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Binge Eating-Epidemie: Tausende Kilokalorien auf einen Streich

CorbisMit dem Kalorienzählen kommen Binge Eater nicht nach: Während eines Fressanfalls stopfen sie unkontrolliert Essen in sich hinein. Die Betroffenen sind stark übergewichtig. Experten schätzen, dass fünf Prozent der Deutschen an der Essstörung der Überflussgesellschaft leiden.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-872765.html
  1. #50

    ja, ja, ja

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...Sie wollen doch nicht ernsthaft eine Krankheit wie Epilepsie mit einer unkontrollierten Fressatacke gleich setzen....?
    Wie waers einfach mal mit Kuehlschrank zulassen oder wenn das nix hilft einfach nix einkaufen was man auffressen kann....? Was wuerde denn der Betroffenen machen wenn nix da waere...an seine Mitmenschen gehen und Ihnen in den Po beissen?
    Einen Anfall haben? Kennen Sie das? Das machen Kinder in der Trotzphase durch und dagegen hilft nix. Können Sie einen Niesanfall ausbremsen?
    Es gibt haufenweise Leute, die in verschiedenen Handlungen festhängen und sich nicht dauerhaft dagegen wehren können. Da hilft keine Beherrschung, weil irgendwann der Druck so groß ist und man doch wieder sein Muster bedient.
    Sie scheinen das nicht zu kennen, zu empfehlen ist daher dringend die eine oder andere Info zu solch einem Verhalten. Wobei es dabei nicht nur um Fressattacken geht, sehr beliebt sind auch verschiedene Schneidewerkzeuge. In Ermangelung dieser (der Kühlschrank ist leer) rennen die durchaus mit dem Kopf gegen die Wand oder tun sich sonst irgendwie weh.
  2. #51

    Übermässig Fressen-typisch Überfluss-Gesellschaft

    Natürlich ist die pandemische Adipositas vor allem ein Problem der Überfluss-Gesellschaft. Jene bringt eben die vielen psychisch instabilen Menschen hervor, die mit sich und der Welt nicht zurecht kommen. Ja, unsere Gesellschaft fördert das leider auch, aber es gibt auch eine persönliche Verantwortung für den eigenen Körper. Mir ist es mitnichten egal, ob sich ein Viertel der Gesellschaft krankhaft fett frisst, weil ich dafür zahlen darf, weil die Gesellschaft zunehmend unfassbar viel Geld für die Behandlung von solchen Patienten zahlt. Außerdem sollte mal jeder, der hier mit diskutiert, mal so einen Menschen auf einen OP-Tisch hieven... Leider ist der Bericht sehr unprofessionell und reißerisch. Ein englisches Wort, ein paar verbale Übertreibungen und Zuspitzungen und schon ist der nächste Artikel fertig für den Bereich Gesundheit. Ja, ab einem bestimmten Grad an Fettleibigkeit geht nix mehr mit einfach mal abnehmen, da kann man der Psychologin nur zustimmen. Leider bleibt unerwähnt, dass man zum Beispiel die Option einer unterstützenden chirurgischen Maßnahme nutzen kann. Ich habe auch den Eindruck, dass man allgemein immer noch nicht begriffen hat, dass dieser Diät-Wahn selbst ein Problem ist. Will man signifikant abnehmen, muss das Leben geändert werden. Und das hat nun mal u.a. etwas mit Selbstdisziplin zu tun. Aber woher diese nehmen, wenn man doch psychisch instabil ist. Wieder mal eine medizinische Erklärung für eine Kombination von Gehenlassen, abhängen, fehlende Selbstdisziplin, ja nicht bewegen und ganz viel Selbstbetrug. Denen, die wirklich auch mit viel Anstrengung und Willen abnehmen wollen, sollte man auch Angebote zur Unterstützung machen.
  3. #52

    Binge Eating ist im Grunde genommen nur ein neuer Begriff für ein gestörtes Essverhalten, dass ich noch mit der Bezeichnung "Fresssucht" oder auch "Heißhungerattacken" kennengelernt habe. Das Gute an Übergewicht ist in aller Regel, dass die Betroffenen in den allermeisten Fällen ihre überflüssigen Pfunde auch wieder
    loswerden können. Dazu ist zu allererst die Kenntnis über den Energiegehalt der täglich zu sich genommenen Speisen und Getränke erforderlich. Ein Ernährungstagebuch hilft hier den Überblick zu halten. Dann bleibt eine Rosinenschnecke mit über 750 kcal außen vor. Auch die so gerne am Abend genaschten Salzstangen mit ihren 480 kcal/100g haben auf dem Tisch nichts mehr verloren. Von Chips und Flips ganz zu schweigen. Seitdem ich mir seit August 2012 die Mühe mache und mit Lupe bewaffnet meine Lebensmittel und Getränke nach dem Kaloriengehalt zu kaufen und konsequent die Kalorienschleudern in den Regalen stehen lasse, stelle ich fest, dass ich täglich satt werden und dennoch langsam aber sicher abnehmen kann. Nahrungsumstellung und am besten auch etwas mehr Bewegung reichen für die meisten Übergewichtigen aus, um angefutterte Pfunde wieder los zu werden. Ohne Disziplin und Willenskraft ist das Vorhaben Abnehmen aber zum Scheitern verurteilt-
  4. #53

    Die "gute" Nachricht: man kann angesichts des heißhungrigen Hasses (samt zugehöriger Kommentare im Thread) auf Eßgestörte gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte...
  5. #54

    aha

    Zitat von ramonw Beitrag anzeigen
    ...aber das ist Bullshit.
    Ich war zweimal in meinem Leben Adipositas bedingt durch übermässigem Konsum und keine/kaum Bewegung.
    Man kann abnehmen und auf das Idealgewicht .....
    Da muss ich doch gleich mal meinen Arzt einen weltweit anerkannten übergewichtsspezialisten anrufen und ihm mitteilen dass er falsch liegt und dass die Leute gar nicht krank sind sondern einfach nur faul.
  6. #55

    Autorenhalbheiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Kalorienzählen SPIEGEL ONLINE[/url]
    Fuer Psychologen umsatzbringend ist, das Falschfressverhalten meist ohne gewaltige Willensanstrengung der Betroffenen kaum therapierbar ist. Grund: der Fehler ist meistens organisch und nicht seelisch oder verhaltenstechnisch bedingt.
    Er entsteht kurz vor der Pubertaet im jungen Menschen, wenn in einer entscheidenden aber relativ kurzen Koerperpraegungs- und Umstellungsphase zuviel Fett und Zucker konsumiert wird. Auch Fettleibigkeit zu dieser Zeit noch aus Falschnahrung in der Kindheit kann beitragen.
    Unter solchen Bedingungen kann der Koerper nicht die natuerlicherweise vorgesehene Umstellung des Essverhaltens von Wachstumsanforderungen (hocheffiziente Nahrungsverwertung) auf Erhaltungmodus umstellen. Nur in diesem entscheidenden Alter Sport treibende Jugendliche haben die Chance, dem Damokleschwert zu entgehen.

    Erst die Umstellung, spaeter das Essverhalten wird vom dichten Nervengeflecht im Bindegewebe um Magen und Darm gesteuert und liegt deshalb unterhalb der Bewusstseinsschwelle.
    Ein Ueberangebot an Zucker und Fetten in der wichtigen Prasegungsphase blockiert die Umstellung und "friert" die in der Wachstumsphase sehr sinnvolle Blockade einer Appetithemmung bei zuviel Nahrungsaufnahme fuer den Rest des Lebens in falscher Stellung ein.
    Man weis bisher nicht, wie diese verpasste Umstellung spaeter nachholbar waere.
    Also bleibt nur bewusstes FDH als Eigentherapie.
    Dazu moegen einige sinnvollerweise die Hilfe von Psychologen konsultieren. Es bleibt also genug zu tun fuer den Berufsstand dank der Nahrungsmittelindustrie: genau die verfuehrt die Jugendlichen durch staendig neu kreierte Fett- und Zuckerprodukte mit dazu passender Werbung in genau dieser Umstellungsphase zu vermehrtem Fett- und Zuckerkonsum. Man will ja die Abnehmer der Zukunft sichern.

    Habe dennoch einen Tip fuer die Psychologin und ihren Job als Ernaehrungsberaterin: konditionieren Sie Ihre Kunden so, dass die fuer den Rest ihres Lebens nur noch jeden 2. Tag was essen wollen.
    Und zwar was und wieviel die auch immer moegen und schaffen.
    So koennen die jeden 2. Tag ihrer schaedlichen Lust ungeniert weiter froenen und sich immer auf morgen freuen.
    Das erhoeht nicht nur die Lebenslust, sondern auch die Restlaufzeit um 33 % (bei Menschen, Nematoden, Ratten und Maeusen, alles bereits randomisiert getestet).
    Ist eine andere neue wissenschaftliche und publizierte Erkenntnis, die zum Wissensrepertoire einer Beraterin gehoeren sollte.
    Die "Therapie" fuehrt bei strikter Anwendung zur Reduzierung der Kalorienaufnahme um 30 % und verbessert die Ausscheidungen schaedlicher Nahrungsanteile dadurch, dass der Organismus 1 Tag laenger bekommt, den Mistanteil der Nahrung wieder los zu werden.
  7. #56

    Ich kapiere es nicht

    Wenn ich all die Kalorienzähler hier lese, wird mir´s schlecht. Wenn ich mehr esse als ich verbrenne, dann werde ich fett - keine noch so ausgeklügelte Diät funktioniert. Nein, man lässt Blutwerte testen, isst nur Fett, isst nur Eiweiß, trennt hier und da, zählt Kalorien - es ist eine kranke Gesellschaft. Die Nahrungsaufnahme ist eine der wichtigsten Körperfunktionen und ist wie Sex auch mit Lust verbunden. Kein Trieb des Menschen wird von so vielen Regeln beherrscht: iss morgens ausreichend, iss abends wenig, iss das nicht, iss unbedingt das, das verhindert Krebs, das hat viel Antioxidantien, das ist biologisch, das ……hängt Euch doch auf - Eure Leben ist doch eine Krankheit. Die Getränkeindustrie will dem sinkenden Bierumsatz ausgleichen und zugleich tauchen Studien auf, in denen behauptet wird, wir vertrocknen ohne es zu merken. Wir müssen 3,5 Liter am Tag saufen und was passiert. Die Menschen stellen ihre Digitaluhren so ein, dass sie viertelstündlich daran erinnert werden, zu trinken. Leute, ist Eure Leben noch lebenswert? Wenn ich zu fett werde, bewege ich mich richtig (nicht im schicken Dress im Sportstudio rumhopsen), nein, richtig bewegen - das zu tun, wozu wir biologisch geschaffen wurden und es auch mit Spaß tun können. Oder zählt Kalorien, fahrt zum Austoschalter und kippt Euch die Kalorien in den Hals ohne auch noch auszusteigen …








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