Forum


 

Binnenkonjunktur: Experten fordern Lohnerhöhungen trotz Krise

Die Sorge vor einem Wirtschaftseinbruch treibt viele Unternehmen um. Die Firmen sollten die Löhne dennoch erhöhen, um den privaten Konsum anzukurbeln, fordern Experten. Doch Wirtschaftsverbände mahnen zu Augenmaß bei den Tarifverhandlungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806000,00.html
  1. #140

    Immer noch kein Titel

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Wir haben in Europa eine massive Staatsschuldenkrise!
    Ach ja, jetzt das Märchen von der Staatsschuldenkrise.
    Staatsschulden gab es bereits vor 2008 und niemand sprach von einer Staatsschuldenkrise, bevor die Staatsverschuldung dank BankenRETTUNG(!) nicht sprunghaft nach oben schoss.
    Suchen Sie mal in folgendem Link nach diesem Wort und lesen Sie den entsprechenden Abschnitt.
    www.nachdenkseiten.de/?p=11313
    oder auch hier:
    http://www.flassbeck.de/pdf/2011/Aug...die%20Welt.pdf
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Der Staat hat seine Aufgaben so aufgebläht dass er sie in der Vergangenheit nur noch mit zusätzlichen Schulden erfüllen konnte.
    Falsch! Der Staat hat die starken Schultern immer mehr ENTlastet, so dass er für seine Aufgaben immer mehr Schulden aufnehmen musste. Der Staat hat kein Ausgaben- sondern ein Einnahmeproblem.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Heute findet er keine weiteren Kreditgeber mehr und muss sich jetzt überlegen ob Steuern erhöhen tatsächlich so einfach möglich ist wie es Linke immer darstellen.
    Natürlich ist es das. Die Deregulierungen, Entlastungen und Unternehmenssteuergeschenke waren doch auch ruckzuck beschlossen.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Nun fordern einige "Experten" die Löhne z.B. bei den Beamten und im Öffentlichen Dienst ordentlich zu erhöhen.
    Nein, GENERELL die Löhne zu erhöhen. Dass sich da jemand hierzulande auf Beamte und Öffentlichen Dienst beschränkt, entspringt wohl eher Ihrer Phantasie.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Ob wir Deflation oder Inflation bekommen wird vom Mainstream IMHO durchaus richtig diskutiert.
    So, wird es das? Da Sie ja ausdrücklich vom Mainstream schrieben - die Artikel dort, die sich mit den viel näher liegenden Gefahren einer DEflation beschäftigen, können Sie an einer Hand abzählen.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Inflation ist unvermeidlich. Schon deshalb weil die Linken sie immer noch als gerechtfertigte Enteignung der Kapitalbesitzer ansehen und glauben die resultierenden sinkenden Reallöhne durch permanente Lohnerhöhungen ausgleichen zu können.
    Das nenne ich doch mal eine "Logik". Inflation kommt, weil die Linken sie wollen. Ich gehe gar nicht auf den Blödsinn näher ein (ist schon allein deswegen hanebüchen, weil die Linken ja bekanntlich das Geld nach unten bzw. zum Staat hin umverteilen wollen, und was wird daraus, wenn die "gewünschte" Inflation kommt?)
    Wenn Sie einfach nur mal überlegen, wie groß momentan die "Gefahr" solcher linker Umtriebe ist, liegt Inflation - nach Ihrer eigenen Begründung - aber sowas von in weiter Ferne, dass man davor wirklich keine Angst zu haben braucht.
  2. #141

    Immer noch kein Titel

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Sie verstehen anscheinend das System in dem Sie angeblich gelebt haben immer noch nicht.
    Wie gesagt, ich lass mir immer mit wachsender Begeisterung mein früheres Leben von Zaungästen erklären. Es gibt nichts, was mehr Lacher generiert.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Man kann Inflation offiziell mit Preisfestsetzung unterdrücken. Dann gibt es eben nicht genug Waren für das vorhandene Geld.
    Und damit hätte sich also das Thema Inflation in der DDR erledigt. Schön, dass wir das geklärt haben.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Unter der Hand wird dann aber auf dem Schwarzmarkt zu Marktpreisen gehandelt.
    Wie? Wohnungen? Sach bloß....
    Aber erklären Sie mir doch mal, wie man Schrauben auf dem Schwarzmarkt handelt, wenn es keine gibt.
    Natürlich wurde getauscht wie wild, aber da wir ja nun mühevoll gelernt haben, dass man einem "Schwarzmarkthändler" mit Ostgeld keine Freude machen konnte, wurde eher nach dem Motto "Du gibst mir Trabbi-Auspuff, ich gebe Dir Bohrmaschine" getauscht. Gern genommen wurden auch "blaue Fliesen" - falls Sie wissen, was das ist.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Dann werden 500 Ostmark gegen 100 Westmark getauscht
    Das haben vielleicht Wechselstuben in Westberlin so gemacht, ich kenne keinen im Osten, der diese Art von Tauschgeschäft machte.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Oder man kaufte für 20.000 Ostmark den "gebrauchten" Trabbi den der Nachbar gestern nach 12 Jahren für 14.000 zugewiesen bekam falls man nicht selber 15 Jahre auf die Zuweisung warten wollte.
    DAS ist richtig. Daher kursierte auch der Witz (der gar keiner ist) "Das Geld für einen neuen Trabbi habe ich zusammen, für einen Gebrauchten reicht es noch nicht."
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    War es nicht durchaus üblich überall etwas mehr zu bestellen oder zu kaufen wenn Ware da war? Weil man genau wusste dass man diese ohne Verlust wieder los wird. Weil Geld immer da war aber an Ware meistens Mangel herrschte.
    Auch das ist richtig. Was natürlich den Effekt hatte, dass selbst Artikel, die theoretisch den tatsächlichen Bedarf abgedeckt hätten, doch nicht ausreichend lange in den Läden lagen.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Fragen Sie Ihre Frau mal ob die nur ein Kleid aus dem Katalog bestellt hat oder gleich 3 weil man sicher sein konnte dass mindestens 1 wenn nicht gar 2 ausverkauft waren.
    Katalog? In der DDR? Da kenne ich nur den GENEX-Katalog und da war nie was ausverkauft.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    All diese Aufschläge nennt man Inflation. Und wenn der Wohnungsmarkt nicht so perfekt über ein Amt reglementiert sondern offen gewesen wäre hätten manche Leute mehr als 1,49 geboten um aus dem Kinderzimmer ausziehen zu dürfen.
    Und genau deswegen ist es ja keine Inflation (auch nach Ihren wiederholten Versuchen noch nicht), weil das Produkt Wohung eben nicht ausreichend vorhanden war, man damit i.d.R. nicht an staatlichen Stellen vorbei handlen konnte und sie selbst mit "blauen Fliesen" einer Wohnung nicht näher kamen. Die bessere Währung waren "Beziehungen".
  3. #142

    Immer noch kein Titel

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    30% aller Hartz4-Bezieher in NRW haben einen Migrationshintergrund. Und diese Hartz4-Bezieher vermehren sich überproportional.
    Nicht wahr, Sie sind auch ein Fan von Sarrazin?
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Zur Normgröße. Vielleicht lesen Sie sich erst einmal in die Wohnungsbaupolitik der DDR und die (gescheiterten) Pläne der DDR-Führung ein.
    PH 16
    Vielleicht nehmen Sie mal zur Kenntnis, dass ich auch nicht einen Haustyp herausgreife und behaupte, das wäre die Norm. Unterlassen Sie also bitte solche die Intelligenz beleidigenden Deduktionen.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Es ist übrigens typisch dass Kommunisten das Scheitern verschiedener kommunistischer Ansätze immer auf die Führung schieben.
    Welche Kommunisten? Kennen Sie einen? Ich nicht.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Stalin, Pol Pot, Mao. Immer bejubelt und wenn dann nach dem Ableben die Massengräber ans Tageslicht kommen hat das natürlich nie was mit dem Kommunismus an sich zu tun. Dieser ist ja per Definition gut.
    Da kann ich Ihnen leider nicht helfen. Für Kommunismus gibt es nun mal eine hinreichend klare Definition (wie für Kapitalismus und Christentum übrigens auch). Und was Sie unter Kommunismus verstehen hat damit etwa so viel zu tun wie die Kreuzritter mit dem Christentum oder islamistische Terroristen mit dem Islam.
    Die CDU ist in etwa so christlich wie die LINKE kommunistisch ist.
    Auch an Sie der Rat, weniger auf die Etiketten zu schauen, sondern auf den Inhalt.
  4. #143

    Immer noch kein Titel

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Eigentlich kam der Soffin-Link von mir, oder?
    Und Ihre Quellen sollten Sie mal ganz genau lesen bevor Sie diese in die Diskussion einbringen.
    Nö, also ein drittes Mal bringe ich den SoFFin-Link nicht.
    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Lassen Sie da besser mal die 100.000 gelten bevor man die DGB-Zahlen sucht die für November 2011 gelten. Die Bandbreite liegt meines Wissens zwischen 66.000 und ca. 120.000 in den letzten 3 Jahren.
    Wunderbar, wieviele Kinder drücken denn bei der BDA-Statistik den Vollzeitverdienst unter die Armutsgrenze? Und das noch trotz aller Kinder-relevanten Zulagen und Steuererleichterungen. Behaupten nicht einige sogar, dass man bereits durch Kindergeld reich werden kann, mindestens jedoch zum Kinderkriegen animiert wird?
    Und dann ist bei all diesem Geldsegen immer noch Aufstockung nötig, tststs. Es muss aber eine Menge kinderreicher Großfamilien in Deutschland geben - und dabei wird immer über zu wenige Kinder gejammert. Wahrscheinlich müsste man nur die aufstockenden Vollzeitarbeiter besuchen. Laut BDA sind das fast alles Großfamilien.
    Nur komisch, dass es vor ein paar Jahren noch kein Thema war, dass man mit vielen Kindern gleich unter die Armutsgrenze rutscht. Auch Kinderarmut war kein Thema. Wie das wohl kommt?








TOP



TOP