Billigmobile: Autobauer kämpfen mit der 5000-Euro-Marke

Wer bietet weniger? Lange galt das Premiumsegment unter Autobauern als Gewinngarant, jetzt knöpfen sich die Konzerne den Billigmarkt vor. Kleinwagen für weniger als 5000 Euro versprechen sattes Wachstum in Schwellenländern. Doch vor allem deutsche Hersteller tun sich mit den Discountmobilen schwer.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...822497,00.html
  1. #10

    Zitat von Jochen Binikowski Beitrag anzeigen
    Ich habe seit 32 Jahren auf den Philippinen zu tun und kann deshalb die Entwicklung der dortigen Autos etwas beurteilen. M.M. nach haben billige Kleinwagen keine Chance. Die Leute können sich entweder ein richtiges Auto leisten wo man 10 Passagiere reinquetschen kann oder sie fahren mit dem Bus oder Moped.
    Eine ähnliche Erfahrung macht auch Tata mit dem Nano: Das Ding ist ein totaler Flop. Und auch in China will kaum jemand die billigen Seelenverkäufer für 30.000 RMB (um die 3500€) haben.

    Der Grund ist immer der gleiche: Die Anschaffungskosten sind zwar einmal ein dicker Brocken, aber bei den in diesen Ländern üblichen Nutzungszeiten gegenüber den Unterhaltskosten von eher untergeordneter Bedeutung.
  2. #11

    Als ob...

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Als erste mal überflüssigen Quatsch wie elektronische Fensterheber weglassen.
    ...dadurch der Preis gedrückt werden würde.
  3. #12

    Qualität

    Zitat von rebsmd Beitrag anzeigen
    Ich mag jedenfalls nicht auf unsere Autobauser schimpfen, nur weil sie keinen Schrott als Neuwagen verkaufen wollen, sondern ein bisschen Qualität (was ja schließlich ihren Markennamen ausmacht) erhalten wollen.
    Qualität, da frage ich mich, warum dann nur 2 Jahre Garantie??
  4. #13

    Kleinwagen

    Habe mir vor zwei Jahren einen kleinen Kia Picanto gekauft, ein sehr gut ausgestattetes und angenehmes Auto. Das würde ich hier in Deutschland nicht mehr tun. Die Groß(kotz)karossen schieben einem fast von der Strasse weg, Sicherheitsabstand manchmal 50 cm bei 100 km/h. Man ist deshalb immer gefährdet. Kommt das Siegel dazu, das den Wagen bei einem Verbrauch von max. 6l/100km in die rote Klasse D,E schiebt. Ein grosser Mercedes mit 15 l Verbrauch ist in grün. Soviel zum deutschen Verständniss von Automobil. Auch ich werde aus Sicherheitsgründen einen großen Karren kaufen obwohl mir diese Irsinnstendenz ganz und gar mißfällt. Wir sind halt so, höre ich aus meinem Bekanntenkreis und Sätze wie " kauf Dir mal ein richtiges Auto". Ich freu mich schon auf die Zeit, in der 1 Liter Benzin 5 € und mehr kostet und auch die Fördermenge an Öl drastisch zurückgeht. Da hilft dann nur noch ein BMW, die bei steigender Leistung und Masse immer weniger Benzin verbrauchen und irgendwann beim Verbrauch 0 l/100km landen wenn ihre Motorenentwicklung so weitergeht. Gratulation.
  5. #14

    Ich bracuhe für die Arbeit ein Fahrzeug. Bei dem Niedriglohn kann ich mir den unterhalt eines deutschen PKWs aber nicht leisten! Und Moped...mag im Sommer angehen, aber bei Glätte und -26°C ein NoGo.

    Also habe ich mir einen zwitter zugelegt!

    Eine Piaggio Ape, einen kastenwagen.

    Kriegt man neu bei uns für 4200€. Steuer/Versicherung (ganzjährig) kostet 60/120€, auf 100 Km braucht die Ape 4,5 Liter.

    DAS ist finanzierbar und dass das Teil nur 50-55 Km/h schafft... im Stadtverkehr muss es eh nicht schneller können!

    So bin ich motorisiert, mobil, wettergeschützt... für unter 5000€. Radio hab ich nachgerüstet... mir langt das teil.

    Dass es ein 1-Mann-Fahrzeug ist und viele über den matchbox-LKW lästern... damit kann ich leben.
  6. #15

    Ein Herr Dudenhöffer hat vor vielen Jahren kapiert, daß er als "Dommschwätzer" genial und geschäftlich erfolgreich ist.

    Ein anderer Herr gleichen Names tut das gleiche seit ungefähr ebensovielen Jahren und sogar auf Staatskosten. Leider volkswirtschaftlich und kulturell ohne jeden Mehrwert.
  7. #16

    warum

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Als erste mal überflüssigen Quatsch wie elektronische Fensterheber weglassen.


    fensterheber brauch ich täglich 20 bis 30 mal.

    wieso lese ich immer wieder das diese dinger unwichtig und überflüssig wären?
  8. #17

    ....

    Zitat von walt Beitrag anzeigen
    Habe mir vor zwei Jahren einen kleinen Kia Picanto gekauft, ein sehr gut ausgestattetes und angenehmes Auto. Das würde ich hier in Deutschland nicht mehr tun. Die Groß(kotz)karossen schieben einem fast von der Strasse weg, Sicherheitsabstand manchmal 50 cm bei 100 km/h. Man ist deshalb immer gefährdet. Kommt das Siegel dazu, das den Wagen bei einem Verbrauch von max. 6l/100km in die rote Klasse D,E schiebt. Ein grosser Mercedes mit 15 l Verbrauch ist in grün. Soviel zum deutschen Verständniss von Automobil. Auch ich werde aus Sicherheitsgründen einen großen Karren kaufen obwohl mir diese Irsinnstendenz ganz und gar mißfällt. Wir sind halt so, höre ich aus meinem Bekanntenkreis und Sätze wie " kauf Dir mal ein richtiges Auto". Ich freu mich schon auf die Zeit, in der 1 Liter Benzin 5 € und mehr kostet und auch die Fördermenge an Öl drastisch zurückgeht. Da hilft dann nur noch ein BMW, die bei steigender Leistung und Masse immer weniger Benzin verbrauchen und irgendwann beim Verbrauch 0 l/100km landen wenn ihre Motorenentwicklung so weitergeht. Gratulation.


    welcher Mercedes verbraucht heute noch 15 Liter???

    ein AMG vll.

    einen S 250 CDI fahren sie mit 5 Liter - einen S 320 CDI mit 7 bis 8 Liter.

    einen 500er Benziner schaffen sie nur unter extremen Bedingungen mit 15 Liter.

    ein 350er E-Klasse oder SL schafft auch locker 8 Liter Benzin.
  9. #18

    Sind in meinen Augen die falschen Fragen

    Zunächst mal sind die Produktionsbedingungen von Großkonzernen überhaupt nicht darauf eingestellt in solchen minimalistischen Rahmenbedingungen zu funktionieren.
    (Das per Hand schweißen hat es schon betont)

    Des Weiteren wurde das zweite Hauptproblem schon betont.
    Auch die Inder stehen schon lange nicht mehr vor einem Neuwagen und sind begeistert ein Auto zu sehen. Die haben auch Ansprüche!! Vielleicht andere als die Deutschen aber ein Vehikel das nur fährt lockt da keinen mehr.

    Und welcher Dummkopf kauft sich überhaupt einen Neuwagen in dieser Preisklasse? Die Qualitätsverbesserungen die mann erringen kann wenn man auch nur auf das 1 Jahreswagen Segment schaut sind gigantisch!!

    Ich meine für 3000€ bekomme ich in Deutschland schon einen schönen gebrauchten Mittelklassewagen der 7-10 Jahre alt ist.

    Was dort benötigt wird ist keine 3000€ Krücke sondern ein Vernünftiges und optimiertes Neu/Gebrauchtwagenkonzept.
  10. #19

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    kostet 1,70 Euro. Das sind nach alter Rechart 3 Mark Fünfzig, für EINEN Liter Sprit! Dazu kommen, Kfz. Steuern, Versicherung, Wartung, Parkplatzgebühren, demnächst Mautkosten, Reparaturen, altersbedingter Werteverfall, Stau, kaputte Straßen, Agressionen im Verkehrsmiteinander. Der Preis eines Kfz. ist absolut nebensächlich geworden. Auch geschenkt würde ich kein Kfz. haben wollen, da stehe ich lieber in der Kälte 5 Minuten an der Bushaltestelle. Heutzutage ist es ein Luxus KEIN Auto fahren zu müßen.
    Der Preis eines KFZ ist nebensächlich ?
    Ich habe hier demletzt die Rechnung aufgemacht, sie kaufen einen
    neuen Passat, was haben sie nach 5 Jahren und 100000 tkm
    ausgegeben. Ich war in Summe bei 38000 Euro, davon 27% für den
    Sprit.
    Dann selbe Rechnung für einen Cayenne, dort lag der Spritanteil
    dann bei 16%.
    Der Spritpreis ist nur bei einem gebrauchten Kleinwagen relevant ..