DPADie Giftstoffwerte in den Eiern überstiegen die erlaubte Höhe um 100 Prozent: Erneut sind in einem Bio-Hof in Niedersachsen belastete Eier gefunden worden. Das Landwirtschaftsministerium veröffentlichte zum Schutz der Verbraucher den Erzeugercode.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...831451,00.html
...wenn diese Dinge geschehen. Wer den Begriff "Bio" nur an der Art der Tierhaltung festmacht (in diesem Fall wohl: Anzahl Hennen pro Quadratmeter), kommt da schon mal ins Rutschen. Grundsätzlich ist Zukauf am Markt von Futter für Rinder, Schweine und Geflügel ein Risikofaktor, den man nicht ausmerzen kann, denn die Futtermittelherstellung ist ein internationaler Milliardenbetrieb, der sich kaum kontrollieren lässt. Wer als Landwirt auf Nummer sicher gehen will, der MUSS seine eigenen Futtermittel biologisch anbauen/herstellen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Der Verbraucher kann nur bei Demeter-Qualität, bei der der sorgfältige Anbau von Futtermitteln garantiert ist, sicher sein, dass diese Dinge (fast) nicht vorkommen. Auch da soll es QAustuscher gegeben haben, deren Ursachen aber außerhalb des Betriebs der Futtermittelanbauer/Landwirte lagen, d.h. die Kontamination wurde von benachbarten Parzellen eingeschleppt.
Vielleicht gibt es noch andere Gütesiegel mit dieser Qualitätsgarantie - ich weiß es nicht. Jedenfalls sollte man als interessierter Verbraucher etwas von den Garantieangaben der verschiedenen Gütesiegel verstehen. Sooo schwer ist das nun auch wieder nicht.
Da liegt ein Denkfehler. Dioxine sind in der Natur. Es sind heute dank Umweltschutz und der vergangenen Zeiträume weniger als früher. Aber sie sind immer noch im Boden. Ein Hauptgrund war der 2. Weltkrieg. Auch heute werden noch Dioxine legal in die Luft geblasen, z.B. beim Grillen unter salzwasserhaltiger Luft (z.B. an Nord- und Ostsee). Die Mengen sind aber vernachlässigbar. Eine andere Ursache sind Pflanzen. Die wollten sich eigentlich nur gegen Insekten schützen und haben dann Giftstoffe, z.B. Dioxine, gebildet. Die "schärfsten" Pflanzen sind z.B. Brokkoli und Basilikum. Wollen Sie darauf verzichten? Und was macht ein Biohuhn? Es wühlt im Boden und sucht Würmer. Es frißt Dreck und Pflanzen.
Die Quellen (für die Informationen, nicht das Dioxin) hatte ich schon angegeben. Ich verzichte hier darauf.
wie der Brokkoli das macht.
Wurden hier Nitride und chlorierte Kohlenwasserstoffe verwechselt?
Dioxine entsehen bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen unter Anwesenheit von Chlor.
Also auch bei der Verbrennung! von Holz, denn dieses enthält in geringem Masse Kochsalz.
Wäre die Reaktion bei Raumtempersur möglich, müsste breits bei Genuss eines z.B. Cognac (C2H6O - Ethanol) oder einer Portion Speiseeis (C12H22O11 - Zucker) Dioxin im Magen mit der dort anwesenden Magensäure HCl - entstehen.
Statt dessen : CH3CH2OH + HCl --> CH3CH2OH2+ + Cl-
aus dem Chemieforum ..
Reaktionsgleichung von HCl-Gas und Ethanol - Allgemeine Chemie - ChemieOnline Forum
(Dies offensichtlich nicht)
ich vermiss hier eine Ursachenforschung. Woduch gelangt PCB überhaupt in die Eier? Über das Tierfutter? Über das Wasser? im Kern ist der Artikel "es wurde PCB entdeckt". Aber nicht woher es kam....
Warum schreiben Sie dann nicht, was Demeter "garantiert"?
Dass die an jedem Betrieb verdienen und kassieren, der ihr Siegel führen darf?
Was löhnen die mir, wenn ich etwas esse, dass deren Siegel führt aber deren Garantie nicht einhält?
Nichts? Kann das sein?
Was ist so eine Garantie dann wert?
Natürlich regelt die Kennzeichnung Bio auch die Haltung der Hühner: max. 6 Hennen pro m2 (also min. ca. 1600 cm2 pro Henne), Auslauffläche pro Henne min. 4 m2, Sitzstangenlänge 18cm/pro Henne.
Allein letzteres ergibt bei 18000 Hennen im betroffenen Betrieb eine Gesamtlänge von über 3 km! Die Auslauffläche muss insgesamt über 70000m2 sein, also mehr als 7 Hektar. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Ikea-Stuhl hat dagegen eine Sitzfläche von ca. 2000 cm2, also nur ein wenig mehr als einem Bio-Huhn zusteht. Dazu fehlt oft die Armlehne. Ergo ist ein Ikea-Stuhl nicht für Bio-Hennen zertifiziert.
... dann bedeutet dass, dass Sie auch gern Schweine-, Rind, Ziegen-, Schaf- und Geflügelfleisch mit Medikamentencocktail verzehren, belastetes Ölivenöl, künstlich aromatisierte Fertiggerichte .... und und und.
Nun ja, was soll man da sagen? Hoffen wir, dass Sie einen Vormund erhalten und in einer guten Pflegeanstalt untergebracht werden. Sie scheinen ja derartig dumm zu sein, dass Sie sich selber schaden ...
...picken im Boden, der Boden ist mit Dioxin belastet, demzufolge die Eier auch, das ist keinspezielles Bioproblem sondern eine Begleiterscheinung der Industrialisierung, und der Freilandhaltung.
Eben genau nicht! Das Wohl eines Tieres hängt nicht primär damit zusammen mit wie vielen Artgenossen es zusammen lebt. 20 Hühner in einem dunklen Verschlag in einem Schrebergarten haben oftmals schlechtere Bedingungen als z.B. 10.000 Legehennen auf einem Biohof (oder auch konventionelle Bodenhaltung)
Leider haben es Tierschützer und auch viele grünideologisch geprägten Politiker und Medien geschafft den Sachverhalt auf das Schlagwort Massentierhaltung zu reduzieren. So ist es schön einfach ohne groß nachdenken zu müssen zwischen Gut und Böse zu unterscheiden!