Billigflieger: Lufthansa-Mitarbeiter fürchten Germanwings-Offensive

DPANur zwei Jahre nach dem Abschied soll Germanwings an den Hamburger Flughafen zurückkehren. Lufthansa-Mitarbeiter sind alarmiert. Sie befürchten, dass bald ein Großteil der Lufthansa-Flüge von der Billigtochter abgewickelt wird.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-860528.html
  1. #1

    Nach dem völlig überzogenen Streik

    gönne ich das den Lufthansa-Mitarbeitern - das haben sie nun davon. Und dabei wird es hofffentlich auch nicht bleiben !
  2. #2

    es ist doch klar dass die Lufthansa zu teuer ist

    die kann dem Personal auf Dauer nicht so viel Geld zahlen.soziale Sicherheit ist gut aber bei uns wird alles übertrieben.die billigfluglinie hat doch geradezu den Sinn die lufthansamitarbeiter auszuloten.mit recht.denn diese haben einen ungerechtfertigten kundigungsschutz . die Arbeit an Bord istnicht mehr das was es einmal war.es ist eine relativ schlichte Dienstleistung. und dafür kann es kein Gehalt geben das was einen Akademiker glücklich macht.Privatdozenten mit Promotion bekommen gelegentlich 10 Euro inklusive Vorbereitung. schade aber die goldenen Zeiten im Zeichen der Globalisierung sind vorbei.
  3. #3

    Zum besseren Verständnis

    Falls Lufthansa es nicht schafft, defizitäre Zweige in profitable umzuwandeln, werden Arbeitnehmer bei Lufthansa ihre Arbeit verlieren.
  4. #4

    Zitat von iffel1 Beitrag anzeigen
    gönne ich das den Lufthansa-Mitarbeitern - das haben sie nun davon. Und dabei wird es hofffentlich auch nicht bleiben !
    Das ist, mit Verlaub gesagt, dummes Geschwafel. Nicht nur das die Mitarbeiter von LH darunter leiden, nein es trifft auch noch den Kunden. Wenn die innerdeutschen Flüge von Direct4U abgewickelt werden war es das mit einigermassen bequemen von A nach B in Deutschland kommen. Nicht zuletzt auch die ganzen Einschnitte am Boden für die öfters Reisenden sind ein dickes Ding die bei vergleichbaren Angeboten dann doch eher zu Konkurrenz greifen lassen. Dr. Franz tut sich damit keinen Gefallen, irgendwann wird es auch auf die Shareholder Value durch schlagen.
  5. #5

    Same same wie der Asiate sagt

    Zitat von tepchen Beitrag anzeigen
    Das ist, mit Verlaub gesagt, dummes Geschwafel. Nicht nur das die Mitarbeiter von LH darunter leiden, nein es trifft auch noch den Kunden. Wenn die innerdeutschen Flüge von Direct4U abgewickelt werden war es das mit einigermassen bequemen von A nach B in Deutschland kommen. Nicht zuletzt auch die ganzen Einschnitte am Boden für die öfters Reisenden sind ein dickes Ding die bei vergleichbaren Angeboten dann doch eher zu Konkurrenz greifen lassen. Dr. Franz tut sich damit keinen Gefallen, irgendwann wird es auch auf die Shareholder Value durch schlagen.
    Als Vielflieger kann ich ihren Beitrag nicht anz folgen? Worin liegt der Messbare Unterschied zwischen Germanwings und LH im Innerdeutschen oder Europaeischen Flugverkehr? da ich beide regelmassig nutze, und mich auch mit Kollegen austausche sage ich mal ueberhaupt nicht. Flugzeuge, Ausstattung, Puenktlichkeit, Gepaecklimitationen, Anzahl der Verbindungen etc etc ..Austauschbar

    Anschlussfluege (gerade Bankfurt) sind sicher noch nicht ganz auf ein bestehendes LH Nivvaeu aber das aendert sich bald...und die Bordverpflegung, aber die ist bei LH auch nicht doll und ich kann darauf auch verzichten bei 60 min. Flug
  6. #6

    Ein Trauerspiel...

    ... wie hier schon wieder kritisiert wird dass sich Arbeitnehmer stark machen.
    Akademiker-Gehälter? Bitte informieren bevor so etwas erzählt wird. Eine Flugbegleiterin bei Lufthansa verdient auf die Hand WENIGER Geld als ein Zugbegleiter. Ist dabei aber gesundheitlich den schlechteren Bedingungen ausgesetzt. Für viele ist es ein Beruf den sie aus Leidenschaft nachgehen, gewiss nicht des mikrigen Gehaltes wegen. Piloten verdienen Kohle ohne Ende aber dagegen verdienen Flugbegleiter fast nichts.
  7. #7

    Unverständlich

    Wenn - wie in dem Artikel zu lesen - der Betrieb defizitär ist, dann sollte sich Lufthansa vielleicht ganz davon zurückziehen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich das Unternehmen diese unnötigen Kosten überhaupt aufbürdet.

    Abgesehen davon ist mir unverständlich, wie man ernstlich einen innerdeutschen Flug antreten kann. Bahnfahren ist viel angenehmer, man hat mehr Beinfreiheit, sieht mehr von der Landschaft und muß sich nicht wie ein Schwerverbrecher beim Einchecken scannen lassen.
  8. #8

    Könnte es auch sein, daß Piloten statt 6 Wochen über 2 Jahre Ausbildung absolvieren, 40.000€ selber dazuzahlen dürfen, schlechtere Ruhezeiten als die Kabinenmitarbeiter haben und eine leicht höhere Verantwortung tragen?

    Zitat von nescherim Beitrag anzeigen
    ... wie hier schon wieder kritisiert wird dass sich Arbeitnehmer stark machen.
    Akademiker-Gehälter? Bitte informieren bevor so etwas erzählt wird. Eine Flugbegleiterin bei Lufthansa verdient auf die Hand WENIGER Geld als ein Zugbegleiter. Ist dabei aber gesundheitlich den schlechteren Bedingungen ausgesetzt. Für viele ist es ein Beruf den sie aus Leidenschaft nachgehen, gewiss nicht des mikrigen Gehaltes wegen. Piloten verdienen Kohle ohne Ende aber dagegen verdienen Flugbegleiter fast nichts.
  9. #9

    Denkansatz...

    ....Wer von denen die hier am lautesten krähen würde denn Ja und Amen sagen wenn sein Arbeitgeber es für sinnvoll halten würde seinen Arbeitsplatz zu bis 40% weniger Gehalt bei einer Tochtergesellschaft auszulagern? Am besten noch vor dem Hintergrund von teuer zugekauften Verlustbringern, Dividende für Aktionäre obwohl doch kein Geld da ist, Gehaltserhöhungen für Vorstände und Aufsichtsräte im zweistelligen Prozentbereich.... und...... und.... und.....
    Aber schön laut meckern, je schneller wird dieses Szenario jeden von uns treffen....