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Bing Streetside: Microsofts verliert seine Straßenansicht

MicrosoftDie Häuser sind weg, ganz ohne Verpixelung: Seit Tagen ist Microsofts Straßenfoto-Dienst Streetside aus dem deutschen Angebot der Suchmaschine Bing verschwunden. Woran das liegt, will der Konzern nicht sagen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...834391,00.html
  1. #1

    Ich bin ja auch ein ganz extremer Datenschutzverfechter. Aber Fotos öffentlicher Straßen sollten nicht darunter fallen.
  2. #2

    Irgendwie passt das nicht zusammen. Auf der einen Seite will man den kompletten Netzwerkverkehr nach urheberrechtlich geschützten Inhalten durchsuchen, was gegen unsere Grundrechte verstößt, aber auf der anderen Seite meldet man Datenschutzbedenken gegen völlig legale Fotografien an (sog. "Panoramafreiheit") und schränkt damit erheblich die Freiheit ein, auf die wir so stolz sind.
  3. #3

    Welche Datenschützer sollen das sein, die auf Verpixelung drängen und warum? Ich kann keine personenbezogenen, schützenswerten Daten in Aufnahmen von Häusern sehen. Wenn ich mich recht erinnere dann waren diese "Datenschützer" bei Google Streetview einige Politiker und die "Bild."
  4. #4

    Hm

    Zitat von Pfeiffer mit drei F Beitrag anzeigen
    Irgendwie passt das nicht zusammen. Auf der einen Seite will man den kompletten Netzwerkverkehr nach urheberrechtlich geschützten Inhalten durchsuchen, was gegen unsere Grundrechte verstößt, aber auf der anderen Seite meldet man Datenschutzbedenken gegen völlig legale Fotografien an (sog. "Panoramafreiheit") und schränkt damit erheblich die Freiheit ein, auf die wir so stolz sind.
    Die Lösung liegt darin: "man" ist nicht gleich "man". Die meisten Datenschützer in Deutschland sind weder Fan von Streetview, noch von Vorratsdatenspreicherung / automatisierten Durchsuchung von Netzwerkverkehr.

    Und der Vorwurf der Datenschützer ist ja nicht pauschal Straßenbilder abzubilden. Vielmehr sind es zwei Aspekte die im Vordergrund stehen:
    - Es wird aus einer zu hohen Perspektive fotografiert: Normalerweise dürfen Bewohner einer Anwesens davon ausgehen, dass z.B. eine Mauer dahinter liegende Objekte verdeckt. Wenn aber systematisch aus drei Meter Höhe fotografiert wird, dann ergibt dies einen anderen Winkel und zeigt zusätzliche Details
    - Nicht jede Sache die man sehen kann darf man auch gleich publizieren. So kann es passieren, dass Microsoft/Google Personen abbilden (diese haben ein Recht am eigenen Bild)
  5. #5

    Straßen zu fotografieren ist teuer...

    ...das teuerste aller möglichen Projekte. Allein die Halbwertszeit der Aktualität und die Kosten für eine Aktualisierung sind abschreckend.

    Viel kostengünstiger und einfacher wären doch Informationen, die in das Kamerabild eingeblendet würde.

    DH
  6. #6

    optional

    Seinerzeit herrschte die Vorstellung (durch gütige Mithilfe von Bild und co) daß die Häuser immer live zu sehen wären. Natürlich nicht bei internetaffineren Menschen. Aber z.B. die Oma von nebenan hat oft all den Schwachsinn geglaubt.(Einbrecher können kucken, ob jemand zu Hause ist u.ä.)

    Ich glaub bei Streetside hatte dann schon Erkenntnis und gesunder Menschenverstand eingesetzt.

    Ich persönlich finde es auch nicht extrem bedenklich öffentliche Strassen abzubilden. Außer mal kurz aus Interesse hab ich aber Streetview auch nie wirklich benutzt. Nur GoogleMaps zeigt manchmal ein Bild vom Ziel, wenn man da ist.
  7. #7

    ...

    Zitat von andi5lebt Beitrag anzeigen
    Seinerzeit herrschte die Vorstellung (durch gütige Mithilfe von Bild und co) daß die Häuser immer live zu sehen wären. Natürlich nicht bei internetaffineren Menschen. Aber z.B. die Oma von nebenan hat oft all den Schwachsinn geglaubt.(Einbrecher können kucken, ob jemand zu Hause ist u.ä.)

    Ich glaub bei Streetside hatte dann schon Erkenntnis und gesunder Menschenverstand eingesetzt.

    Ich persönlich finde es auch nicht extrem bedenklich öffentliche Strassen abzubilden. Außer mal kurz aus Interesse hab ich aber Streetview auch nie wirklich benutzt. Nur GoogleMaps zeigt manchmal ein Bild vom Ziel, wenn man da ist.
    Genau das. Trotzdem Schade das Streetview nicht wirklich weiterbetrieben wird hier, ist doch recht nützlich sich einen unbekannten Ort/Stadtteil vorher anzugucken (speziell dort wo die Beschilderung schlecht ist).
  8. #8

    "Street view" in Deutschland

    würde ich als Softwarefirma nie machen, zu aufwändig, zu nervig. Ich würde mich auf vernünftige Länder beschränken.
  9. #9

    ich finde es traurig.............

    ......dass die Deutschen so doof sind,es macht mir als internetnutzer erheblichen spass bei google streetvieuws, virtuell in das urlaubsland zurueck zu kehren und meinen urlaub neu zu erleben.Google Street views ist ueberall gewesen,ok auf
    amerikanischen kontinent oder in Europa,ueberall kann man virtuell hinfahren,nur die deutschen fahren eine extrawurst.
    Selbst nach moskau und tokio kann man sich ansehen!








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