr Rücklagen verfügen und konnten die Beiträge geringer halten.
    Das in den unteren Beitragsgruppen die Erhöhunh besonders hoch ausfällt liegt an der Beitragsbemessungsgrenze, welche als Basis dient, egal ob man darunter liegt oder nicht.

    Der Staat hat Versicherungen reich gemacht und die wollen ungern auf ihre hohen Renditen verzichten. Zugeschlagen wird da, wo der Kunde sich am wenigsten entziehen kann.

    So arbeitet man auch gleich wieder den Befürwortern einer (niedrigschwelligen) Bürgerversicherung in die Hand.
    #Nachgedacht


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